Bentweg 20 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

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|Ortsteil1901=Hörste
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|Hausnummer1901=067
|Hausnummer1901=067
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1939/40 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67
}}Ehemalige Neuwohnerstätte August Schapeler, Hörste Nr. 67. Haus 1939/40 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann jahrzehntelang Brachgrundstück. Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut.


==Geschichte==
==Geschichte==
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Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.


1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen <ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189</ref>  .  .  .  ''Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil'' (Schwieger-)''Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.''  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  ''Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.'' 1939/40 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.<ref>LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136</ref>  
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen: <ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189</ref>  .  .  .  ''Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil'' (Schwieger-)''Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.''  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  ''Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.'' 1939/40 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.<ref>LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136</ref>  


==Inschriften==
==Inschriften==
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Kinder:
Kinder:


Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926


<u>August</u> Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter <u>August</u> Friedrich Wilh. „der Jüngere“
<u>August</u> Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter <u>August</u> Friedrich Wilh. „der Jüngere“


(6 weitere Kinder, * 1868  . . .  1881)
6 weitere Kinder, * 1868  . . .  1881




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Kinder:
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Ernst August (1929 – 2013)
Ernst August (1929 – 2013)
   
   
9 weitere Kinder
9 weitere Kinder