Osterheider Straße 16 (Kachtenhausen): Unterschied zwischen den Versionen

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Wolfgang Kramer (Diskussion | Beiträge)
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Gemeinde 1901
 
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}}Ehemals Kachtenhausen / Wellentrup Nr. 1
}}Hof Erfling, alter Halbspännerhof in Wellentrup/Kachtenhausen, alte Kolonatsnummer 1.
[[Datei:Osterheider Straße 16 LLB BA_TB-19-1A_001.png|thumb|Foto: Friedrich W. Pahmeier, 1970, Sammlung der LLB Detmold]]
[[Datei:Osterheider Straße 16 LLB BA_TB-19-1A_001.png|thumb|Hof Erfling, Haupthaus, Zweiständerbau von 1655, abgebrochen um 2010. Foto: Friedrich W. Pahmeier, 1970, Sammlung der LLB Detmold]]
[[Datei:Osterheider Straße 16 LLB BA_TB-19-1B_001.png|thumb|Foto: Friedrich W. Pahmeier, 1970, Sammlung der LLB Detmold]]
[[Datei:Osterheider Straße 16 LLB BA_TB-19-1B_001.png|thumb|Haupthaus von 1655, Torbogen mit Inschrift. Foto: Friedrich W. Pahmeier, 1970, Sammlung der LLB Detmold]]
[[Datei:Kachtenhausen, Erfling, 1655, Trauseite, LS, Grundriss 846 1624.jpg|mini|Kachtenhausen, Hof Erfling, Haupthaus von 1655. Ansicht linke Traufe, Längsschnitt recchte Dielenseite und Grundriss, Rekonstruktion. Aufmaß und Zeichnung: Gerhard Eitzenm um 1950, Baupflegeamt Westfalen (Archiv LWL, 846/1624)]]
[[Datei:Kachtenhausen, Hof Erfling, 1655, QS 846 1616.jpg|mini|Haupthaus von 1655, Querschnitt mit Räucherbühne im Flett, Rekonstruktion. Aufmaß und Zeichnung: Gerhard Eitzen um 1950, Baupflegeamt Westfalen (Archiv LWL, 846/1616)]]


==Geschichte==
==Geschichte==
Der Hof Erfling ist ein alter Halbspännerhof in Kachtenhausen, seine Entstehung dürfte im frühen Mittelalter liegen. Mit ca. 50,7 ha Grundbesitz (1780) war er der größte Hof im Dorf. Die Kachtenhausener Höfe waren an das Zisterzienserkloster Marienfeld (bei Gütersloh) zehntpflichtig. Der Hof Erfling gehörte auch zur Grundherrschaft dieses Klosters; seine Inhaber gehörten zu den "Monnekeluden", den "Möncheleuten", d. h. der Bauer und seine Frau und Kinder waren dem Kloster Marienfeld leibeigen.<ref>Linde, Kachtenhausen 2004, S. 34f. und 265.</ref>
Der Hof Erfling war zusammen mit den Höfen Brinkmann (Nr. 3), Beckmann (Nr. 5) und Langmann (Nr. 7) dem lippischen Grafen zu Spanndiensten mit jeweils einem halben Gespann (zwei Pferden) verpflichtet, dabei mussten immer zwei sogenannte Halbspänner zusammespannen.<ref>Linde, Kachtenhausen 2004, S. 19.</ref>


==Gebäude==
==Gebäude==
Großer Zweiständerbau von 1655, abgebrochen 2007. Kraftvolles Gefüge, die tragenden Ständer an der Diele waren nach vier Seiten mit großen, bogenförmig ausgesägten (gekehlten) Kopfbändern verstrebt. Verbretterter Giebel, auf profilierten Knaggen vorkragend, Hauptständer durch beidseitige Kopfbänder hervorgehoben. Dieses prächtige Haus von 1655 war ein spätes Beispiel eines voll entwickelten Zweiständerbaus, entstanden wenige Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg.


