Gegenüber Hiddentruper Straße 5: Unterschied zwischen den Versionen

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Zur Orientierung: Unter dem wohl ursprünglich Hörster Namen Riesenberg<ref>Das um 1617 entstandene lippische Salbuch kennt unter dem Namen Riesenberg nur die beiden frühen Stätten in Hörste. Somit spricht vieles für eine ursprüngliche Herkunft des Namens Riesenberg, der bereits im 17. und 18. Jahrhundert in vielen anderen lippischen Dörfern vorkommt, von der Hörster Stätte mit der späteren Hausnummer 16.</ref>  sind allein in Hörste vier vor 1900 entstandene Stätten/Häuser zu unterscheiden:
Zur Orientierung: Unter dem wohl ursprünglich Hörster Namen Riesenberg<ref>Das um 1617 entstandene lippische Salbuch kennt unter dem Namen Riesenberg nur die beiden frühen Stätten in Hörste. Somit spricht vieles für eine ursprüngliche Herkunft des Namens Riesenberg, der bereits im 17. und 18. Jahrhundert in vielen anderen lippischen Dörfern vorkommt, von der Hörster Stätte mit der späteren Hausnummer 16.</ref>  sind allein in Hörste vier vor 1900 entstandene Stätten/Häuser zu unterscheiden:


a) Hoppenplöcker Riesenberg Nr. 16 (vor 1500 – ca. 1870)
a) '''Hoppenplöcker Riesenberg Nr. 16 (vor 1500 – ca. 1870)'''


b) Straßenkötter Riesenberg Nr. 21 (gegründet vor 1590)
b) Straßenkötter Riesenberg Nr. 21 (gegründet vor 1590)
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Der recht ordentliche Brautschatz der Ehefrau Ilsche R. von 60 Talern mag die Stättenübernahme wenige Jahre später ermöglicht haben, ihre denkbare Verwandtschaft zu den weichenden Riesenbergs mag die Transaktion ebenso befördert haben.
Der recht ordentliche Brautschatz der Ehefrau Ilsche R. von 60 Talern mag die Stättenübernahme wenige Jahre später ermöglicht haben, ihre denkbare Verwandtschaft zu den weichenden Riesenbergs mag die Transaktion ebenso befördert haben.


[[Datei:Hörste, Dorfmitte 1730.jpg|mini|Hörste: Dorfmitte im Jahre 1730; Parzelle 206 = Riesenberg, „der garte beim Hauße“; daneben rechts Parzelle 205 = Riesenberg „2 gebäu mit Hoffraum“; links Parzelle 203 = Hofstelle Brockmann, LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13]]
Zwei Ehen mit acht Kindern liegen 30 Jahre später hinter Henrich Riesenberg (der als Strate geboren ist, aber in Hörste allgemein Kespohl genannt wird), als der nächste Generationswechsel nicht so recht gelingen will. Daran ist der alte Kespohl wohl nicht ganz unbeteiligt, wie eine Nachricht aus dem Jahre 1675 nahelegt, die man als Charakterstudie auffassen kann. Henrich Riesenberg, genannt Kespohl, hat sich im Hiddentruper Krug betrunken, prügelt und beschimpft seinen einstigen Vorgänger als Kolon Henrich (jetzt) Schulte, ehemals  Riesenberg, der ihn zur Mäßigung drängt: ''Rießenberg claget das, als Kespoel dreÿ Tage in brinkmans hauße geßeßen vndt gesoffen, er Rißenbergh zu ihm gesacht, er solle doch einst zu Hauße gehen nach seinen Kindern, da hätte ihn Keßpoel auff den Leib gefallen vndt geschlagen, für einen alten Hundt gescholten.''<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 178, S. 52</ref>  
Zwei Ehen mit acht Kindern liegen 30 Jahre später hinter Henrich Riesenberg (der als Strate geboren ist, aber in Hörste allgemein Kespohl genannt wird), als der nächste Generationswechsel nicht so recht gelingen will. Daran ist der alte Kespohl wohl nicht ganz unbeteiligt, wie eine Nachricht aus dem Jahre 1675 nahelegt, die man als Charakterstudie auffassen kann. Henrich Riesenberg, genannt Kespohl, hat sich im Hiddentruper Krug betrunken, prügelt und beschimpft seinen einstigen Vorgänger als Kolon Henrich (jetzt) Schulte, ehemals  Riesenberg, der ihn zur Mäßigung drängt: ''Rießenberg claget das, als Kespoel dreÿ Tage in brinkmans hauße geßeßen vndt gesoffen, er Rißenbergh zu ihm gesacht, er solle doch einst zu Hauße gehen nach seinen Kindern, da hätte ihn Keßpoel auff den Leib gefallen vndt geschlagen, für einen alten Hundt gescholten.''<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 178, S. 52</ref>  


