Am Kirchplatz 1 (Schötmar): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
[[Datei: Kirche St. Kilian, Schötmar.jpg | thumb | Kirche St. Kilian, Schötmar, Foto L. Kaup, 2011]]
[[Datei: Kirche St. Kilian, Schötmar.jpg | thumb | Kirche St. Kilian, Schötmar, Foto L. Kaup, 2011]]
Ein flacher Hügel am Rande der Bega-Niederung wurde um 800 herum zum Zentrum der Christianisierung der hiesigen Gegend. Unter dem Einfluss der Würzburger Bischöfe, welche die Missionierung des Sachsenlandes im Bereich des späteren Bistums Paderborn übernommen hatten, wurde dort eine Kirche gebaut, die dem Heiligen Kilian geweiht wurde. Damit war eine der Urpfarreien in der Region gegründet.  
Ein flacher Hügel am Rande der Bega-Niederung wurde um 800 herum zum Zentrum der Christianisierung der hiesigen Gegend. Unter dem Einfluss der Würzburger Bischöfe, welche die Missionierung des Sachsenlandes im Bereich des späteren Bistums Paderborn übernommen hatten, wurde dort eine Kirche gebaut, die dem Heiligen Kilian geweiht wurde. Damit war eine der Urpfarreien in der Region gegründet.  


==Gebäude==
==Gebäude==
Bis 1847 stand an diesem Platz eine romanische Kirche als Vorläuferbau.<br />Im Jahre 1844 wurde ein Neubaufonds angelegt und 1851 konnte die Kilianskirche eingeweiht werden.
[[Datei: Kirche St Kilian in Schötmar.jpg | thumb | Kirche St Kilian in Schötmar, Foto L. Kaup, 2011]]
Die heutige ev.-ref. Kilianskirche in Schötmar ist der dritte Nachfolgebau, er wurde 1850 54 von dem Salzufler Salinendirektor und Baukonstrukteur Friedrich H. L. Goedecke (1810-62) erbaut. Es handelt sich um eine dreischiffige neugotische Hallenkirche von fünf Jochen mit 5/8 Chorabschluss, einem Satteldach über jedem Schiff und kräftigen Unterzügen im Inneren. Im Westturm ist ein 8 eckiges Obergeschoss eingezogen.  
Bis 1847 stand an diesem Platz eine romanische Kirche als Vorläuferbau. Im Jahre 1844 wurde ein Neubaufonds angelegt und 1851 konnte die Kilianskirche eingeweiht werden.
Die heutige ev.-ref. Kilianskirche in Schötmar ist der dritte Nachfolgebau, er wurde 1850 54 von dem Salzufler Salinendirektor und Baukonstrukteur Friedrich H. L. Goedecke (1810-62) erbaut. Es handelt sich um eine dreischiffige neugotische Hallenkirche von fünf Jochen mit 5/8 Chorabschluss, einem Satteldach über jedem Schiff und kräftigen Unterzügen im Inneren. Im Westturm ist ein 8-eckiges Obergeschoss eingezogen.  


Im Rahmen von Restaurierungsarbeiten wurden 1981 und 2004 sowohl farblich als auch räumlich die Urzustände größtenteils wieder hergestellt.  
[[Datei: Kirche St Kilian., Schötmar.jpg | thumb | Kirche St Kilian., Schötmar, Foto L. Kaup, 2011]]
Im Rahmen von Restaurierungsarbeiten wurden 1981 und 2004 sowohl farblich als auch räumlich die Urzustände größtenteils wieder hergestellt. <ref>Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, S.12, Veröffentlichung 2012</ref>
==Inschriften==
==Inschriften==