==Inschriften==
Fettdielenhaus ohne Kammerfach (der zuletzt vorhandene Wohnteil mit massiven Außenwänden war um 1850 angefügt worden). Flett mit eineinhalb Fach langen und dielenhohen Luchten. Über der früheren offenen Herdstelle war in halber Höhe eine verbretterte Räucherbühne eingezogen (s. Aufmaß G. Eitzen, Querschnitt). Stallteil mit Kuh- und Rinderställen in den Stallabseiten (Kübbungen) an der Diele, Pferdestall in kastenförmig vorspringendem Einbau rechts neben dem Dielentor.
 
Das Haus wurde um 1950 von dem Hausforscher Gerhard Eitzen aufgemessen und von Josef Schepers in seinem bekannten Werk "Haus und Hof westfälischer Bauern" gewürdigt.<ref>Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, Münster 1960, S. 371, dort mit dem aus der Inschrift abgelesenen Hofnamen "Erveling"; vgl. auch Stiewe, Fachwerk 2004, S. 233ff.</ref>
 
==Inschrift==
Inschrift am Torbogen:<ref>[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV]</ref>
 
ANNO DOMINI .1655 . DEN . 14 . IVNIVS . HABE / ICK : IOHAN . ERVLLINCK . UND . MAGRETE . BEN / INCK . VAN . /
HIDDENTRUP . DITH . HVS . LATEN . BUWEN / WOL. GADT . VORTRVWET HEFT . WOL . GEBVWET / IM HEMMEL . / VND VP ERDEN . DEN . WEN . GADT / IS MIT . VNS WOL KAN . DAN WEDDER / VNS . SIN. M.H.A.M.
 
Die Inschrift in mittelniederdeutscher Sprache und lateinischen Großbuchstaben in Kernschnitt enthält den bekannten "Gottvertrauensspruch", die ersten Zeilen eines Kirchenliedes von Joachim Magdeburg (1570, Ev. Gesangbuch Nr. 660) und ein Bibelzitat aus Römer 8, "Wenn Gott für uns ist, wer kann wider uns sein", im 16. und 17. Jahrhundert eine bekannte Devise der lutherischen Reformation, u. a. von Philipp Melanchthon.<ref>Stiewe, Hausinschriften 2017.</ref>


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
* 1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}}</ref> Heinrich Erfling, Landwirt
Angaben nach Linde, Kachtenhausen, 2004, S. 265.
* 1926<ref>{{LippeAdressbuch1926}}</ref> Ottilie Erfling, Wirtschafterin; Heinrich Menze, Verwalter; Wilhelm Kordhanke, Lehrer
 
1456: ''Erveldinck'' und ''liftucht Ervelding'' (Heberolle der Zehnten und Einkünfte des Klosters Marienfeld) <ref>Heberolle der Zehnten und Einkünfte des Klosters Marienfeld , in: Franz Darpe (Bearb.), Codex Traditionum Westfalicarum, Bd. 5, Münster 1900, S. 204ff., außerdem Erwähnung im Pachtkornverzeichnis.</ref>
 
1467: ''Ervelingk 3'' Gulden (de Monnekelude)<ref>Herbert Stöwer (Bearb.): Die ältesten lippischen Landschatzregister von 1467, 1488, 1497 und 1507, Münster 2001, S. 92f.</ref>
 
1528: ''Ervelinck to Cachtenhusenn'' gehört mit Weib, Kindern und Gut den Mönchen zu Marienfeld. Brinkmann und Erfling spannen zusammen und dienen m.g.H. jede Woche. Gibt den Mönchen alle Jahr 18 Scheffel Hafer und 2 Scheffel Gerste (Höfeverzeichnis der Vogtei Oerlinghausen)<ref>L101 C I Nr. 141, S. 13, Nr. 142, S. 6.</ref>
 
1535: Ervelinck, 4 Gulden (Landschatzregister)<ref>Fritz Verdenhalven (Bearb.), Die lippischen Landschatzregister von 1535, 1545, 1562 und 1572, Münster 1971, S. 8f.</ref>
 
1609: Halbspänner Erfflingh mit Frau, 2 Söhnen, 1 Tochter, 1 Kuhmädchen, 1 Jungen, 1 Magd (Volkszählung 1609)<ref> L 92 Z IV Nr. 29a</ref>
 
