Lange Straße 19 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen

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{{Hausstätte info
{{Hausstätte info
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}
|Ortsteil=Bad Salzuflen (Kernstadt)
|Straße={{AutoStraße}}
|Straße=Lange Straße  (Bad Salzuflen)
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
|Hausnummer=19
|Koordinaten=52.08336, 8.74564
|Adressbuch1901=Ja
|Ortsteil1901=Salzuflen
|Straße1901=Langestraße
|Hausnummer1901=019
}}Die Hausstätte Lange Straße 19. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 21 und Nr. 22 geführt. Beide Häuser bildeten ab 1817 eine grundbesitzbezogene Einheit, wobei die Nr. 22 zeitweise als Nebenhaus und Scheune genutzt wurde.<ref>vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner, um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc Nr. 13., Nr. 21 und 22.</ref>
}}Die Hausstätte Lange Straße 19. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 21 und Nr. 22 geführt. Beide Häuser bildeten ab 1817 eine grundbesitzbezogene Einheit, wobei die Nr. 22 zeitweise als Nebenhaus und Scheune genutzt wurde.<ref>vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner, um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc Nr. 13., Nr. 21 und 22.</ref>


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1951 „Pferdehandlung Ludw. Blomberg; (Drogist Schmudde).“
1951 „Pferdehandlung Ludw. Blomberg; (Drogist Schmudde).“
''Salzuflen Nr. 22:''
1556/57 Hynrick Buyrmeyger; „zur Heuer“: Johan Decker.<ref>Sofern nicht anders ausgewiesen, Informationen zu diesem und folgenden Einträgen entnommen aus: Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner, um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc Nr. 13., Nr. 22.</ref>
1623/33 Herman Tyleke.
1644/56 Der Stadtdiener Lübbert Wlömer; „Salarium: 8 Thaler.“
1658/65 Lübbert Wlömer, „‚shades Diener‘; braucht eine Weberstell.“
1671/75 Hinrich Lambracht, „Schütze in der 1. Corporalschaft.“
1680/84 Henrich Lambracht.
1702 Theophilus Lambracht; „zur Heuer“: Barthold Pelshenke; „später: Hermann Lambracht“.
1748 Herman Lambracht mit Ehefrau und drei Kindern.
1752 Herman Lambracht; „Haus 75 Thaler, Scheune 25 Thaler.“
1755 „vid. Herm. Lambracht´s.“
1760 „vid. Herm. Lambrachts ihr Haus und die Scheune.“
1772 Dies.; „100 Thaler Brand-Assecuranz“.
1776 Dies.
1778 Dies.
1779 „Witwe Lambrachts Wohnhaus und Scheune.“
1782 Witwe Lambrachts; deren Schwiegersohn war Hermann Adolph Gronemeier, Chirurgus.“
1793/95 „Hermann Adolph Gronemeier, Chirurgus“.
1802, am 19.03.: Der Kaufmann Georg Ludw. Leesemann erwirbt das Haus von Gronemeier.
1825 Nebenhaus des Gastwirtes Fr. Wilh. Heynemann.
1834 „Heinemanns Scheune.“
1837 Der Kaufmann Heynemann.
1840/53 Der Gastwirt Louis (Dan.) Krecke, „II. Ehem. der Witwe Heynemann; nicht bewohnte
Scheune.“
1857 Die Witwe des Gastwirtes Krecke, Amalie, geb. Kleine, verw. Heynemann.
1863, am 28.12.: Carl Schweppe aus Herford, zuletzt Oberkellner bei Wülker in Lemgo; übernimmt das Hôtel der Witwe Krecke; die Konzession
wird gewährt (50 Thaler).“
1862/71 Pächter: der Gastwirt Carl Schweppe; „Besitzerin: Amalie Kleine, Witwe Heynemann/ Krecke.“
1873 „[Salzuflen] Nr. 21/22 unbewohnt; 1874: Frau R.-Anw. Löbenburg.“
1878 „zusammen mit [Salzuflen] Nr. 21“: der Gastwirt Heinr. Hartwig; Besitzerin: die Witwe Amalie Krecke.
1881 Der Gastwirt Max Sandt erhält die Konzession im „Berliner Hof“.
1882 „Kauf des Hauses durch Adolph Hunecke für sein Geschäft.“
1901 Besitzer: der Schlachter Ad. Huneke; außerdem: der Barbier Ernst Knobloch.


==Literatur==
==Literatur==
Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13.
Stefan Wiesekopsieker, Inschriften an Bad Salzufler Häusern (Bad Salzufler Haus- und Hofgeschichten 2), Bad Salzuflen 2017 [2009].


==Quellen==
==Quellen==
Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.


==Weblinks==
==Weblinks==