Steinstoß 21 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

 
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|Straße1901=Feldmark 3 (Quartier C)
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}}Eine im Jahr 1881 gegründete Stätte, die noch heute als "Stöltinghof" bekannt ist; die ursprüngliche Quartiersnummer lautete C 229.<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref>
Eine im Jahr 1881 gegründete Hausstätte. Alte Quartiersnummer C 229.<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref>


==Geschichte==
==Geschichte==
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Der Hof wurde 1881 von Friedrich Hilker und Karoline (Lina) geb. Wessel auf privatisiertem vormaligen Hudeland am Hiddeser Berg gegründet. Hilker starb bereits zwei Jahre später. Die Witwe wanderte mit ihren vier Kindern 1886 mit dem Dampfer "Elbe" von Hamburg nach New York aus.<ref>[http://www.lippe-auswanderer.de/AuswandererLippe-USA/html/p008068.htm Datenbank "Lippe-Auswanderer"].</ref>
Der Hof wurde 1881 von Friedrich Hilker und Karoline (Lina) geb. Wessel auf privatisiertem vormaligen Hudeland am Hiddeser Berg gegründet. Hilker starb bereits zwei Jahre später. Die Witwe wanderte mit ihren vier Kindern 1886 mit dem Dampfer "Elbe" von Hamburg nach New York aus.<ref>[http://www.lippe-auswanderer.de/AuswandererLippe-USA/html/p008068.htm Datenbank "Lippe-Auswanderer"].</ref>


Der Hof wurde von August Stölting aus Müssen erworben. Dessen Enkel Wilhelm Stölting hat 1989 in "Heimatland Lippe" aus seinen Erinnerungen heraus sehr anschaulich über die Geschichte des Hofs geschrieben.<ref>Wilhelm Stölting: Geschichte eines kleinen Bauernhofs am Rande von Detmold, in: Heimatland Lippe, Mai 1989, S. 138-148 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/pageview/5931656 Digitalisat]</ref>.
Der Hof wurde von August Stölting aus Müssen erworben. Dessen Enkel Wilfried Stölting hat 1989 in "Heimatland Lippe" aus seinen Erinnerungen heraus sehr anschaulich über die Geschichte des Hofs geschrieben.<ref>Wilhelm Stölting: Geschichte eines kleinen Bauernhofs am Rande von Detmold, in: Heimatland Lippe, Mai 1989, S. 138-148 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/pageview/5931656 Digitalisat]</ref>.


1964 sind neue Gebäude auf dem Hof erbaut und das alte Wohnhaus an die Detmolder Stadtgärtnerei verpachtet worden.
Um 1970 ist der Hof an die Detmolder Stadtgärtnerei verpachtet worden, seit 1989 wird er als [https://www.lebenshilfe-detmold.de/arbeiten/abteilungen/landwirtschaft/stoeltinghof/ Stöltinghof] von der Lebenshilfe Detmold e.V. betrieben.


==Gebäude==
==Gebäude==
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==


AB 1901: Feldmark 3 [ Quartier C], Nr.1 (Hiddeserberg) Landwirth Aug. Stölting, Landwirth Gustav Nothmann, Maurer August Runte<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 22.</ref>
Adressbuch 1901: Feldmark 3 [ Quartier C], Nr.1 (Hiddeserberg) Landwirth Aug. Stölting, Landwirth Gustav Nothmann, Maurer August Runte<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 22.</ref>


==Literatur==
==Literatur==


Wilhelm Stölting: Geschichte eines kleinen Bauernhofs am Rande von Detmold, in: Heimatland Lippe, Mai 1989, S. 138-148 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/pageview/5931656 Digitalisat]
Wilfried Stölting: Geschichte eines kleinen Bauernhofs am Rande von Detmold, in: Heimatland Lippe, Mai 1989, S. 138-148 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/pageview/5931656 Digitalisat]


==Quellen==
==Quellen==