Katerallee 1 (Hiddesen): Unterschied zwischen den Versionen

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Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 23.3.1994, Nr. A452.
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 23.3.1994, Nr. A452.
Aufgrund seiner Gestaltung und der Lage am Waldrand wurde das Spritzenhaus in frühen Jahren auch als „Waldkapelle“ bezeichnet. Nachdem 1997 das unmittelbar daneben errichtete neue Gerätehaus bezogen worden war, diente der Altbau der Jugendfeuerwehr noch einige Zeit als Gruppenraum. 1999 verkaufte die Stadt Detmold die Immobilie zum symbolischen Preis von einer D-Mark an die örtliche Pfadfindergruppe, die das Gebäude seither als Gruppenraum nutzt.
Die Hiddeser Pfadfinder begannen anschließend mit einer umfassenden Restaurierung des Gebäudes. Dabei wurden Teile des Fachwerks erneuert sowie die Tore und Sprossenfenster ersetzt. Im Jahr 2022 konnten die Arbeiten mit der Erneuerung der seitlichen Eingangstür nach historischem Vorbild abgeschlossen werden.
[[Datei:1909 Feuerwehr.jpg|mini]]


==Gebäude==
==Gebäude==


[[File:Detmold - 2017-06-11 - Feuerwehr Hiddesen (4).jpg|thumb|Feuerwehrgerätehaus Hiddesen, 2017, Foto: Tsungam]]
[[Datei:Detmold - 2017-06-11 - Feuerwehr Hiddesen (4).jpg|thumb|Feuerwehrgerätehaus Hiddesen, 2017, Foto: Tsungam]]


Eingeschossiger Mauerwerksbau mit Bruchsteinsockel und Putzfassade, Fachwerkgiebel zur Nordseite, Satteldach. Südlich beidseitig eingerückt angebaut ein Schlauchtrockenturm mit Fachwerkdrempel, Fachgiebel und steilem Satteldach. Im Fachwerkgiebel oberhalb der Jalousieläden inschriftliche Datierung „1919“ und auf der Giebelschwelle die Inschrift „SPRITZENHAUS“ mit 2 Lippischen Rosen. Darunter breites Holztor. Im Turm an der Westseite eine kleine Rundbogentür. Holzklappläden (Jalousieläden). Die obere Hälfte der Giebeldreiecke verbrettert, die Brettfugen mit Deckleisten. Rautenförmige Fenster im Spitzboden. Östlich jüngerer Anbau unter abgeschlepptem Dach.
Eingeschossiger Mauerwerksbau mit Bruchsteinsockel und Putzfassade, Fachwerkgiebel zur Nordseite, Satteldach. Südlich beidseitig eingerückt angebaut ein Schlauchtrockenturm mit Fachwerkdrempel, Fachgiebel und steilem Satteldach. Im Fachwerkgiebel oberhalb der Jalousieläden inschriftliche Datierung „1919“ und auf der Giebelschwelle die Inschrift „SPRITZENHAUS“ mit 2 Lippischen Rosen. Darunter breites Holztor. Im Turm an der Westseite eine kleine Rundbogentür. Holzklappläden (Jalousieläden). Die obere Hälfte der Giebeldreiecke verbrettert, die Brettfugen mit Deckleisten. Rautenförmige Fenster im Spitzboden. Östlich jüngerer Anbau unter abgeschlepptem Dach.