Heßloher Straße 8 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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|Hausnummer1901=007 | |Hausnummer1901=007 | ||
}} | }}Die ehemalige Hausstätte hatte die Nr. 7 in Heiden. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Die ehemalige Hofstelle Diekmann Nr. 7 / (bis 1970) Heßloher Straße 2 in Heiden lag nördlich der Hauptstraße am nördlichen Rand des Dorfkernes von Heiden. Die Zuwegung erfolgte von der Heßloher Straße. | |||
„Die großzügig angelegte Hofstelle im oberen Dorf weist darauf hin, dass Diekmann zur Zeit seiner Ansiedlung im 15. Jahrh. noch genügend Fläche zur Verfügung hatte. <ref>{{HülsHeiden1974}} S.126 ff</ref> In einem Burgfest-Register von 1621 und im Salbuch von 1642/1644 wird der Hof Diekmann als Großkötter eingestuft. <ref>Hüls 1974 S.55 </ref> Diekmann hat 1728 gemäß der Friemel’schen Karte seinen gesamten Besitz in Streulage über alle Kleinbezirke der nördlichen Dorfhälfte verteilt, abgesehen von zwei Parzellen südlich des Oetternbaches auf dem Heideriedel. <ref> Hüls 1974 S.50 </ref> | |||
[[Datei: Heßloher Str 7 ehem. Hof Beine.jpg | thumb | Heßloher Str 8 ehem. Hof Beine Foto Privat, ca. 1930]] | |||
Der Ziegelmeister Heinrich Diekmann vom Hof Nr. 7 ist zwischen 1850 und 1860 an einem umfassenden Tausch im Eigentum von einigen Hof- und landwirtschaftlichen Flächen in Heiden beteiligt. Im Jahr 1856 werden die landwirtschaftlichen Flächen des Hof Diekmann Nr. 7 von seinem Eigentümer aufgeteilt und an zehn verschiedene Bewerber verkauft. Die Hofstelle Nr. 7 sowie Reste der Flächen erwirbt ein Ziegelmeister Grotegut (aus Jerxen Nr. 24) im Jahre 1860 und dieser veräußert die Hofstelle Nr. 7 im Jahr 1866 weiter an einen Ziegelmeister Beine. <ref> Hüls 1974 S.141 </ref> | |||
[[Datei: Heßloher Str 8.jpg | thumb | Heßloher Str 8, Landarb.wohnhaus Foto Privat, ca. 1960]] | |||
Diekmeier (ehemals Nr. 7) kauft 1860 den zuvor aus dem Dorf ausgesiedelten neuen Hof Dreckmeier Nr. 6 auf dem Heideriedel, er verkauft aber auch diesen Hof Nr. 6 im Jahr 1860 weiter an Grotegut. 1876 geht dieser Besitz des Dreckhofes wieder zurück an Diekmeier. <ref> Hüls 1974 S. 141 </ref>. | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Heßloher Straße 8: Erbaut laut Inschrift 1849, teils massiv mit Giebeldreieck aus Fachwerk. Abgerissen wohl 1989/1990<ref>Die Wohnungsnot bringt Obstgarten zu Fall. In: Lippische Rundschau, 01.12.1989</ref> | Das ehemalige Haupthaus der Hofstelle Nr. 7 in Heiden wird in den 1960-Jahren abgebrochen. Auch ein kleines Landarbeitergebäude wird in der Folgezeit abgebrochen. Auf der Hoffläche von ehemals Heiden Nr. 7 entsteht zu Beginn der 1990-er Jahre eine kleine Gruppe von Einfamilienhäusern. | ||
Heßloher Straße 8, ehemals Heiden Nr. 7: Erbaut laut Inschrift 1849, teils massiv mit Giebeldreieck aus Fachwerk. Abgerissen wohl 1989/1990<ref>Die Wohnungsnot bringt Obstgarten zu Fall. In: Lippische Rundschau, 01.12.1989</ref> | |||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
Heßloher Straße 8: In Sandstein eingemeisselte Inschrift:<br> | Heßloher Straße 8, ehemals Heiden Nr. 7: In Sandstein eingemeisselte Inschrift:<br> | ||
Dies Haus hat bauen lassen<br> | Dies Haus hat bauen lassen<br> | ||
E. H. Diekmann und geborene<br> | E. H. Diekmann und geborene<br> | ||