Niedernkamp 4 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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Die ehemaligen Mühlengebäude in Fachwerkkonstruktion, die auf einem alten Foto abgebildet wurden, sind im Urkatasterplan von 1883 ebenso eingetragen, wie ein westlich in ca. 8 m Abstand bestehendes weiteres Gebäude, vermutlich ein landwirtschaftliches Nebengebäude, das ebenso wie die Mühlengebäude abgebrochen wurde und einem Neubau Platz gemacht hat. | Die ehemaligen Mühlengebäude in Fachwerkkonstruktion, die auf einem alten Foto abgebildet wurden, sind im Urkatasterplan von 1883 ebenso eingetragen, wie ein westlich in ca. 8 m Abstand bestehendes weiteres Gebäude, vermutlich ein landwirtschaftliches Nebengebäude, das ebenso wie die Mühlengebäude abgebrochen wurde und einem Neubau Platz gemacht hat. | ||
[[Datei: Niedernkamp 4.02.jpg | thumb | Niedernkamp 4.02., Mühle, Foto Privat 1935]] | [[Datei: Niedernkamp 4.02.jpg | thumb | Niedernkamp 4.02., Mühle, Foto Privat 1935]] | ||
[[Datei:Heiden_Mühle-Becker-a.JPG|thumb|Mühle Gustav Becker, 2021, Foto: Joachim Kleinmanns]] | |||
Als ab 1934 neue Mühlengebäude erstellt wurden, hat man zuerst ein neues Wohnhaus gebaut. Auf hohem Bruchsteinsockel wurde ein großes massives zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach erstellt. Das Haus erhielt eine schlichte Fassade mit glatten Außenputz (Spritzputz) und einem umlaufenden Gesims in Brüstungshöhe der Obergeschossfenster. Die Fenster zur Straßenseite sind in beiden Etagen als Doppelfenster ausgeführt worden, im Obergeschoss mit Klappläden. Der Hauseingang, der über sieben Stufen erreicht wird, liegt in einem Anbau an der Westseite mit Balkon darüber. Über dem Balkon im Dach befindet sich ein Giebel-Dachaufbau. Der Anbau der neuen Mühle, eines hohen und massiven Gebäudes erfolgte 1935, die Jahreszahl ist im Putz an der Ostseite markiert. | Als ab 1934 neue Mühlengebäude erstellt wurden, hat man zuerst ein neues Wohnhaus gebaut. Auf hohem Bruchsteinsockel wurde ein großes massives zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach erstellt. Das Haus erhielt eine schlichte Fassade mit glatten Außenputz (Spritzputz) und einem umlaufenden Gesims in Brüstungshöhe der Obergeschossfenster. Die Fenster zur Straßenseite sind in beiden Etagen als Doppelfenster ausgeführt worden, im Obergeschoss mit Klappläden. Der Hauseingang, der über sieben Stufen erreicht wird, liegt in einem Anbau an der Westseite mit Balkon darüber. Über dem Balkon im Dach befindet sich ein Giebel-Dachaufbau. Der Anbau der neuen Mühle, eines hohen und massiven Gebäudes erfolgte 1935, die Jahreszahl ist im Putz an der Ostseite markiert. | ||
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==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
Im Putz eingeritzt im Giebel des Mühlenbaus "MühlE / GustAV BECKER". | |||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||