1642: Johan Ervelinck, ein Halbspänner, den Mönchen zu Marienfeld eigen, hat Saatland zu 2 Fuder Roggen, Eichenholz zu voller Mast für 12 Schweine, Wiese zu 2 Fuder Heu, keine Teiche, und ein Zimmer (Gebäude) auf dem Hof (Salbuch 1642)<ref>L 101 CI Nr. 144.</ref>
 
1776: Ackerbauer Erffling, mit Leibzüchterin. – Einlieger: Garnspinner Henrich Rott (Volkszählung 1776)<ref>L 92 Z IV Nr. 31.</ref>
 
1780: Erfling zu Kachtenhausen, ein gemeiner Vollmeier, ist an das Kloster zu Marienfeld leibeigen (Salbuch 1780)<ref>L 101 CI Nr. 155.</ref>
 
1835: Ökonom Erfling, mit Leibzüchter. – Einlieger: Zimmermann Töns Büker, Witwe Hütten, Tagelöhner Hermann Erfling, Tagelöhner Heinrich Büker, Ziegelarbeiter Friederich Sielemann, Tagelöhner Heinrich Sielemann (Volkszählung des Amtes Oerlinghausen 1835)<ref>L 108 Oerlinghausen Nr. 193.</ref>
 
1901 Heinrich Erfling, Landwirt.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}</ref>
 
1926 Ottilie Erfling, Wirtschafterin; Heinrich Menze, Verwalter; Wilhelm Kordhanke, Lehrer.<ref>{{LippeAdressbuch1926}}</ref>


==Literatur==
==Literatur==
* Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, Münster 1960.
* Roland Linde, Kachtenhausen. Eine lippische Ortsgeschichte einschließlich des Dorfes Wellentrup (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 17), Lage 2004.
* Heinrich Stiewe, Fachwerk und Bruchstein. Historischer Hausbau in Wellentrup und Kachtenhausen, in: Roland Linde: Kachtenhausen. Eine lippische Ortsgeschichte einschließlich des Dorfes Wellentrup (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 17), Lage 2004, S. 229-261.
* Heinrich Stiewe, „WEN GADT IS MIT VNS WOL KAN DAN WEDDER VNS SIN“ – Hausinschriften der Reformationszeit in Lippe, in: Julia Schafmeister (Hg.), Machtwort! Reformation in Lippe. Ausstellung im Lippischen Landesmuseum Detmold, 3. September 2017 bis 7. Januar 2018 (Kataloge des Lippischen Landesmuseums, Bd. 21), Detmold 2017, S. 101-118.


==Quellen==
==Quellen==
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== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references />
<references />


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[[Kategorie:Hausinschrift]]
[[Kategorie:Hausinschrift in Kachtenhausen]]

Aktuelle Version vom 30. Juli 2026, 16:41 Uhr

Osterheider Straße 16 (Kachtenhausen)
OrtsteilKachtenhausen
StraßeOsterheider Straße (Kachtenhausen)
Hausnummer16
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeWellentrup
Hausnummer001

Hof Erfling, alter Halbspännerhof in Wellentrup/Kachtenhausen, alte Kolonatsnummer 1.

Hof Erfling, Haupthaus, Zweiständerbau von 1655, abgebrochen um 2010. Foto: Friedrich W. Pahmeier, 1970, Sammlung der LLB Detmold
Haupthaus von 1655, Torbogen mit Inschrift. Foto: Friedrich W. Pahmeier, 1970, Sammlung der LLB Detmold
Kachtenhausen, Hof Erfling, Haupthaus von 1655. Ansicht linke Traufe, Längsschnitt recchte Dielenseite und Grundriss, Rekonstruktion. Aufmaß und Zeichnung: Gerhard Eitzenm um 1950, Baupflegeamt Westfalen (Archiv LWL, 846/1624)
Haupthaus von 1655, Querschnitt mit Räucherbühne im Flett, Rekonstruktion. Aufmaß und Zeichnung: Gerhard Eitzen um 1950, Baupflegeamt Westfalen (Archiv LWL, 846/1616)

