Krämerstraße Kirche (Langenholzhausen): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ev.-ref. Langenholzhausen'''
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}} Das Patronat über die Kirche zu Langenholzhausen besaßen zunächst die Ritter von Varenholz, dann die Herren von Callendorp und schließlich die Ritter de Wendt, bevor es Mitte des 16. Jahrhunderts auf die Grafen zur Lippe überging.<ref Name="Meier">{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 101</ref>
}}'''Ev.-ref. Langenholzhausen'''


==Geschichte==
==Geschichte==
Das Patronat über die Kirche zu Langenholzhausen besaßen zunächst die Ritter von Varenholz, dann die Herren von Callendorp und schließlich die Ritter de Wendt, bevor es Mitte des 16. Jahrhunderts auf die Grafen zur Lippe überging.<ref Name="Meier">{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 101</ref>
Die Kirche war einst der hl. Helena geweiht.<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 455 ff</ref>
Die Kirche war einst der hl. Helena geweiht.<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 455 ff</ref>
Der romanische Turm und die Mauern des Kirchenschiffes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Zwischen 1350 und 1370 wurde ein gotischer Chorraum errichtet. 1522 wurde die ehemals flache Holzdecke durch eine Gewölbedecke ersetzt. Der 22 Meter hohe Turm trägt ein -in Lippe einmaliges- Satteldach.<ref Name="Meier" />  
Der romanische Turm und die Mauern des Kirchenschiffes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Zwischen 1350 und 1370 wurde ein gotischer Chorraum errichtet. 1522 wurde die ehemals flache Holzdecke durch eine Gewölbedecke ersetzt. Der 22 Meter hohe Turm trägt ein -in Lippe einmaliges- Satteldach.<ref Name="Meier" />  
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==Glocken==
==Glocken==
Bis 1917 existierten in der Kirche Langenholzhausen drei Glocken, die Helenen-Glocke aus dem Jahr 1512 und zwei Glocken aus den Jahren 1734 und 1877. Diese beiden Glocken fielen unter die Kriegsabgabe 1917. 1929 wurden zwei Glocken bei Gebrüder Radler in Hildesheim neu gegossen. Eine dieser Glocken war eine Stiftung von Heinrich Krugmann aus Nordamerika, geb. in Langenholzhausen. Diese Glocke wurde von der Kriegsabgabe 1942 verschont und wurde bis 1955 genutzt. Die andere Glocke musste abgeliefert werden. Die Helenen-Glocke fiel ebenfalls unter die Kriegsabgabe 1942; sie konnte 1949 von der Glockensammelstelle Lünen nach Langenholzhauasen zurückgebracht werden. 1955 wurde eine Glocke neu gegossen, die Krugmann-Glocke umgegossen und zusammen mit der Helene-Glocke existiert seit 1955 ein abgestimmtes Dreiergeläut.
<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger]</ref>, <ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref>
{| class="wikitable" style="text-align:center;"
| '''Schlagton''' || '''Gussjahr''' || '''&#8960; in mm''' || '''m in kg''' || '''Inschrift'''
|-
| '''fis<sup>1</sup> ''' || 1512 || 1080 || 670 || CAMPANA ECCE SCE HELENE IN LANGENHOLTHUSEEB.<br />CHRISTUS SCHOP MI - JOHA KREINER GOTT MI.<br />ANNO DMI MCCCCCXII
|-
| '''a<sup>1</sup> ''' || 1955 || 890 || 387 || Semper cum deo, goß mich Johann Stast, Altenburg
|-
| '''h<sup>1</sup> ''' || 1955 || 790 || 277 || Wer aus der Wahrheit ist,<br />der höret meine Stimme
|}


==Orgel==
==Orgel==