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Gänzlich anders sieht Pastor Jenin in Stapelage die Hintergründe zum Ende der Stätte Riesenberg, und er kann 1806 bei der Beerdigung des Verkäufers Johann Töns Riesenberg nicht umhin, dies mit schwerer Hand in aller Deutlichkeit in dessen Sterbeeintrag hineinzuschreiben: ''den 8ten Junii starb Johann Töns Riesenberg in Hörste an der Auszehrung, nach dem er seine gantze Güther, Hauß, Hoff, Gärtens und Berg versoffen hatte, er wurde abends den 11ten Jun: begraben, sein Alter war 48 Jahre.''
Gänzlich anders sieht Pastor Jenin in Stapelage die Hintergründe zum Ende der Stätte Riesenberg, und er kann 1806 bei der Beerdigung des Verkäufers Johann Töns Riesenberg nicht umhin, dies mit schwerer Hand in aller Deutlichkeit in dessen Sterbeeintrag hineinzuschreiben: ''den 8ten Junii starb Johann Töns Riesenberg in Hörste an der Auszehrung, nach dem er seine gantze Güther, Hauß, Hoff, Gärtens und Berg versoffen hatte, er wurde abends den 11ten Jun: begraben, sein Alter war 48 Jahre.''


Noch einmal Aufmerksamkeit erfährt die Stätte Riesenberg Nr. 16, als sie in der Realität längst verschwunden ist. 1886 werden bei Anlage des Hörster Grundbuches nicht nur Angaben aus dem letzten Salbuch von 1855 übernommen, sondern alle Grundbesitzer befragt, wie sie an ihren Besitz gekommen seien. Hermann Brink, der sich wie seine Vorgänger teils als ''Colon Nr. 8 und Nr. 16'' bezeichnen lässt, gibt zu Protokoll, dass Stätte Nr. 16 vor etwa 100 Jahren von einem seiner Vorgänger käuflich erworben sei, die Felder der einfacheren Bewirtschaftung wegen bald danach zusammengelegt worden seien.  .  .  . ''Die Gebäude des Colonats Nr. 16 habe ich im Jahre 1868 schleifen lassen und hernach dieses Colonat mit dem Colonat Nr. 8, unter Beibehaltung der letzteren Nummer vereinigt.'' Das ein Colonat ohne jeden Verwaltungsvorgang einfach so verschwinden kann, löst bei den Amtspersonen Verwunderung, ja Befremden aus. Brink wird aufgefordert, schleunigst eine nachträgliche Genehmigung der Stättenauflösung bzw. –zusammenlegung zu beantragen. Er ist gut vernetzt im Dorf  und kann alsbald eine positive Stellungnahme der Bauerschaft Hörste einreichen, die von gewichtigen Personen wie M. z. Stapelage, Krawinkel, Weeke etc. unterzeichnet ist:
Noch einmal Aufmerksamkeit erfährt die Stätte Riesenberg Nr. 16, als sie in der Realität längst verschwunden ist. 1886 werden bei Anlage des Hörster Grundbuches nicht nur Angaben aus dem letzten Salbuch von 1855 übernommen, sondern alle Grundbesitzer befragt, wie sie an ihren Besitz gekommen seien. Hermann Brink, der sich wie seine Vorgänger teils als ''Colon Nr. 8 und Nr. 16'' bezeichnen lässt, gibt zu Protokoll, dass Stätte Nr. 16 vor etwa 100 Jahren von einem seiner Vorgänger käuflich erworben sei, die Felder der einfacheren Bewirtschaftung wegen bald danach zusammengelegt worden seien.  .  .  . ''Die Gebäude des Colonats Nr. 16 habe ich im Jahre 1868 schleifen lassen und hernach dieses Colonat mit dem Colonat Nr. 8, unter Beibehaltung der letzteren Nummer vereinigt.'' Dass ein Colonat ohne jeden Verwaltungsvorgang einfach so verschwinden kann, löst bei den Amtspersonen Verwunderung, ja Befremden aus. Brink wird aufgefordert, schleunigst eine nachträgliche Genehmigung der Stättenauflösung bzw. –zusammenlegung zu beantragen. Er ist gut vernetzt im Dorf  und kann alsbald eine positive Stellungnahme der Bauerschaft Hörste einreichen, die von gewichtigen Personen wie M. z. Stapelage, Krawinkel, Weeke etc. unterzeichnet ist:
   
