Allee 9 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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1841 gegründete Hausstätte, Neubau des Hauses 1841.<ref>StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref> <ref>{{WegemannAlter1957}}.</ref> | 1841 gegründete Hausstätte, Neubau des Hauses 1841.<ref>StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref> <ref>{{WegemannAlter1957}}.</ref> | ||
1843 wurde in das Haus eingebrochen: "In der Nacht vom 3ten auf den 4ten d. M. zwischen 2 und 3 Uhr ist ein mit einem dunklen Oberrocke und einer schwarzen nach der Seite hin hängenden Mütze bekleideter Mann, mittlerer Größe, durch Eindrückung einer Fensterscheibe in die Arbeitsstube des nach Hamburg verreiseten, an der Allée hieselbst wohnenden Landreceptors Hasse eingedrungen. Durch den erwachten Knecht des Letztern ist der Dieb gestört, hat die Flucht aus dem Fenster ergriffen und sich auf dem Wege nach Heiligenkirchen davon gemacht. Es hat derselbe ein Paar bis an die Knie hinaufreichende Stiefeln, welche unter den Absätzen wie unter den Sohlen, an dem Rande herum und in der Mitte in einem Kreise, mit kleinen Nägeln beschlagen sind und oben am Schaffte nach vorn einen langen groben Einschnitt haben, wie einen eichenen Stock mit krummem Griffe, durch welchen ein Lederriemen gezogen, zurückgelassen. So viel sich bis jetzt gefunden, hat der Dieb drei Pfeiffenköpfe mit sich genommen, nämlich: 1) einen kleinen Meerschaum-Pfeiffenkopf mit Silberbeschlag, auf dessen Deckel "Andenken aus Lemg" eingravirt steht, 2) einen Holzkopf von Maser, etwas größer, gleichfalls mit Silberbeschlag, 3) einen Porzellankopf, auf welchem entweder ein Wappen mit zwei Rittern als Schildhaltern und den Namen vieler Landesleute aus der Universitätszeit enthalten ist, oder auf welchem eine Ansicht von Heidelberg abgebildet steht. Der Dieb hatte außerdem zwei Gewehre, wie eine Reisetasche mit sich genommen, aber auf der Flucht in der Allée zurückgelassen. Es werden alle Behörden ersucht, durch die Unterbedienten auf die entwendetenSachen vigiliren zu lassen, wie auch Privatpersonen, welche etwa Auskunft über solche oder den Thäter geben können, hierdurch aufgefordert werden, dieselbe der unterzeichneten Behörde mittheilen zu wollen. Detmold den 4ten Juni 1846."<ref>Fürstlich-Lippisches Regierungs- und Anzeigeblatt, 6.6.1846.</ref> | |||
Als Baudenkmal am 21.12.1984 eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, Nr. 069 | Als Baudenkmal am 21.12.1984 eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, Nr. 069 | ||