Kirchplatz (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
| (Eine dazwischenliegende Version von einem anderen Benutzer wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}} | |Ortsteil={{AutoOrtsteil}} | ||
|Koordinaten=51.98014, 8.84835 | |Koordinaten=51.98014, 8.84835 | ||
}}Als Kirchplatz wird der Platz um die ev.-ref. Kirche in Heiden benannt, der bis | }}Als Kirchplatz wird der Platz um die ev.-ref. Kirche in Heiden benannt, der bis 30. April 1840 als Friedhof genutzt wurde. An der Kirchhofsmauer, die den Platz umgibt, entstanden an der Nordseite ab dem beginnenden 17. Jahrhundert auf kleinen Grundstücken halbkreisförmig einige Gebäude, die bis heute erhalten sind. | ||
==Charakteristik== | ==Charakteristik== | ||
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
Der Kirchhof bildet einen unregelmäßigen Kreis, dessen Nord- und Westseite später mit Häusern bebaut worden sind, während an den übrigen Seiten die alte Kirchhofmauer größtenteils erhalten blieb. Sie hatte früher zwei hohe Tore und gilt als einzige in Lippe bezeugte Kirchenburg. Östlich von der Kirche steht vor dem Kirchhof das [[Kirchplatz 8 (Heiden)|Pfarrhaus]], südlich von diesem eine mächtige alte Linde, deren Äste unten waagerecht gezogen sind. Darunter soll sich eine Gogerichtsstätte befunden haben. <ref>StadtA Lemgo, 14 L 9987: Otto Gaul, Landkreis Detmold, Typoskript, um 1935/ergänzt 1960 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10093449 Digitalisat].</ref> | Der Kirchhof bildet einen unregelmäßigen Kreis, dessen Nord- und Westseite später mit Häusern bebaut worden sind, während an den übrigen Seiten die alte Kirchhofmauer größtenteils erhalten blieb. Sie hatte früher zwei hohe Tore und gilt als einzige in Lippe bezeugte Kirchenburg. Östlich von der Kirche steht vor dem Kirchhof das [[Kirchplatz 8 (Heiden)|Pfarrhaus]], südlich von diesem eine mächtige alte Linde, deren Äste unten waagerecht gezogen sind. Darunter soll sich eine Gogerichtsstätte befunden haben. <ref>StadtA Lemgo, 14 L 9987: Otto Gaul, Landkreis Detmold, Typoskript, um 1935/ergänzt 1960 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10093449 Digitalisat].</ref> | ||
Östlich des Chors der Kirche steht ein [[Kirchplatz Kriegerdenkmal (Heiden)|Kriegerdenkmal]] | Östlich des Chors der Kirche steht ein [[Kirchplatz Kriegerdenkmal (Heiden)|Kriegerdenkmal]]. | ||
==Name== | ==Name== | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Der Kirchhof wurde ab dem 1. Mai 1844 nicht mehr belegt. Da er die Toten der stark angewachsenen Bevölkerungszahl nicht mehr aufnehmen konnte, wurden 1843/44 neue Friedhöfe angelegt. Für die "Totenhofgemeinde Heiden", bestehend aus dem Dorf Heiden und den Bauerschaften Heßloh, Niewald und Hedderhagen, an der [[Trophagener Straße (Heiden)]], für die anderen in [[Hardissen]], [[Bentrup]], [[Klüt]] und [[Nienhagen]].<ref>{{HülsHeiden1974}}, S. 176.</ref> | |||
==Hausstätten== | ==Hausstätten== | ||
| Zeile 21: | Zeile 23: | ||
* [[Kirchplatz 14 (Heiden)| Kirchplatz 14]] | vor 1970 Kirchplatz 1 | Heiden Nr. 114 | * [[Kirchplatz 14 (Heiden)| Kirchplatz 14]] | vor 1970 Kirchplatz 1 | Heiden Nr. 114 | ||
* [[Kirchplatz 15 (Heiden)| Kirchplatz 15]] | vor 1970 Kirchplatz 2 | Heiden Nr. 29 | * [[Kirchplatz 15 (Heiden)| Kirchplatz 15]] | vor 1970 Kirchplatz 2 | Heiden Nr. 29 | ||
* [[Kirchplatz o.Nr. (Heiden)|Kirchplatz o.Nr.]] | Kirche | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
{{HülsHeiden1974}}. | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
| Zeile 39: | Zeile 42: | ||
{{Straßenkategorien}} | {{Straßenkategorien}} [[Kategorie:Friedhof]] | ||