   
''Das vor etwa 110 Jahren von dem Colon Brink angekaufte Colonat Nr. 16 hatte zwei Wohngebäude, diese waren aber so baufällig, daß an eine Reperatur nicht gedacht werden konnte. Auch standen diese auf einem so nassen und sumpfigen Boden, daß gesunde Wohnungen nicht herzustellen wahren, auch war die Lage eine derartige, daß bei jedem auch nur etwas starken Gewitter beide Häuser im Wasser standen. Die Länderei vom Colonate Nr. 16 lag größtenteils zwischen den Ländereien des Colonats Nr. 8, es ist letzteres durch diese Zusammenlegung bedeutend verbessert worden, dieses wird den Käufer bewogen haben. Der sumpfige Hofraum ist in eine gute Wiese verwandelt worden. Unserer Überzeugung nach ist von großem Vortheil, daß das Colonat Nr. 16 zu dem Colonate Nr. 8 zugelgt worden ist.''
''Das vor etwa 110 Jahren von dem Colon Brink angekaufte Colonat Nr. 16 hatte zwei Wohngebäude, diese waren aber so baufällig, daß an eine Reperatur nicht gedacht werden konnte. Auch standen diese auf einem so nassen und sumpfigen Boden, daß gesunde Wohnungen nicht herzustellen wahren, auch war die Lage eine derartige, daß bei jedem auch nur etwas starken Gewitter beide Häuser im Wasser standen. Die Länderei vom Colonate Nr. 16 lag größtenteils zwischen den Ländereien des Colonats Nr. 8, es ist letzteres durch diese Zusammenlegung bedeutend verbessert worden, dieses wird den Käufer bewogen haben. Der sumpfige Hofraum ist in eine gute Wiese verwandelt worden. Unserer Überzeugung nach ist von großem Vortheil, daß das Colonat Nr. 16 zu dem Colonate Nr. 8 zugelgt worden ist.''
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Daraufhin wird das Ende des Kolonates Hörste Nr. 16 nachträglich auch amtlich genehmigt.
Daraufhin wird das Ende des Kolonates Hörste Nr. 16 nachträglich auch amtlich genehmigt.


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==Gebäude==
==Gebäude==
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Um 1640 und 1683 wird in den Salbüchern ein Haus als Gebäudebestand der Stätte Riesenberg angegeben. 1730 werden Wohnhaus und Backhaus genannt, 1829 kommt ein Leibzuchtshaus hinzu, 1855 werden Wohnhaus und Leibzucht aufgeführt, dann wird in einem Nachtrag von Juli 1886 der (18 Jahre zuvor erfolgte) Abbruch beider Gebäude vermerkt.
 