Geschichte

Der Hof Erfling ist ein alter Halbspännerhof in Kachtenhausen, seine Entstehung dürfte im frühen Mittelalter liegen. Mit ca. 50,7 ha Grundbesitz (1780) war er der größte Hof im Dorf. Die Kachtenhausener Höfe waren an das Zisterzienserkloster Marienfeld (bei Gütersloh) zehntpflichtig. Der Hof Erfling gehörte auch zur Grundherrschaft dieses Klosters; seine Inhaber gehörten zu den "Monnekeluden", den "Möncheleuten", d. h. der Bauer und seine Frau und Kinder waren dem Kloster Marienfeld leibeigen.[1]

Der Hof Erfling war zusammen mit den Höfen Brinkmann (Nr. 3), Beckmann (Nr. 5) und Langmann (Nr. 7) dem lippischen Grafen zu Spanndiensten mit jeweils einem halben Gespann (zwei Pferden) verpflichtet, dabei mussten immer zwei sogenannte Halbspänner zusammespannen.[2]

Gebäude

Großer Zweiständerbau von 1655, abgebrochen 2007. Kraftvolles Gefüge, die tragenden Ständer an der Diele waren nach vier Seiten mit großen, bogenförmig ausgesägten (gekehlten) Kopfbändern verstrebt. Verbretterter Giebel, auf profilierten Knaggen vorkragend, Hauptständer durch beidseitige Kopfbänder hervorgehoben. Dieses prächtige Haus von 1655 war ein spätes Beispiel eines voll entwickelten Zweiständerbaus, entstanden wenige Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Fettdielenhaus ohne Kammerfach (der zuletzt vorhandene Wohnteil mit massiven Außenwänden war um 1850 angefügt worden). Flett mit eineinhalb Fach langen und dielenhohen Luchten. Über der früheren offenen Herdstelle war in halber Höhe eine verbretterte Räucherbühne eingezogen (s. Aufmaß G. Eitzen, Querschnitt). Stallteil mit Kuh- und Rinderställen in den Stallabseiten (Kübbungen) an der Diele, Pferdestall in kastenförmig vorspringendem Einbau rechts neben dem Dielentor.

Das Haus wurde um 1950 von dem Hausforscher Gerhard Eitzen aufgemessen und von Josef Schepers in seinem bekannten Werk "Haus und Hof westfälischer Bauern" gewürdigt.[3]

Inschrift

Inschrift am Torbogen:[4]

ANNO DOMINI .1655 . DEN . 14 . IVNIVS . HABE / ICK : IOHAN . ERVLLINCK . UND . MAGRETE . BEN / INCK . VAN . / HIDDENTRUP . DITH . HVS . LATEN . BUWEN / WOL. GADT . VORTRVWET HEFT . WOL . GEBVWET / IM HEMMEL . / VND VP ERDEN . DEN . WEN . GADT / IS MIT . VNS WOL KAN . DAN WEDDER / VNS . SIN. M.H.A.M.

Die Inschrift in mittelniederdeutscher Sprache und lateinischen Großbuchstaben in Kernschnitt enthält den bekannten "Gottvertrauensspruch", die ersten Zeilen eines Kirchenliedes von Joachim Magdeburg (1570, Ev. Gesangbuch Nr. 660) und ein Bibelzitat aus Römer 8, "Wenn Gott für uns ist, wer kann wider uns sein", im 16. und 17. Jahrhundert eine bekannte Devise der lutherischen Reformation, u. a. von Philipp Melanchthon.[5]

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

Angaben nach Linde, Kachtenhausen, 2004, S. 265.

