Lange Straße 11 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
1512 erbaut. | |||
1549/53 Thonnies (Tonnyges) Geissenbeyr; „zur Heuer“: 1549/56: Barth Vette, dann Bestian | |||
van Becken.<ref>Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen | |||
Msc 13, Nr. 17.</ref> | |||
1623/33 „gehört Bürgermeister Herm. Heillersieg [Salzuflen] Nr. 18.“ | |||
1635 Bewohner: der Salzsieder Jacob Jenner; „vorher und nachher Nr. 3.“ | |||
1645/55 „Scheune zu Nr. 18“; die „Witwe Bürgermeister Heilersiek.“ | |||
1675 „dto. des Bmstr. Hermannus v. Beckingen“ (gestorben im Dezember 1732). | |||
1680 „Zur Heuer“: Hans Ahr. Hörentrup (vgl. auch Salzuflen Nr. 44 im Jahr 1681). | |||
1681/84 Die Witwe des Johannes Rüther. | |||
1702 Der Richter Hermann von Beckingen (wohnte Salzuflen Nr.11). | |||
1702 Mieter: Johann Henich Regel. | |||
1706 Der Pastor Joh. Henrich Schemmel; „vielleicht später“: Joh. Jürgen Krudup. | |||
1748/55 Der Witwer Herman Henrich Steffen mit Kind. | |||
1760 Herm. Henrich Steffen sowie Fratz Hahmeyer mit Ehefrau, 3 Kinder. | |||
1767 „Herm. Henrich Steffen sein Haus.“ | |||
1772 „J. D. Mosels Nebenhaus (zu [Salzuflen] Nr. 18 gehörig).“ | |||
1776 „Johan Davied Mosel sein Nebenhaus (zu [Salzuflen] Nr. 18).“ | |||
1778/93 J. David Mosel sen. ([Salzuflen] Nr. 17, 18 und 19). | |||
1779 „Nebenhaus des Joh. David Mosel.“ | |||
1782/93 Johann David Mosel sen., „das Nebenhaus zu Nr. 18“; später: der Chirurgus Joh. Christoph Mosel (vorher Salzuflen Nr. 99), „die Schwester Eleonore heiratet 1769 den Chirurg. W. Chr. Eberhardi“; Friedrich Eberhardi (Sohn des Chirurgus Wilh. Christian Eb.). | |||
1803 „Verkauf der Stätte von den Mosel'schen Erben an: Joh. Conrad Huep, Ratsdiener. | |||
1805, am 28.02.: „Verkauf an den Bäcker Henr. Arnold Huth (noch 1814).“ | |||
1825 „Besitzer: die Schröder'sche Erbschaftsmasse.“ | |||
1826, am 08.09.: Baron von Hohenhausen in Herford kauft zur Stätte Nr. 19 das jetzt landwirtschaftlich genutzte Haus Nr. 17 hinzu.“ | |||
1831 Scheune und Stallung werden abgebrochen. | |||
1834/42 Der Bäcker Henr. Obenhaus jun. („verkauft am 13.1.1842 an Goldstein“). | |||
1841/57: Der Lohgerber Sal. Goldstein (bis zum 13.01.1842 als Mieter). | |||
1841, am 07.01.: „Salomon Goldstein, Sohn des Meier Manchen G., hat einen blödsinnigen Bruder, Herz G., (*29.7.1823); er erwirkt dessen Aufnahme ins Irrenhaus Brake.“ | |||
1861/78 Der Kaufmann und Lohgerber Salomon Goldstein, „Israelit“, geboren 1813; „(Sohn: Meyer Goldstein, kauft 1877 das Haus Nr. 151a); Geschäft mit Produkten, Leder, Heede und Manufaktur-Waren“; „zur Heuer“: der Handarbeiter A. Schure. | |||
1879, am 02.08.: Der Handelsmann Isaac Katzenstein eröffnet ein Kolonialwaren-Geschäft. | |||
1890 Isaak Katzenstein, geboren im Jahr 1843, mit seiner Ehefrau Fanny und den Söhnen Alfred (geboren 1881) und Moritz (geboren 1886). 1894, am 18.09.: „Fritz Tellmann erhält die Genehmigung zum Betrieb einer Weißgerberei in dem hintersten südöstlichen Raume des Hauses Nr. 17.“ | |||
1901 Der Weißgerber Fritz Tellmann (früher Salzuflen Nr. 11a) sowie Friedrich Tellmann, | |||
Getreidehandlung. | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||