==Inschriften==
==Inschriften==
(nicht bekannt)
(nicht bekannt)<ref>Ein Sohn dieser Stätte (Cord Friederich Riesenberg 1698 - 1738) hinterlässt jedoch eine Inschrift andernorts. Er heiratet 1726 auf die Stätte Busse, Piv. VL Nr. 41, und lässt mit seiner Ehefrau dort ein Haus errichten, das heute im Ziegeleimuseum Lage steht und dort als "Haus Riesenberg" bezeichnet wird, obwohl es zum Gebäudebestand der Stätte Busse gehört.</ref>
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
Frühe Nachrichten zu den Riesenbergs, teils Besitzer und Bewohner dieser Stätte:
Frühe Nachrichten zu den Riesenbergs, teils Besitzer und Bewohner dieser Stätte:


1595 ''Johan von gerres geclaget, das''(s) ''Ihme Frantz Riesenbergck mit einer Barden in die Handt gehauwen'' (Gogericht)
1595 ''Johan von gerres geclaget, das''(s) ''Ihme Frantz Riesenbergck mit einer Barden in die Handt gehauwen'' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 355, S. 134</ref>
    
    
1597/98 ''Vnpflicht:  Frantz Riesenberck mit Ilsche  ---  X thl'' (Gogericht)
1597/98 ''Vnpflicht:  Frantz Riesenberck mit Ilsche  ---  X thl'' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 355, S. 181</ref>
    
    
1598 Franz Riesenberg erwähnt (Amtsprotokoll)
1598 Franz Riesenberg erwähnt (Amtsprotokoll)<ref>LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 130, S. 200</ref>
    
    
1599 (Erbteilung:) ''Berndt Rysenbroick fürstorben, eyn Kotten verlassen, 2 Kuhe, 1 Rinth, . . .'' (Gogericht)
1599 (Erbteilung:) ''Berndt Rysenbroick fürstorben, eyn Kotten verlassen, 2 Kuhe, 1 Rinth, . . .'' (Gogericht)<ref>V NRW OWL, L 89 A, Nr. 171, S. 101 u. 111</ref>
  
  
1601/02     ''Weinkauff:  Bax Heincke kompt vff Riesenbruchs Stette'' (Gogericht)
1601/02     ''Weinkauff:  Bax Heincke kompt vff Riesenbruchs Stette'' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171, S. 184a</ref>
    
    
1609 ''Riesenbergk, Frauwe, klein Kinder 2; Inliggersche lebt v. Almosen'' (Volkszählung)
1609 ''Riesenbergk, Frauwe, klein Kinder 2; Inliggersche lebt v. Almosen'' (Volkszählung)<ref>LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1442, S. 137</ref>
    
    
1616/17 ''Unpflicht:  Annicke Hanninck vndt Cordt Riesenberg, des Knechtes erste, vndt der Persohnen dritte mahll    10 thlr '' (Gogericht)
1616/17 ''Unpflicht:  Annicke Hanninck vndt Cordt Riesenberg, des Knechtes erste, vndt der Persohnen dritte mahll    10 thlr '' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171, S. 357</ref>
    
    
1629 ''Weinkauff:  Henrich Risenbergh hatt sich bestattet an Mejer Hermans dochter im Ehelenbruch, ist ein Hoppenplocker, bringt i''(h)''m 40 thl aller theile eines      5 thl '' (Gogericht)
1629 ''Weinkauff:  Henrich Risenbergh hatt sich bestattet an Mejer Hermans dochter im Ehelenbruch, ist ein Hoppenplocker, bringt i''(h)''m 40 thl aller theile eines      5 thl '' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 25</ref>
    
    
1633 ''Weinkauff:  Herman Risenberch zieht auff Bertoldt Bringmans Stede auff der Pifites heide, ist ein Hoppenplocker '' (Gogericht)
1633 ''Weinkauff:  Herman Risenberch zieht auff Bertoldt Bringmans Stede auff der Pifites heide, ist ein Hoppenplocker '' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 81</ref>
    
    
1635/36 ''Weinkauff:  Gredecke Risenberg bestadet sich an Herman Huneken; ist ein Hoppenplöcker, bringt dabei 20 Thlr''    (Gogericht)
1635/36 ''Weinkauff:  Gredecke Risenberg bestadet sich an Herman Huneken; ist ein Hoppenplöcker, bringt dabei 20 Thlr''    (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 162</ref>
                    
                    
1635 – 37 ''Grettke Risenberg klage vber ihren Bruder Herman Risenberg, der habe sie bruin v. blaeh geschlagen, auch bej den Haren hin vndt her geschle''(i)''ffet  ------- 2 thl  '' (Gogericht)
1635 – 37 ''Grettke Risenberg klage vber ihren Bruder Herman Risenberg, der habe sie bruin v. blaeh geschlagen, auch bej den Haren hin vndt her geschle''(i)''ffet  ------- 2 thl  '' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 177</ref>
    
