Hauptstraße 56 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Hausstätte Hauptstraße 56 / (bis 1970) Hauptstraße 40 / Heiden Nr. 15 liegt im unteren Dorf in Heiden, westlich der Hauptstraße, das Grundstück endet an der Westseite am Mühlenbach. Es ist ein zweigeschossiges Vierständerfachwerkhaus mit 45° Satteldach aus dem Jahr 1821. In den 1980-er Jahren ist das Gebäude zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut und das Dachgeschoss zu Wohnzwecken ausgebaut worden. Bei dem Umbau wurden im Inneren die Balkenlagenhöhen verändert, neue Fenster in der Giebelverbretterung eingebaut und drei Schleppgauben an der Ostseite errichtet. | Die Hausstätte Hauptstraße 56 / (bis 1970) Hauptstraße 40 / Heiden Nr. 15 liegt im unteren Dorf in Heiden, westlich der Hauptstraße, das Grundstück endet an der Westseite am Mühlenbach. Es ist ein zweigeschossiges Vierständerfachwerkhaus mit 45° Satteldach aus dem Jahr 1821. Gaul notierte um 1960: "Nr. 15. 1821. Meister K R Diekmann. Torständer und -bügen mit eingeritzten Ranken."<ref>StadtA Lemgo, 14 L 9983: Otto Gaul, Landkreis Detmold, Typoskript, um 1960, S. 168 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10093449 Digitalisat]</ref> In den 1980-er Jahren ist das Gebäude zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut und das Dachgeschoss zu Wohnzwecken ausgebaut worden. Bei dem Umbau wurden im Inneren die Balkenlagenhöhen verändert, neue Fenster in der Giebelverbretterung eingebaut und drei Schleppgauben an der Ostseite errichtet. | ||
Das Gebäude wurde unter Nr.27 in die Denkmalliste der Stadt Lage eingetragen. Dort ist die folgende Denkmalbeschreibung aus dem Benehmen mit dem LWL vom 11.11.1986 enthalten: | Das Gebäude wurde unter Nr. 27 in die Denkmalliste der Stadt Lage eingetragen. Dort ist die folgende Denkmalbeschreibung aus dem Benehmen mit dem LWL vom 11.11.1986 enthalten: | ||
Mittelgroßer Vierständerbau von 7 Gebinden Länge, laut Torinschrift errichtet 1821 von Simon Friedrich Adolph Nedderman und Elisabet Sollen aus Holzhausen und dem Zimmermeister K.R. Diekmann. Torbogen zugesetzt, Höhenlage der urspr. Fenster weitgehend verändert. Südwestgiebel zweifach vorkragend, Nordostgiebel mit alter Verbretterung. Das Innere ist durch Entfernen der rechten Deelenwand und Verbreiterung des rechten, unterkellerten Seitenschiffes unter gleichzeitiger Höherlegung der Obergeschoßdecke in den Dachraum so stark verändert, dass nur noch der Außenbau Denkmalwert besitzt. An der Südhälfte der westlichen Traufwand jüngerer Stallanbau aus Bruchsteinmauerwerk und Fachwerk in Zweitverwendung, ohne Denkmalwert. | Mittelgroßer Vierständerbau von 7 Gebinden Länge, laut Torinschrift errichtet 1821 von Simon Friedrich Adolph Nedderman und Elisabet Sollen aus Holzhausen und dem Zimmermeister K.R. Diekmann. Torbogen zugesetzt, Höhenlage der urspr. Fenster weitgehend verändert. Südwestgiebel zweifach vorkragend, Nordostgiebel mit alter Verbretterung. Das Innere ist durch Entfernen der rechten Deelenwand und Verbreiterung des rechten, unterkellerten Seitenschiffes unter gleichzeitiger Höherlegung der Obergeschoßdecke in den Dachraum so stark verändert, dass nur noch der Außenbau Denkmalwert besitzt. An der Südhälfte der westlichen Traufwand jüngerer Stallanbau aus Bruchsteinmauerwerk und Fachwerk in Zweitverwendung, ohne Denkmalwert. | ||