Hohenhauser Straße 34 (Hohenhausen): Unterschied zwischen den Versionen

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An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.
Romanischer Kirchenbau des 12./13. Jh. mit archäologisch belegtem Vorgängerbau.


==Geschichte==
==Geschichte==
St. Paulus-Kirche, romanische Saalkirche des 12. oder 13. Jh. mit Westturm, über einem archäologisch nachgewiesenen Vorgängerbau mit Flachdecke.  1887 im neugotischen Stil auf kreuzförmigem Grundriss erweitert und nach Westen ausgerichtet, im Turm zugleich die Schallarkaden verändert und Turmuhr eingebaut. Das Aquarell von Emil Zeiß zeigt noch den Zustand vor der Erweiterung um die Querhäuser.
1979/80 umfassende Renovierung.
Am 12.7.1984 als Baudenkmal in die Denkmalliste der Gemeinde Kalletal eingetragen.


==Gebäude==
==Gebäude==
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Verputzter Bruchsteinbau. Chorjoch mit dreibahnigen Maßwerkfenstern, Mitte 14. Jh., in der Südwand des Chors Ausgussnische mit kleeblattförmiger Rahmung und bärtigem Kopf, gegenüberliegende Nische mit Wandmalerei Kreuzigung Christi (14. Jh.). Schiffjoch 1496 [i] neu gewölbt, in der Westwand Sandsteinrelief 1523 [i]. Südportal "1603" [i]. Glocke von 1446 [i] aus der Grawick-Werkstatt.
Otto Preuß fand noch die Datierungen "1684" an einer Prieche und "1690" an der Kanzel.<ref>{{PreußAlterthümer1873}}, S. 85.</ref>


==Inschriften==
==Inschriften==
==Glocken==
Die ''' a<sup>1</sup> ''' Glocke ist die viertälteste im Lipperland. Die ehemalige Glocke aus dem Jahr 1839 fiel unter die Kriegsabgabe 1917.<br />
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==Orgel==


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
Ev.-ref. Kirchengemeinde Hohenhausen
==Pastoren==
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==Literatur==
==Literatur==
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* {{DehioHandbuch2011}}.


==Quellen==
==Quellen==


==Weblinks==
==Weblinks==
* Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.ev-kirche-hohenhausen.de
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=TEKTONIK-A92x22150027751922620220210101553727 Archivseite]
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-reformierte_Kirche_Hohenhausen


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 8. Juli 2026, 18:36 Uhr

Ev.-ref Kirche Hohenhausen

Hohenhauser Straße 34 (Hohenhausen)
OrtsteilHohenhausen
StraßeHohenhauser Straße (Hohenhausen)
Hausnummer34
Karte
Adressbuch von 1901Nein
Johann Konrad Stöcker trat 1680 seinen Dienst als Pfarrer der Gemeinde Hohenhausen an. Da es in der romanischen Gewölbekirche aus der Zeit um 1200 nicht genügend Sitzplätze gab, ließ er einige Holzbänke anfertigen und im Chorraum aufstellen.[1]

Romanischer Kirchenbau des 12./13. Jh. mit archäologisch belegtem Vorgängerbau.

Geschichte

St. Paulus-Kirche, romanische Saalkirche des 12. oder 13. Jh. mit Westturm, über einem archäologisch nachgewiesenen Vorgängerbau mit Flachdecke. 1887 im neugotischen Stil auf kreuzförmigem Grundriss erweitert und nach Westen ausgerichtet, im Turm zugleich die Schallarkaden verändert und Turmuhr eingebaut. Das Aquarell von Emil Zeiß zeigt noch den Zustand vor der Erweiterung um die Querhäuser.

1979/80 umfassende Renovierung.

Am 12.7.1984 als Baudenkmal in die Denkmalliste der Gemeinde Kalletal eingetragen.

Gebäude

Kirche, Ansicht von Westen, Foto: Joachim Kleinmanns, 2026
Hohenhausen, Kirche vor der Erweiterung, Aquarell, Emil Zeiß, 1874 (LLB: 7 H 2)

Verputzter Bruchsteinbau. Chorjoch mit dreibahnigen Maßwerkfenstern, Mitte 14. Jh., in der Südwand des Chors Ausgussnische mit kleeblattförmiger Rahmung und bärtigem Kopf, gegenüberliegende Nische mit Wandmalerei Kreuzigung Christi (14. Jh.). Schiffjoch 1496 [i] neu gewölbt, in der Westwand Sandsteinrelief 1523 [i]. Südportal "1603" [i]. Glocke von 1446 [i] aus der Grawick-Werkstatt.

Otto Preuß fand noch die Datierungen "1684" an einer Prieche und "1690" an der Kanzel.[2]

Inschriften

Glocken

Die a1 Glocke ist die viertälteste im Lipperland. Die ehemalige Glocke aus dem Jahr 1839 fiel unter die Kriegsabgabe 1917.
Die beiden Glocken von 1927 wurden bei Schilling und Lattermann in Apolda gegossen. [3], [4]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
e1 1927 Sei getreu bis in den Tod,
so will ich dir die Krone des Lebens geben.
g1 1927 O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.
a1 1446 980 670 MARIA + JOHANNES + ANNO DOMINI MILESIMO CCCCXXXXVI

Orgel

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

Ev.-ref. Kirchengemeinde Hohenhausen

Pastoren

bis 1926 [5]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
  • Otto Preuß, Die baulichen Alterthümer des Lippischen Landes, Detmold 1873.
  • Ursula Quednau, Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen II Westfalen, Berlin/München 2011.

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 103
  2. Otto Preuß, Die baulichen Alterthümer des Lippischen Landes, Detmold 1873, S. 85.
  3. Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17
  4. Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
  5. Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 428 ff

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 10.04.2026 von Joachim Kleinmanns

Letzte Änderung am: 08.07.2026 von Wolfgang Kramer