Hornoldendorf: Unterschied zwischen den Versionen
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K Textersetzung - „==Wohnstätten==“ durch „==Hausstätten==“ |
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Hornoldendorf hatte als älteste Siedlung im Amt spätestens 1583 einen Krug gehabt, der im Dreißigjährigen Krieg unterging. 1630 beschwerte sich Johann Krüger gegen die Zulassung des [[Am Krugplatz 3 (Heiligenkirchen)|Gröpperkruges]] im benachbarten Heiligenkirchen, da er seinen Krug deswegen aufgeben musste.<ref>Wendt 1965, S. 252.</ref> | Hornoldendorf hatte als älteste Siedlung im Amt spätestens 1583 einen Krug gehabt, der im Dreißigjährigen Krieg unterging. 1630 beschwerte sich Johann Krüger gegen die Zulassung des [[Am Krugplatz 3 (Heiligenkirchen)|Gröpperkruges]] im benachbarten Heiligenkirchen, da er seinen Krug deswegen aufgeben musste.<ref>Wendt 1965, S. 252.</ref> | ||
Auch das Vorhandensein einer Mühle kann angenommen werden, wie die Stätte [[Hornoldendorfer Straße | Auch das Vorhandensein einer Mühle kann angenommen werden, wie die Stätte [[Hornoldendorfer Straße 6 (Hornoldendorf)|Möhlenbrock]] unmittelbar an der Wiembecke östlich der Brücke nahelegt. | ||
<!-- Hornoldendorfer Straße 15 (Hornoldendorf)|Möhlenbrock - ggf. klären woher der Hausnummernfehler kommt! --> | |||
1952 wurde die Wesertal-Umspannstation errichtet.<ref>LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 103.</ref> | 1952 wurde die Wesertal-Umspannstation errichtet.<ref>LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 103.</ref> | ||
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Im Dreißigjährigen Krieg verlor Hornoldendorf ein Drittel seiner Einwohner (1648 wurden noch 62 Personen gezählt).<ref>Wendt 1965, S. 117.</ref> Bis 1828 war die Zahl der Einwohner wieder auf 174 auf 12 Kolonaten mit zusammen 24 Wohnhäusern angewachsen, 1900 jedoch war die Zahl der Einwohner auf 149 und 1910 nochmals auf 132 gesunken. Erst die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg brachten ein deutliches Wachstum um 73 Vertriebene und 25 aus dem Westen Evakuierte, so dass 1960 schon 214 Einwohner gezählt wurden<ref>{{WendtAmt1965}}, S. 154 und 169 f.</ref> 2006 waren es 174 Personen.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Hornoldendorf</ref> In jüngster Zeit ging die Zahl der Einwohner*innen auf 126 (2023) zurück.<ref>Information der Stadt Detmold.</ref> | Im Dreißigjährigen Krieg verlor Hornoldendorf ein Drittel seiner Einwohner (1648 wurden noch 62 Personen gezählt).<ref>Wendt 1965, S. 117.</ref> Bis 1828 war die Zahl der Einwohner wieder auf 174 auf 12 Kolonaten mit zusammen 24 Wohnhäusern angewachsen, 1900 jedoch war die Zahl der Einwohner auf 149 und 1910 nochmals auf 132 gesunken. Erst die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg brachten ein deutliches Wachstum um 73 Vertriebene und 25 aus dem Westen Evakuierte, so dass 1960 schon 214 Einwohner gezählt wurden<ref>{{WendtAmt1965}}, S. 154 und 169 f.</ref> 2006 waren es 174 Personen.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Hornoldendorf</ref> In jüngster Zeit ging die Zahl der Einwohner*innen auf 126 (2023) zurück.<ref>Information der Stadt Detmold.</ref> | ||
== | ==Hausstätten== | ||
In frühesten erhaltenen Schatzregister von etwa 1390 wurden 12 Familien genannt: de Meyger, Bertold, Hermann Kloppynch, de Pape, Ludeke, Nolte, de Wendelere, Dustmeyger, Cord Kloppynch, Wareweyger, Yageran und Vogel. | In frühesten erhaltenen Schatzregister von etwa 1390 wurden 12 Familien genannt: de Meyger, Bertold, Hermann Kloppynch, de Pape, Ludeke, Nolte, de Wendelere, Dustmeyger, Cord Kloppynch, Wareweyger, Yageran und Vogel. | ||