Wiesenstraße 6 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
 
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|Koordinaten=51.93925, 8.87641
|Koordinaten=51.93925, 8.87641
|Ortsteil1901=Detmold
|Ortsteil1901=Detmold
|Straße1901={{AutoStraße}}
|Hausnummer1901=006,1
|Quartiersnummer=D 024
|Quartiersnummer=D 024
}}Vor 1678 angelegte Stätte, Untermühle, ehem. Quartier-Nr. D 24, frühere Adresse: Mühlendamm 6. Abgängig.
}}Vor 1678 angelegte Stätte, Untermühle, ehem. Quartier-Nr. D 24, in den Adressbüchern (s. u.) 1894 Mühlendamm 6; 1897 Mühlenstraße 6,1; 1901 Wiesenstraße 6,1. Abgängig.


==Geschichte==
==Geschichte==


Die Untermühle war nach der [[Paderborner Straße 31 (Detmold)|Oberen Mühle]] und der [[Grabbestraße 2 (Detmold)|Mittelmühle]] die dritte herrschaftliche Mühle in Detmold. Das vor 1678 schon bestehende Gebäude wurde 1856 erneuert.<ref>{{KleinmannsLandbaumeister2024}}, S. 219 f.</ref>
Die Untermühle war nach der [[Neustadt 31 (Detmold)|Oberen Mühle]] und der [[Grabbestraße 2 (Detmold)|Mittelmühle]] die dritte herrschaftliche Mühle in Detmold. Das vor 1678 schon bestehende Gebäude wurde 1856 erneuert.<ref>{{KleinmannsLandbaumeister2024}}, S. 219 f.</ref>


Nachdem Landbaumeister [https://lippelex.de/index.php?title=Brune,_Ferdinand_(1803-1857) Ferdinand Brune] schon 1846 die Baufälligkeit bescheinigt hatte, lieferte er erst Ende November 1855 den verlangten Plan und Kostenanschlag für eine neue Sägemühle ab. Im Januar 1856 wurde der Bau genehmigt und im Oktober desselben Jahres vollendet. Es stand der [[Wiesenstraße 8 (Detmold)|Mahlmühle]] gegenüber an der Westseite des Mühlenkanals.
Nachdem Landbaumeister [https://lippelex.de/index.php?title=Brune,_Ferdinand_(1803-1857) Ferdinand Brune] schon 1846 die Baufälligkeit bescheinigt hatte, lieferte er erst Ende November 1855 den verlangten Plan und Kostenanschlag für eine neue Sägemühle ab. Im Januar 1856 wurde der Bau genehmigt und im Oktober desselben Jahres vollendet. Es stand der [[Wiesenstraße 8 (Detmold)|Mahlmühle]] gegenüber an der Westseite des Mühlenkanals.
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Der Anschlag von 950 Talern (ohne Holz) wurde um 20 Prozent überschritten. Die Kosten für das "gehende Werk" (Mühlenmechanik) zu 859 Talern trug der Pächter Adams, Sohn des Bauschreibers Adams.
Der Anschlag von 950 Talern (ohne Holz) wurde um 20 Prozent überschritten. Die Kosten für das "gehende Werk" (Mühlenmechanik) zu 859 Talern trug der Pächter Adams, Sohn des Bauschreibers Adams.


1925 Verkauf von der Rentkammer an die Stadt Detmold,<ref> LAV NRW OWL, L 92 C Tit. 2 Nr. 46: Verkauf der Untermühle in Detmold, 1903–1938.</ref> anschließend 1927 weiterverkauft an den Schneidermeister Christian Niedermeier, durch diesen Neubau mit der Quartier-Nr. D 819. Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 durch Bombentreffer total zerstört.<ref>{{KleinmannsKriegsschäden2021}}.</ref> 1951 mit den westlichen Nachbarparzellen Wiesenstraße 2 und 4 überbaut mit dem Autohaus Stegelmann.
1925 Verkauf von der Rentkammer an die Stadt Detmold,<ref> LAV NRW OWL, L 92 C Tit. 2 Nr. 46: Verkauf der Untermühle in Detmold, 1903–1938.</ref> anschließend 1927 weiterverkauft an den Schneidermeister Christian Niedermeier, durch diesen Neubau mit der Quartier-Nr. D 819. Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 durch Bombentreffer total zerstört.<ref>{{KleinmannsKriegsschäden2021}}.</ref> 1951 mit den westlichen Nachbarparzellen Wiesenstraße 2 und 4 überbaut mit dem Autohaus Stegelmann. Aktuelle (2026) Nutzung: Lebensmitteleinzelhandel.


==Gebäude==
==Gebäude==