    
1640 (um) ''Henrich Riesenbergh, ist der gn. Herrschaft eigen, gibt  .  .''  . , (Besitz:) ''sonst nichts alß 1 Stück Landt zu 1 ½ Schfl Roggen, 1 Garten vnnd 1 Hauß '' (Salbuch)
1640 (um) ''Henrich Riesenbergh, ist der gn. Herrschaft eigen, gibt  .  .''  . , (Besitz:) ''sonst nichts alß 1 Stück Landt zu 1 ½ Schfl Roggen, 1 Garten vnnd 1 Hauß '' (Salbuch)LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 177LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 196
    
    
1641/42 ''Erbtheile Horster:  Henrich Riesenbergs fruwe gestorben, Nachlaeß ein Kuhe vnnd ein rindt, 3 Scheffell roggen im Felde, ein bette vnnd dagliecke Kleider –--- 4 thlr'' (Gogericht)
1641/42 ''Erbtheile Horster:  Henrich Riesenbergs fruwe gestorben, Nachlaeß ein Kuhe vnnd ein rindt, 3 Scheffell roggen im Felde, ein bette vnnd dagliecke Kleider –--- 4 thlr'' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 100</ref>
    
    
1642/43 ''Henrich Riesenbergh hatt mit seiner maget Ilschen in Vnpflicht gelebett.''  (Gogericht)
1642/43 ''Henrich Riesenbergh hatt mit seiner maget Ilschen in Vnpflicht gelebett.''  (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 173, S. 32</ref>
    
    
1643 ''Weinkäuffe:  Henrich Riesenbergh hatt seine magett Ilschen vff seine Stette zur Ehe genommen, hadt Ihme aber nichts zugebrachtt''    (Gogericht)
1643 ''Weinkäuffe:  Henrich Riesenbergh hatt seine magett Ilschen vff seine Stette zur Ehe genommen, hadt Ihme aber nichts zugebrachtt''    (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 168</ref>
    
    
1643/44 ''Strahten Henrich hatt mit seiner itzigen Frauwen Ilschen Riesenbergh in Vnpflicht gelebet. '' (Gogericht)
1643/44 ''Strahten Henrich hatt mit seiner itzigen Frauwen Ilschen Riesenbergh in Vnpflicht gelebet. '' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 177</ref>
    
    
1645 (um) ''Henrich Riesenberg, der gn. Herrschafft eigen, ein Hpl., hatt Kinder --- 6, hatt bey Wieman ausstehen davor er zu 4 Sch Saat Landt vnterhatt  ---– 115 thlr; noch an Gelde ausstehen ----- 125 thlr, ist schuldig --  105 thlr''  (Zustand der Höfe/Salbuch)
1645 (um) ''Henrich Riesenberg, der gn. Herrschafft eigen, ein Hpl., hatt Kinder --- 6, hatt bey Wieman ausstehen davor er zu 4 Sch Saat Landt vnterhatt  ---– 115 thlr; noch an Gelde ausstehen ----- 125 thlr, ist schuldig --  105 thlr''  (Zustand der Höfe/Salbuch)<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 94</ref>
    
    
1646/47 ''Drewes im Steinwerke vnd der Riesenbergischen Schwester haben Unplicht gehabt'' (Gogericht 1646/47)
1646/47 ''Drewes im Steinwerke vnd der Riesenbergischen Schwester haben Unplicht gehabt'' (Gogericht 1646/47)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 343</ref>
    
    
1648 ''Riesenberg, Hoppenplöcker, ein Sch .  .  . er'' (Schlächter, Schuster o.ä.) ''vnd Linneweber, deßen Frauwe, 1 Klein Kindt, 2 Lehrjungens '' (Volkszählung)
1648 ''Riesenberg, Hoppenplöcker, ein Sch .  .  . er'' (Schlächter, Schuster o.ä.) ''vnd Linneweber, deßen Frauwe, 1 Klein Kindt, 2 Lehrjungens '' (Volkszählung)<ref>LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 326</ref>
    
