Moltkestraße 10 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
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}}1896 gegründete Hausstätte, ehem. Quartiernummer D 382.<ref>{{WegemannAlter1957}}.</ref>


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==Gebäude==
==Gebäude==


[[File:Detmold - 598 - Moltkestraße 8+10.jpg|thumb|Doppelwohnhaus Moltkestraße 8/10, 2012, Foto: Tsungam]]
[[Datei:Detmold - 598 - Moltkestraße 8+10.jpg|thumb|Doppelwohnhaus Moltkestraße 8/10, 2012, Foto: Tsungam]]


Zweigeschossiges traufständiges Doppelhaus mit Fassaden aus Hausteinsichtmauerwerk mit Putzgliederungen, halbhohem Sockel und Kniestockzone in Sichtfachwerk, Walmdach mit Querdächern an den Enden, diese mit Viertelwalm endend. Strukturiert verputzter Sockel, kräftiges Sockelgesims. Kellerfenster glatt umrahmt und durch Eisenstäbe bzw. -gitter gesichert. Profiliertes Sohlbankgesims im Obergeschoss. Die beiden Gebäudeecken der Straßenfassade mit Quaderputz. Die beiden Querhäuser mit Freigespärre (in Nr. 10 noch vollständig erhalten) mit Rundbogenholz, Brettausfachungen, Doppelbügen und Knaggen unter der dreiecksförmigen Vorkragung der Abwalmung. Die breiten Dachgauben ersetzen 3 ursprüngliche schlanke Gauben mit Turmspitzen. Die beiden äußeren Fensterachsen in etwa gleicher Breite als Zwillings- (links) oder Drillingsfenster (rechts) gestaltet, im Erdgeschoss mit Dreiecksgiebelverdachung.  
Zweigeschossiges traufständiges Doppelhaus mit Fassaden aus Hausteinsichtmauerwerk mit Putzgliederungen, halbhohem Sockel und Kniestockzone in Sichtfachwerk, Walmdach mit Querdächern an den Enden, diese mit Viertelwalm endend. Strukturiert verputzter Sockel, kräftiges Sockelgesims. Kellerfenster glatt umrahmt und durch Eisenstäbe bzw. -gitter gesichert. Profiliertes Sohlbankgesims im Obergeschoss. Die beiden Gebäudeecken der Straßenfassade mit Quaderputz. Die beiden Querhäuser mit Freigespärre (in Nr. 10 noch vollständig erhalten) mit Rundbogenholz, Brettausfachungen, Doppelbügen und Knaggen unter der dreiecksförmigen Vorkragung der Abwalmung. Die breiten Dachgauben ersetzen 3 ursprüngliche schlanke Gauben mit Turmspitzen. Die beiden äußeren Fensterachsen in etwa gleicher Breite als Zwillings- (links) oder Drillingsfenster (rechts) gestaltet, im Erdgeschoss mit Dreiecksgiebelverdachung.  
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In der Haushälfte Nr. 8 neben dem Zwillingsfenster 3 Achsen, dabei die rechte im Erdgeschoss Haustür mit hohem Oberlicht, seitlich von Stuckpilastern flankiert und durch einen Dreiecksgiebel bekrönt. Originale Tür mit Türdrücker, Rosette und Mittelgriff mit Briefeinwurfschlitz.  
In der Haushälfte Nr. 8 neben dem Zwillingsfenster 3 Achsen, dabei die rechte im Erdgeschoss Haustür mit hohem Oberlicht, seitlich von Stuckpilastern flankiert und durch einen Dreiecksgiebel bekrönt. Originale Tür mit Türdrücker, Rosette und Mittelgriff mit Briefeinwurfschlitz.  


In der Haushälfte Nr. 10 dominieren in beiden Geschossen je 2 gekuppelte Korbbogenfenster mit einer trennenden Halbsäule, jeweils mit 4-bahnigen Fenstern versehen.  
In der Haushälfte Nr. 10 dominieren in beiden Geschossen je 2 gekuppelte Korbbogenfenster mit einer trennenden Halbsäule, jeweils mit 4-bahnigen Fenstern versehen. An der Westseite wird Nr. 10 über eine 9-stufige Freitreppe mit bauzeitlichem Geländer erschlossen. Haustür erneuert.  
An der Westseite wird Nr. 10 über eine 9-stufige Freitreppe mit bauzeitlichem Geländer erschlossen. Haustür erneuert.  


Die Giebel- und die Rückseiten des Doppelhauses verputzt, rückseitig verandenähnliche Anbauten, bei Nr. 8 zweigeschossig, weit vorgezogen und zwischen den Pfeilern reich befenstert. Ein einflügeliges Eisengittertor zwischen Brandgasse und Gehweg.  
Die Giebel- und die Rückseiten des Doppelhauses verputzt, rückseitig verandenähnliche Anbauten, bei Nr. 8 zweigeschossig, weit vorgezogen und zwischen den Pfeilern reich befenstert. Ein einflügeliges Eisengittertor zwischen Brandgasse und Gehweg.