Schennershagen 4 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen
| (8 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 17: | Zeile 17: | ||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
An der Giebelschwelle der Hausstätte findet sich folgende Inschrift: | |||
„WER [G]OT VERTRAVWET HAT WOL GEBAVWET IM HIMMEL VND AVF ERDEN WER SICH VERLEST AVF JESUM KRIST DEM SOL DER HIMMEL WERDEN DARUMB BAVTE DICH A. HOFNVS.“<ref>Stefan Wiesekopsieker, Inschriften an Bad Salzufler Häusern (Bad Salzufler Haus- und Hofgeschichten 2), Bad Salzuflen 2017 [2009], S. 28.</ref> | |||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
| Zeile 25: | Zeile 29: | ||
1623/33 Gerke Polhenne gen. Holtkemper; „kein Land, 1 Garten, 1 Wiese; 50 Thaler Schulden)“; vgl. auch Salzuflen Nr. 201. | 1623/33 Gerke Polhenne gen. Holtkemper; „kein Land, 1 Garten, 1 Wiese; 50 Thaler Schulden)“; vgl. auch Salzuflen Nr. 201. | ||
1633/45 Die Witwe des Gerd Pollhenn, „hat ein Weberstell“; „Greta, vor 1648 wiederverheiratet mit Jobst Witte, welcher alles versäuft und verfrißt.“ | |||
1660/62 „Johan Redeker, vorher zur Heuer in Nr. 159, erwirbt die Stätte.“ | |||
1665/71 Johan Redecker, „Schütze in der 8. Corporalschaft.“ | |||
1680/84 „Witwe des Johan Redeker (Reidekers).“ | |||
1702 Der Schuster Christian Redeker; „zur Heuer“: der Schumacher Frantz Redeker, anschließend wohnhaft in Salzuflen Nr. 238; „später: die Erben des Hofgerichtssekretärs Kestner Nr. 180.“ | |||
1748/55 Der Schumacher Adolph Rennert mit seiner Ehefrau und zwei Kindern; „1 Knecht (gehört zu Nr. 85).“ | |||
1760 Adolph Rennert; „100 Thaler Brand-Assecuranz“. | |||
1767 Otto Witte. | |||
1772 Ders. | |||
1776 Ders. | |||
1779 Ders. | |||
1782 Otto Witte „Wohnhaus und Scheune: (siehe auch das Siekmann'sche Haus bei Nr.137!)“ | |||
1793 Ders. | |||
1795 Die Witwe des Otto Witte. | |||
1813/15 „Dessen Erben: Wilhelm Stackelbeck, Schlachter (2. Sohn des Hermann Stackelbeck Nr. 169).“ | |||
1817 Stakelbecks Witwe „hat 4 Scheffel Land.“ | |||
1825 Der Holzwärter Joh. Hermann Stakelbeck; „1824: Konkurs“. | |||
1829 H. F. Stakelbeck. | |||
1837 Hermann Stackelbeck; die „Witwe Stackelbeck“ und der Ausrufer Stackelbeck. | |||
1844/48 Der Glasermeister Heinrich Regel; vgl. auch Salzuflen Nr. 115. | |||
1851/57 Der Glaser Heinrich Regel; seine Ehefrau (Charl.) Wilh. Koch, geboren 1813, gestorben am 30.06.1876. | |||
1861/66 Der Glaser Heinrich Regel. | |||
1867/74 Der Glaser Heinr. Regel sen. mit seiner Ehefrau Wilhelmine; „Sohn: Nr. 217“. | |||
1876/80 Der Schlosser Carl Regel, „Sohn des Glasers S. H. Regel; hat das Haus gekauft; Ehefrau: Elise Charl. Aug. Gronemeier, oo Okt./Nov. 1876; (Tochter des Einliegers zu Schötmar, Friedr. Christ. Gronemeier); Sohn Karl: Schlossergeselle.“ | |||
1901 Die Witwe Justine Austhoff; die Arbeiter Juhl und Roll. | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13. | |||
Stefan Wiesekopsieker, Inschriften an Bad Salzufler Häusern (Bad Salzufler Haus- und Hofgeschichten 2), Bad Salzuflen 2017 [2009]. | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||