    
1650 ''Weinkeuffe: .  .  . 2.) Henrich Kespoell hatt Riesenbergs Stätte zu Hörste erblich gekauffet.  3) Henrich Riesenbergh hatt des Schulten Hoff erblich an sich gekauffet. Der Hoff ist den von Marienfeld eigen, Henrich Riesenberg der Herrschafft eigen.'' (Gogericht)
1650 ''Weinkeuffe: .  .  . 2.) Henrich Kespoell hatt Riesenbergs Stätte zu Hörste erblich gekauffet.  3) Henrich Riesenbergh hatt des Schulten Hoff erblich an sich gekauffet. Der Hoff ist den von Marienfeld eigen, Henrich Riesenberg der Herrschafft eigen.'' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 176, S. 24 u. 25</ref>
    
    
1656 ''Riesenbergk, ein Hoppenplöcker (hat 2 Söhne, 1 Tochter)''
1656 ''Riesenbergk, ein Hoppenplöcker (hat 2 Söhne, 1 Tochter)''
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''2) Johann Georgius  von 3 Jahren''
''2) Johann Georgius  von 3 Jahren''


    ''1) Ilsabe von    11 Jahren''              (Verz. der eig.behör. Kinder)
    ''1) Ilsabe von    11 Jahren''              (Verz. der eig.behör. Kinder)<ref>LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 400</ref>
  
  
1664 ''Erbtheile:  Henrich Rießenbergß Frauw, nachdem sie lange krank gelegen, ist gestorben.; der gnd. Herrschafft eig. vnd hinterlaßen wie folgett  .  .  .''    (Gogericht)
1664 ''Erbtheile:  Henrich Rießenbergß Frauw, nachdem sie lange krank gelegen, ist gestorben.; der gnd. Herrschafft eig. vnd hinterlaßen wie folgett  .  .  .''    (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 177, S. 129</ref>
    
    
1683 ''Henrich Rießenberg ist Illmo eigen und ein klein Hoppenplocker, hat 12 Kinder, wovon noch 8 leben, und 6 kleine noch beÿ ihm, hatt 3 Kühe, hatt nebenst Hauß 1 Garten, zu 1 ½ Sch.saat das Land, von Wiemann zu Hiddentrup 1 ½ Sch.saat vor 75 thl.,  .  .  . , ausstehend Geld beÿ Brinkman zu Hiddentrup  30 rthl,  .  .  . '' (Salbuch)
1683 ''Henrich Rießenberg ist Illmo eigen und ein klein Hoppenplocker, hat 12 Kinder, wovon noch 8 leben, und 6 kleine noch beÿ ihm, hatt 3 Kühe, hatt nebenst Hauß 1 Garten, zu 1 ½ Sch.saat das Land, von Wiemann zu Hiddentrup 1 ½ Sch.saat vor 75 thl.,  .  .  . , ausstehend Geld beÿ Brinkman zu Hiddentrup  30 rthl,  .  .  . '' (Salbuch)<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 97, S. 7</ref>
    
    
1688 ''Riesenberg muß sein Hoppenplücker-Städte beweinkauffen''          (Gogericht)
1688 ''Riesenberg muß sein Hoppenplücker-Städte beweinkauffen''          (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 198</ref>
    
    
1690 ''Sterbfälle: Alte Riesenberg Kleinkötter Illstrmo eigen verstorben, nachgelaßen beÿ Brinkman zu Hittentrup 20 rthl , 1 Kuhe u. dagliche Kleider''  (Gogericht)
1690 ''Sterbfälle: Alte Riesenberg Kleinkötter Illstrmo eigen verstorben, nachgelaßen beÿ Brinkman zu Hittentrup 20 rthl , 1 Kuhe u. dagliche Kleider''  (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 3</ref>
    
    
1693/94 ''Diederich Rießenberg klaget, daß ihm Brockmann vor einen Hundes etc. gescholten, bittet Bestraffung '' (Gogericht)
1693/94 ''Diederich Rießenberg klaget, daß ihm Brockmann vor einen Hundes etc. gescholten, bittet Bestraffung '' (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 124</ref>
    
