Stapelager Straße Kirche (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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Das ehemals gotische Kirchenschiff wurde um 1760 zu einer Barockkirche mit Mansarddach (1810) umgebaut. Der Turm stammt aus den 11. Jahrhundert. Im Innern zeigt sich der Saalbau als Predigtkirche mit Kanzel und Abendmahlstisch an der Südwand.<ref name="Meier" /> | Das ehemals gotische Kirchenschiff wurde um 1760 zu einer Barockkirche mit Mansarddach (1810) umgebaut. Der Turm stammt aus den 11. Jahrhundert. Im Innern zeigt sich der Saalbau als Predigtkirche mit Kanzel und Abendmahlstisch an der Südwand.<ref name="Meier" /><br /> | ||
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==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
==Glocken== | ==Glocken== | ||
Die Glocke aus dem Jahr 1892 war ein Umguß der Glocke aus dem Jahr 1658. Sie wurde bei J. J. Radler in Hildesheim gegossen und hatte den Schlagton '''f<sup>1</sup>'''. Diese Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Die zweite Glocke aus dem Jahr 1892 mit dem Schlagton '''a<sup>1</sup>''' wurde 1924, nach Anschaffung der beim Bochumer Verein gegossenen Stahlglocken, im Glockenturm Pivitsheide aufgehängt. Sie fiel unter die Kriegsabgabe 1942. | |||
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 18:22 Uhr
| Stapelager Straße Kirche (Hörste) | |
|---|---|
| Ortsteil | Hörste |
| Straße | Stapelager Straße (Hörste) |
| Hausnummer | Kirche |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | |
Ev.-ref. Kirche Sapelage
Geschichte
Man darf (...) davon ausgehen, daß die Kirche zu Stapelage im ausgehenden 8. Jahrhundert, spätestens Anfang des 9. Jahrhunderts gegründet worden ist.[1] Schweren Schaden erlitt die Kirche 1715 und 1751. In den Jahren 1760/61 wurde das Schiff der Kirche erneuert, im Jahre 1810 mußte der Dachstuhl erneuert werden.[2]
Gebäude

Das ehemals gotische Kirchenschiff wurde um 1760 zu einer Barockkirche mit Mansarddach (1810) umgebaut. Der Turm stammt aus den 11. Jahrhundert. Im Innern zeigt sich der Saalbau als Predigtkirche mit Kanzel und Abendmahlstisch an der Südwand.[1]
Die Kirchturmuhr stammt von der ehemaligen Kirche in Haustenbeck.


Inschriften
Glocken
Die Glocke aus dem Jahr 1892 war ein Umguß der Glocke aus dem Jahr 1658. Sie wurde bei J. J. Radler in Hildesheim gegossen und hatte den Schlagton f1. Diese Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Die zweite Glocke aus dem Jahr 1892 mit dem Schlagton a1 wurde 1924, nach Anschaffung der beim Bochumer Verein gegossenen Stahlglocken, im Glockenturm Pivitsheide aufgehängt. Sie fiel unter die Kriegsabgabe 1942.
[3], [4]
| Schlagton | Gussjahr | ⌀ in mm | m in kg | Inschrift |
| f1 | 1924 | k.A. | k.A. | O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort. |
| as1 | 1924 | k.A. | k.A. | Er ist unser Friede |
Orgel
Eigentümer
Ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelage Müssen
Pastoren
bis 1926[2]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: http://www.kg-stapelage-muessen.de
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-reformierte_Kirche_Stapelage
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004, S. 111
- ↑ 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 601 ff
- ↑ Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
- ↑ Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 05.05.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 13.09.2026 von Wolfgang Kramer