Kirchplatz (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen

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}}Als Kirchplatz wird der Platz um die ev.-ref. Kirche in Heiden benannt, der bis 30. April 1840 als Friedhof genutzt wurde. An der Kirchhofsmauer, die den Platz umgibt, entstanden an der Nordseite ab dem beginnenden 17. Jahrhundert auf kleinen Grundstücken halbkreisförmig einige Gebäude, die bis heute erhalten sind.  
   
   
==Charakteristik==
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Der Kirchhof bildet einen unregelmäßigen Kreis, dessen Nord- und Westseite später mit Häusern bebaut worden sind, während an den übrigen Seiten die alte Kirchhofmauer größtenteils erhalten blieb. Sie hatte früher zwei hohe Tore und gilt als einzige in Lippe bezeugte Kirchenburg. Östlich von der Kirche steht vor dem Kirchhof das [[Kirchplatz 8 (Heiden)|Pfarrhaus]], südlich von diesem eine mächtige alte Linde, deren Äste unten waagerecht gezogen sind. Darunter soll sich eine Gogerichtsstätte befunden haben. <ref>StadtA Lemgo, 14 L 9987: Otto Gaul, Landkreis Detmold, Typoskript, um 1935/ergänzt 1960 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10093449 Digitalisat].</ref>
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==Name==
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==Geschichte==
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Der Kirchhof wurde ab dem 1. Mai 1844 nicht mehr belegt. Da er die Toten der stark angewachsenen Bevölkerungszahl nicht mehr aufnehmen konnte, wurden 1843/44 neue Friedhöfe angelegt. Für die "Totenhofgemeinde Heiden", bestehend aus dem Dorf Heiden und den Bauerschaften Heßloh, Niewald und Hedderhagen, an der [[Trophagener Straße (Heiden)]], für die anderen in [[Hardissen]], [[Bentrup]], [[Klüt]] und [[Nienhagen]].<ref>{{HülsHeiden1974}}, S. 176.</ref>


==Hausstätten==
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==Literatur==
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==Quellen==
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Aktuelle Version vom 8. Juni 2026, 20:57 Uhr

Kirchplatz (Heiden)
OrtsteilHeiden
Karte

Als Kirchplatz wird der Platz um die ev.-ref. Kirche in Heiden benannt, der bis 30. April 1840 als Friedhof genutzt wurde. An der Kirchhofsmauer, die den Platz umgibt, entstanden an der Nordseite ab dem beginnenden 17. Jahrhundert auf kleinen Grundstücken halbkreisförmig einige Gebäude, die bis heute erhalten sind.

Charakteristik

Kirche und Kirchplatz in Heiden, Foto v Mika Weiser 2025

Der Kirchhof bildet einen unregelmäßigen Kreis, dessen Nord- und Westseite später mit Häusern bebaut worden sind, während an den übrigen Seiten die alte Kirchhofmauer größtenteils erhalten blieb. Sie hatte früher zwei hohe Tore und gilt als einzige in Lippe bezeugte Kirchenburg. Östlich von der Kirche steht vor dem Kirchhof das Pfarrhaus, südlich von diesem eine mächtige alte Linde, deren Äste unten waagerecht gezogen sind. Darunter soll sich eine Gogerichtsstätte befunden haben. [1]

Östlich des Chors der Kirche steht ein Kriegerdenkmal.

Name

Geschichte

Der Kirchhof wurde ab dem 1. Mai 1844 nicht mehr belegt. Da er die Toten der stark angewachsenen Bevölkerungszahl nicht mehr aufnehmen konnte, wurden 1843/44 neue Friedhöfe angelegt. Für die "Totenhofgemeinde Heiden", bestehend aus dem Dorf Heiden und den Bauerschaften Heßloh, Niewald und Hedderhagen, an der Trophagener Straße (Heiden), für die anderen in Hardissen, Bentrup, Klüt und Nienhagen.[2]

Hausstätten


Literatur

Hans Hüls: Heiden in Lippe, Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Im Auftrag der Stadt Lage herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe. Detmold 1974. Gleichzeitig im Selbstverlag der Geographischen Komission für Westfalen erschienen. Online abrufbar.

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. StadtA Lemgo, 14 L 9987: Otto Gaul, Landkreis Detmold, Typoskript, um 1935/ergänzt 1960 Digitalisat.
  2. Hans Hüls: Heiden in Lippe, Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Im Auftrag der Stadt Lage herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe. Detmold 1974. Gleichzeitig im Selbstverlag der Geographischen Komission für Westfalen erschienen. Online abrufbar, S. 176.

Autor

Joachim Kleinmanns

Seitenhistorie

Seite erstellt am 12.03.2025 von Hans-Christian Schall

Letzte Änderung am: 08.06.2026 von Wolfgang Kramer