Stiftstraße 38 (Lemgo): Unterschied zwischen den Versionen

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Ein neugotischer Backsteinbau aus dem Jahr 1905. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 61 geführt, später als Katzhagen Nr. 38, dann Stiftstraße Nr. 38. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1990.


==Geschichte==
==Geschichte==


Bei der Stiftstraße Nr. 38 handelt es sich um das ehemalige Pfarrhaus der Kirche St. Marien.
Das heute hier sichtbare Haus wurde 1905 nach Plänen des Architekten Kehde aus Lemgo errichtet.
Allerdings ist bereits 1901 die Quartiersnummer im Adressbuch nachgewiesen, was auf einen Vorgängerbau schließen lässt.
==Gebäude==
==Gebäude==
Bei dem heutigen Gebäude handelt es sich um einen zweigeschossigen neugotischen Backsteinbau mit einer roten Klinkerfassade und reich dekorierter Werksteingliederung.
Der Dreiachsige Traufenbau ist mit Krüppelwalmen versehen. In der Mitte des Gebäudes befindet sich im Obergeschoss ein breiter Erker auf gotisch profilierten Viertelkreiskonsolen und darüber ein Zwerchhaus mit steilem Giebel.
Die seitlich gelegenen Fenster im Erdgeschoss sind stichbogig und mit Wasserschlag und eingestellten Säulchen auf Ziersockeln versehen, in der Mitte unter dem Erker sind sie hingegen rundbogig mit gekehltem Gewände. Zu Seiten des Erkers liegen im Obergeschoss Fensterpaare mit Vorhangblenden, wobei die Mittelsäulen mit Knospenkapitell versehen sind. Darüber befinden sich Reliefs mit leeren Schildern und Blattkränzen, überfangen von einem seitlich abgekröpften Wasserschlag.
In der Erkerbrüstung dicht gereihte Spitzbogenblenden mit Nasen; die Fenstergewände sind hier gekehlt. Darüber ist ein geschweiftes Walmdach zu finden. Unter der Traufe hingegen sind Rundbogenfriese auf Konsolen angebracht worden.


==Inschriften==
==Inschriften==


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
1901, St. Mariengemeinde, Pfarrer Heinrich Busse.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S 96.</ref>


==Literatur==
==Literatur==


==Quellen==
==Quellen==
"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 30.
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 188.


==Weblinks==
==Weblinks==

Aktuelle Version vom 21. Mai 2026, 17:00 Uhr

Stiftstraße 38 (Lemgo)
OrtsteilLemgo (Kernstadt)
StraßeStiftstraße (Lemgo)
Hausnummer38
Karte
QuartiersnummerMB 61
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeLemgo (Kernstadt)
StraßeStiftstraße
Hausnummer038

Ein neugotischer Backsteinbau aus dem Jahr 1905. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 61 geführt, später als Katzhagen Nr. 38, dann Stiftstraße Nr. 38. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1990.

Geschichte

Bei der Stiftstraße Nr. 38 handelt es sich um das ehemalige Pfarrhaus der Kirche St. Marien. Das heute hier sichtbare Haus wurde 1905 nach Plänen des Architekten Kehde aus Lemgo errichtet. Allerdings ist bereits 1901 die Quartiersnummer im Adressbuch nachgewiesen, was auf einen Vorgängerbau schließen lässt.

Gebäude

Bei dem heutigen Gebäude handelt es sich um einen zweigeschossigen neugotischen Backsteinbau mit einer roten Klinkerfassade und reich dekorierter Werksteingliederung.

Der Dreiachsige Traufenbau ist mit Krüppelwalmen versehen. In der Mitte des Gebäudes befindet sich im Obergeschoss ein breiter Erker auf gotisch profilierten Viertelkreiskonsolen und darüber ein Zwerchhaus mit steilem Giebel.

Die seitlich gelegenen Fenster im Erdgeschoss sind stichbogig und mit Wasserschlag und eingestellten Säulchen auf Ziersockeln versehen, in der Mitte unter dem Erker sind sie hingegen rundbogig mit gekehltem Gewände. Zu Seiten des Erkers liegen im Obergeschoss Fensterpaare mit Vorhangblenden, wobei die Mittelsäulen mit Knospenkapitell versehen sind. Darüber befinden sich Reliefs mit leeren Schildern und Blattkränzen, überfangen von einem seitlich abgekröpften Wasserschlag.

In der Erkerbrüstung dicht gereihte Spitzbogenblenden mit Nasen; die Fenstergewände sind hier gekehlt. Darüber ist ein geschweiftes Walmdach zu finden. Unter der Traufe hingegen sind Rundbogenfriese auf Konsolen angebracht worden.

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1901, St. Mariengemeinde, Pfarrer Heinrich Busse.[1]

Literatur

Quellen

"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 30.

Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 188.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S 96.

Autor*innen

Nils Lienenlüke

Seitenhistorie

Seite erstellt am 21.05.2026 von Nils Lienenlüke

Letzte Änderung am: 21.05.2026 von Nils Lienenlüke