    
1694 ''Stärbfälle: Riesenberg, ein Stratenkötter Illmi eigen verstorben, nachgelaßen 1 Kuhe, 1 Rind vndt tagliche Kleider ''(Gogericht)
1694 ''Stärbfälle: Riesenberg, ein Stratenkötter Illmi eigen verstorben, nachgelaßen 1 Kuhe, 1 Rind vndt tagliche Kleider ''(Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 149</ref>
    
    
1695/96 ''Cordt Rießenberg muß seine kleine Kothstädte beweinkauffen''  (Gogericht)
1695/96 ''Cordt Rießenberg muß seine kleine Kothstädte beweinkauffen''  (Gogericht)<ref>LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 218</ref>
    
    
1706 ''Weinkauff: Aus voriger Wruge wird repetiert, dass Riesenberg aus Hörste der gn. Herrschafft eÿgen, des Meÿers zu Stapel Kottstette .  .  .  ?''
1706 ''Weinkauff: Aus voriger Wruge wird repetiert, dass Riesenberg aus Hörste der gn. Herrschafft eÿgen, des Meÿers zu Stapel Kottstette .  .  .  ?''


1708 ''Henrich Riesenberg hat''(te) ''Kinder''    (Verzeichnis der eigenbehörigen Untertanen in der Vogtei Lage)
1708 ''Henrich Riesenberg hat''(te) ''Kinder''    (Verzeichnis der eigenbehörigen Untertanen in der Vogtei Lage)<ref>LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 495/96</ref>
    
    
''1. Elisabeth, Besitzerin der Stätte, darauff geheÿrahtet Cord Frevert aus dem Laßbruche, gleichfals eÿgen der gnd. Herschafft
''1. Elisabeth, Besitzerin der Stätte, darauff geheÿrahtet Cord Frevert aus dem Laßbruche, gleichfals eÿgen der gnd. Herschafft
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• Johann Diederich, * 1673, ∞ 1705, wird Schmiedeskamp, Kötter des M. z. Stapelage, † 1745
• Johann Diederich, * 1673, ∞ 1705, wird Schmiedeskamp, Kötter des M. z. Stapelage, † 1745


• NN, * 1684
• NN, * 1684
 
• weitere früh verstorbene Kinder (Salbuch 1683: ''hatt 12 Kinder wovon noch 8 leben'')




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• Johann Henrich, * 1695, ∞ (I) 1725 Anna M. Witwe Kip (1679 – 1744), geb. Pfenning aus Stadenhausen, wird KK Kip bzw. Kipmann in der Osterheide (Helpup), ∞ (II) 1745 A. M. Ils. Gruttmann aus Wellentrup, † 1759
• Johann Henrich, * 1695, ∞ (I) 1725 Anna M. Witwe Kip (1679 – 1744), geb. Pfenning aus Stadenhausen, wird KK Kip bzw. Kipmann in der Osterheide (Helpup), ∞ (II) 1745 A. M. Ils. Gruttmann aus Wellentrup, † 1759
• Cord Friederich, * 1698, ∞ 1726 Anna Ilsabein Busse, Anerbin der Hpl.-Stätte Busse in Piv. VL Nr. 41, wird Hpl. Busse, † 1738 
   
   
• Johann Philip, * 1702,  Anerbe
• Johann <u>Philip</u>, * 1702,  Anerbe


• Hermann Daniel, * 1743
• Hermann Daniel, * 1743
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1726 – 1742  Johann Philip Riesenberg (1701 – 1742), ∞ (I) 1726 Anna Margaretha Kerkhoff (1696 – 1759) von Hörste Nr. 25, diese ∞ (II) 1743 Johann Jobst Grothof (1717 – 1771) von Hörste Nr. 21, der Interimswirt Riesenberg Nr. 16 wird
1726 – 1742  Johann <u>Philip</u> Riesenberg (1701 – 1742), ∞ (I) 1726 Anna Margaretha Kerkhoff (1696 – 1759) von Hörste Nr. 25, diese ∞ (II) 1743 Johann Jobst Grothof (1717 – 1771) von Hörste Nr. 21, der Interimswirt Riesenberg Nr. 16 wird
   
   
Kinder (erster Ehe):
Kinder (erster Ehe):