Bergstraße 19 (Lage): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:1957 Haus Bergstraße Laden-Umbau.jpg|mini|Die Häuser Bergstraße 17 (links im Anschnitt), 19 und 21 im Jahr 1957. Im Ladengeschäft Siekmann war gerade der Ladeneingang verlegt und der vormalige Hauseingang zugunsten eines Schaufensters geschlossen worden. Es folgt das Haus Vogt mit dem Manufakturwaren/Textilgeschäft. Hinten ist (das weiter zurück gelegene Seppmannsche Haus ist verdeckt) das Stüker'sche Haus an der Ecke zur Schötmarschen Straße zu erkennen. (Foto: Archiv Siekmann]] | [[Datei:1957 Haus Bergstraße Laden-Umbau.jpg|mini|Die Häuser Bergstraße 17 (links im Anschnitt), 19 und 21 im Jahr 1957. Im Ladengeschäft Siekmann war gerade der Ladeneingang verlegt und der vormalige Hauseingang zugunsten eines Schaufensters geschlossen worden. Es folgt das Haus Vogt mit dem Manufakturwaren/Textilgeschäft. Hinten ist (das weiter zurück gelegene Seppmannsche Haus ist verdeckt) das Stüker'sche Haus an der Ecke zur Schötmarschen Straße zu erkennen. (Foto: Archiv Siekmann]] | ||
In den ersten anderthalb Jahrhunderten nach seiner Errichtung (1663) wurde das für das 17. Jahrhundert typische Ackerbürgerhaus von der Erbauerfamilie Bade | In den ersten anderthalb Jahrhunderten nach seiner Errichtung (1663) wurde das für das 17. Jahrhundert typische Ackerbürgerhaus von der Erbauerfamilie Bade/Baade bewohnt. Nach mehreren kürzerfristigen Besitzerwechseln ab 1826 wurde es 1860 vom Seilermeister Henrich Ludwig Siekmann (*1828) gekauft, der dort sein Gewerbe betrieb und mit seiner Familie lebte. Die Seile wurden mittels einer Seiler(Reeper)bahn entlang der Friedhofsmauer an der Eichenallee gedreht. | ||
Zum Haus gehörte ein südlich benachbart gelegener kleiner Garten mit Brunnen, der 1891 Siekmanns Schwiegersohn (Klempner Fritz Sigges) als "Brautschatz" überschrieben wurde. Hier wurde wenige Jahre später die Neuwohnerstätte Nr. 486, heute [[Bergstraße_17_(Lage)|Bergstr. 17]], errichtet. | Zum Haus gehörte ein südlich benachbart gelegener kleiner Garten mit Brunnen, der 1891 Siekmanns Schwiegersohn (Klempner Fritz Sigges) als "Brautschatz" überschrieben wurde. Hier wurde wenige Jahre später die Neuwohnerstätte Nr. 486, heute [[Bergstraße_17_(Lage)|Bergstr. 17]], errichtet. | ||