Brunnenstraße 44a (Bad Meinberg): Unterschied zwischen den Versionen

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Lothar Kaup (Diskussion | Beiträge)
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Romanisch gestaltete Kirche, die durch die Erweiterungen Kreuzform besitzt. Niedriger quadratischer Turm mit schiefergedecktem Pyramidendach.
Romanisch gestaltete Kirche, die durch die Erweiterungen Kreuzform besitzt. Niedriger quadratischer Turm mit schiefergedecktem Pyramidendach.


Das bestehende gotische Kirchengebäude aus dem 15. Jh. wurde unter dem Patronat von St. Johannes dem Täufer errichtet. Der ältere Westturm aus dem 12. Jh. lässt auf den Bestand eines Vorgängerbaus schließen, dessen Fundamente 1937 bei einer archäologischen Untersuchung im Chor aufgedeckt wurden. Die Existenz dieses älteren Kirchengebäudes lässt sich in Einklang bringen mit einer frühen Erwähnung von Horn im 11. Jh. Das Kreuzgratgewölbe, welches das breite Mittelschiff und beide Seitenschiffe überdeckt, ruht auf zwei mächtigen Rundsäulen. Die gotischen Spitzbogenfenster seitlich und im Chorraum zeigen einheitlich Drei- und Vierpassmotive.
Die ev.-ref. Pfarrkirche in Bad Meinberg wurde im 12. Jh. auf dem Kirchhügel errichtet. Der spätromanische Gewölbebau erhielt auf der Ostseite einen niedrigen Chorraum. An der Westseite wurde der Turm auf nahezu quadratischem Grundriss angebaut. Das im Turm nachträglich eingebrochene Portal weist mit der Jahreszahl 1736 auf das Jahr des Umbaus hin. Das Querhaus entstand zur Erweiterung der Kirche in den Jahren 1882 mit dem Südquerhaus und 1928-29 mit dem Nordquerhaus. Das Südquerhaus wurde 1966 für den Einbau einer Orgel nochmals vergrößert.  


Zur aufwendigen Innenausstattung der Kirche mit der Orgel, der dreiseitig umlaufenden Empore und dem hohen Chorgestühl zählt auch der Taufstein mit der Jahreszahl 1589. Der Friedhof um die Kirche bestand bis 1835.
Auf dem Kirchhügel, der früher zugleich als Friedhof genutzt war,  befinden sich noch einige klassizistische Grabdenkmäler.  
<ref>Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, Veröffentlichung 2012, S.84</ref>
<ref>Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, Veröffentlichung 2012, S.86</ref>





Aktuelle Version vom 1. Juni 2026, 12:00 Uhr

Ev.-ref. Kirche Bad Meinberg

Brunnenstraße 44a (Bad Meinberg)
OrtsteilBad Meinberg
StraßeBrunnenstraße (Bad Meinberg)
Hausnummer44a
Karte
Adressbuch von 1901
[Um 1880] präsentierte sich dem Betrachter eine einschiffige romanische Gewölbekirche mit Westturm und viereckigem Ostchor, deren bauliche Anfänge im hohen Mittelalter zu suchen sind.[1]

Geschichte

1882 wurde dir Kirche nach Süden erweitert, 1927 entstand nach Plänen von Prof. Haupt aus Hannover eine Erweiterung nach Norden.[2]

Gebäude

Kirche Bad Meinberg, 2010, Foto: Daniel Brockpähler

Romanisch gestaltete Kirche, die durch die Erweiterungen Kreuzform besitzt. Niedriger quadratischer Turm mit schiefergedecktem Pyramidendach.

Die ev.-ref. Pfarrkirche in Bad Meinberg wurde im 12. Jh. auf dem Kirchhügel errichtet. Der spätromanische Gewölbebau erhielt auf der Ostseite einen niedrigen Chorraum. An der Westseite wurde der Turm auf nahezu quadratischem Grundriss angebaut. Das im Turm nachträglich eingebrochene Portal weist mit der Jahreszahl 1736 auf das Jahr des Umbaus hin. Das Querhaus entstand zur Erweiterung der Kirche in den Jahren 1882 mit dem Südquerhaus und 1928-29 mit dem Nordquerhaus. Das Südquerhaus wurde 1966 für den Einbau einer Orgel nochmals vergrößert.

Auf dem Kirchhügel, der früher zugleich als Friedhof genutzt war, befinden sich noch einige klassizistische Grabdenkmäler. [3]


Inschriften

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Bad Meinberg

Pastoren

bis 1926 [2]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 97
  2. 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 529 ff
  3. Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, Veröffentlichung 2012, S.86

Autor*innen

Wolfgang Kramer, Lothar Kaup

Seitenhistorie

Seite erstellt am 14.04.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 01.06.2026 von Lothar Kaup