1456: Erveldinck und liftucht Ervelding (Heberolle der Zehnten und Einkünfte des Klosters Marienfeld) [6]

1467: Ervelingk 3 Gulden (de Monnekelude)[7]

1528: Ervelinck to Cachtenhusenn gehört mit Weib, Kindern und Gut den Mönchen zu Marienfeld. Brinkmann und Erfling spannen zusammen und dienen m.g.H. jede Woche. Gibt den Mönchen alle Jahr 18 Scheffel Hafer und 2 Scheffel Gerste (Höfeverzeichnis der Vogtei Oerlinghausen)[8]

1535: Ervelinck, 4 Gulden (Landschatzregister)[9]

1609: Halbspänner Erfflingh mit Frau, 2 Söhnen, 1 Tochter, 1 Kuhmädchen, 1 Jungen, 1 Magd (Volkszählung 1609)[10]

1642: Johan Ervelinck, ein Halbspänner, den Mönchen zu Marienfeld eigen, hat Saatland zu 2 Fuder Roggen, Eichenholz zu voller Mast für 12 Schweine, Wiese zu 2 Fuder Heu, keine Teiche, und ein Zimmer (Gebäude) auf dem Hof (Salbuch 1642)[11]

1776: Ackerbauer Erffling, mit Leibzüchterin. – Einlieger: Garnspinner Henrich Rott (Volkszählung 1776)[12]

1780: Erfling zu Kachtenhausen, ein gemeiner Vollmeier, ist an das Kloster zu Marienfeld leibeigen (Salbuch 1780)[13]

1835: Ökonom Erfling, mit Leibzüchter. – Einlieger: Zimmermann Töns Büker, Witwe Hütten, Tagelöhner Hermann Erfling, Tagelöhner Heinrich Büker, Ziegelarbeiter Friederich Sielemann, Tagelöhner Heinrich Sielemann (Volkszählung des Amtes Oerlinghausen 1835)[14]

1901 Heinrich Erfling, Landwirt.[15]

1926 Ottilie Erfling, Wirtschafterin; Heinrich Menze, Verwalter; Wilhelm Kordhanke, Lehrer.[16]

Literatur

  • Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, Münster 1960.
  • Roland Linde, Kachtenhausen. Eine lippische Ortsgeschichte einschließlich des Dorfes Wellentrup (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 17), Lage 2004.
  • Heinrich Stiewe, Fachwerk und Bruchstein. Historischer Hausbau in Wellentrup und Kachtenhausen, in: Roland Linde: Kachtenhausen. Eine lippische Ortsgeschichte einschließlich des Dorfes Wellentrup (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 17), Lage 2004, S. 229-261.
  • Heinrich Stiewe, „WEN GADT IS MIT VNS WOL KAN DAN WEDDER VNS SIN“ – Hausinschriften der Reformationszeit in Lippe, in: Julia Schafmeister (Hg.), Machtwort! Reformation in Lippe. Ausstellung im Lippischen Landesmuseum Detmold, 3. September 2017 bis 7. Januar 2018 (Kataloge des Lippischen Landesmuseums, Bd. 21), Detmold 2017, S. 101-118.

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Linde, Kachtenhausen 2004, S. 34f. und 265.
  2. Linde, Kachtenhausen 2004, S. 19.
  3. Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, Münster 1960, S. 371, dort mit dem aus der Inschrift abgelesenen Hofnamen "Erveling"; vgl. auch Stiewe, Fachwerk 2004, S. 233ff.
  4. Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV
  5. Stiewe, Hausinschriften 2017.
  6. Heberolle der Zehnten und Einkünfte des Klosters Marienfeld , in: Franz Darpe (Bearb.), Codex Traditionum Westfalicarum, Bd. 5, Münster 1900, S. 204ff., außerdem Erwähnung im Pachtkornverzeichnis.
  7. Herbert Stöwer (Bearb.): Die ältesten lippischen Landschatzregister von 1467, 1488, 1497 und 1507, Münster 2001, S. 92f.
  8. L101 C I Nr. 141, S. 13, Nr. 142, S. 6.
  9. Fritz Verdenhalven (Bearb.), Die lippischen Landschatzregister von 1535, 1545, 1562 und 1572, Münster 1971, S. 8f.
  10. L 92 Z IV Nr. 29a
  11. L 101 CI Nr. 144.
  12. L 92 Z IV Nr. 31.
  13. L 101 CI Nr. 155.
  14. L 108 Oerlinghausen Nr. 193.
  15. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat
  16. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat

Autor*innen

Heinrich Stiewe

Seitenhistorie

Seite erstellt am 15.06.2025 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 30.07.2026 von Wolfgang Kramer