Engelbert-Kämpfer-Straße 30 (Lemgo): Unterschied zwischen den Versionen
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Eine Villa im neoklassischen Stil erbaut um 1925/26. Eintragung als Baudenkmal in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1991. | |||
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Bei dieser Villa handelt es sich um einen zweigeschossigen, verputzten Massivbau in Traufenstellung. In der Mitte der Straßenseite 3-achsiger flacher Risalit, besetzt mit toskanischen Pilastern, darüber Dreieckgiebel mit Lünette im Feld. In den seitlichen Rücklagern befindet sich je 1 Fensterachse. Die Fenster sind mit schlichten, knapp vortretenden Faschen versehen. Vor der Fenstertür in der Mitte des OG liegt ein wenig vorkragender Balkon auf kantigen Konsolen, in dessen einfachem Gitter eine Kartusche mit Blütenform zu sehen ist. | |||
Das pfannengedeckte Walmdach hat verschieferte Ortgänge. Die Giebellünette zeigt fächerförmige Sprossen in Anlehnung an Vorbilder des frühen 19. Jahrhunderts. Der Hauseingang liegt asymmetrisch an der nördlichen Schmalseite, über der Kragplatte hingegen eine Lünette mit radialem Stabwerk. Das OG ist zu dieser Seite fensterlos. An der Südseite liegt – aus der Mitte gerückt – ein breiter Erker mit Dachterrasse und schlichtem Gitter, das nur an den Ecken sparrenförmig verzierte senkrechte Bänder zeigt. Die Rückseite des Gebäudes ist schlicht gehalten. | |||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 264. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
Aktuelle Version vom 12. März 2026, 17:49 Uhr
| Engelbert-Kämpfer-Straße 30 (Lemgo) | |
|---|---|
| Ortsteil | Lemgo (Kernstadt) |
| Straße | Engelbert-Kämpfer-Straße (Lemgo) |
| Hausnummer | 30 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Nein |
Eine Villa im neoklassischen Stil erbaut um 1925/26. Eintragung als Baudenkmal in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1991.
Geschichte
Gebäude
Bei dieser Villa handelt es sich um einen zweigeschossigen, verputzten Massivbau in Traufenstellung. In der Mitte der Straßenseite 3-achsiger flacher Risalit, besetzt mit toskanischen Pilastern, darüber Dreieckgiebel mit Lünette im Feld. In den seitlichen Rücklagern befindet sich je 1 Fensterachse. Die Fenster sind mit schlichten, knapp vortretenden Faschen versehen. Vor der Fenstertür in der Mitte des OG liegt ein wenig vorkragender Balkon auf kantigen Konsolen, in dessen einfachem Gitter eine Kartusche mit Blütenform zu sehen ist.
Das pfannengedeckte Walmdach hat verschieferte Ortgänge. Die Giebellünette zeigt fächerförmige Sprossen in Anlehnung an Vorbilder des frühen 19. Jahrhunderts. Der Hauseingang liegt asymmetrisch an der nördlichen Schmalseite, über der Kragplatte hingegen eine Lünette mit radialem Stabwerk. Das OG ist zu dieser Seite fensterlos. An der Südseite liegt – aus der Mitte gerückt – ein breiter Erker mit Dachterrasse und schlichtem Gitter, das nur an den Ecken sparrenförmig verzierte senkrechte Bänder zeigt. Die Rückseite des Gebäudes ist schlicht gehalten.
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
Quellen
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 264.
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 12.03.2026 von Nils Lienenlüke
Letzte Änderung am: 12.03.2026 von Nils Lienenlüke