Schapeler in der Senne: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach unauffälliger Nennung in Schatzregistern 1616, 1618, 1619, 1620 und 1622 dann die einschneidende Veränderung; im Landschatzregister 1625 erscheint erstmals ein Zusatz: ''Sewen achterm berge, abgebrandt vndt nicht weder erbauwedt.''<ref> LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1423 u. Nr. 1424</ref> Bis 1646 wird die Stätte mehrfach mit der Anmerkung a''bgebrandt, gantz wegh'' oder i''tzo aber wegh'' gekennzeichnet, danach erscheint der Stättenname ''Se''(u)''wen hinder/achter dem Berge'' nicht mehr in Registern und anderen Archivalien.
Nach unauffälliger Nennung in Schatzregistern 1616, 1618, 1619, 1620 und 1622 dann die einschneidende Veränderung; im Landschatzregister 1625 erscheint erstmals ein Zusatz: ''Sewen achterm berge, abgebrandt vndt nicht weder erbauwedt.''<ref> LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1423 u. Nr. 1424</ref> Bis 1646 wird die Stätte mehrfach mit der Anmerkung a''bgebrandt, gantz wegh'' oder i''tzo aber wegh'' gekennzeichnet, danach erscheint der Stättenname ''Se''(u)''wen hinder/achter dem Berge'' nicht mehr in Registern und anderen Archivalien.


Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Stätte ''Seuwen achter dem Berge'' im Sommer 1623 bei großen Truppendurchzügen von Ost nach West (zuerst Armee des Christian von Braunschweig, dann verfolgend eine kaiserliche Armee unter Tilly) niedergebrannt worden. In diesem Rahmen kam es im Juli 1623 auch zu einer brutalen Verwüstung der nahen Dorfschaft Oerlinghausen. Hierzu liegt ein Beschwerdeschreiben des lippischen Grafen an den kaiserlichen Heerführer Tilly vom 24. Juli 1623 vor, in dem es heißt: <ref> LAV NRW OWL, L 56 Nr. 10 </ref>  .  .  .  ''daß dero Armee meine Graffschafft vorbei paßieren solle, derowegen thue gegen dieselbige Ich mich dienstfreundtlich bedanken, ich mag aber E: Exelz: darbeÿ nicht verhalten, daß unerachtet dero ungezweiffelten ernsten Befehls, gleichwoll viell vnderschiedtliche eintzelichte Trouppen beÿ 10, 20, auff hundert vnndt darüber häuffigs herein geritten vndt sonderlich im Kirspell Orlinghausen die arme Leuthe, die neben anderen biß dahero zu Underhaltung des Lindtloischen gantzer siebenzehn Wochen in dieser Graffschafft einlogierten Regiments alle das Ihrige vndt waß sie müsten darzu entlehnen vndt auffbringen können, gehorsamb vndt willig dargeschoßen vndt also deßwegen  zu Ihr vndt der Ihrigen nottwendiger Alimentation fast nichts behalten, überfallen, Häuser, Mühlen, Höfe, Fenster vndt Thüren mit Gewaldt auß vndt auffgeschlagen, waß noch vbrigs gewesen darauß genommen, alles Haußgeräth, Kisten vndt Kasten in Stücke zerschlagen, auch die Leuthe jämmerlich verwundet vndt beleidigtt, die Kirchen auffgebrochen, ja auch, welches aber doch dießer Örter vnerhört vndt abscheulich, der Todten Gräber nicht geschonet, die Sarke vndt Leichnam herauß genommen vndt alles waß irgendtwo in Kirchen vndt Häusern zu finden, geplündert vndt mitgenommen haben. Vndt ob man woll nicht eigentlich wißen kan(n), wer eines nach dem anderen gethan, ist doch der Obrist Nivenheimb umb Mitternacht in gedachtes Örlinghausen gefallen, vnndt hatt alles waß da vorhanden gewesen, außgeplündert vnndt weggeführt. Was nun aber solcher großer Frevel, Gewaldt, Muthwill vnndt Schade gantz unverantwortl: vnndt erbarmlich,  .  .  .'' Der Landesherr stand dem voranschreitenden dreißigjährigen Krieg mehr oder weniger hilflos gegenüber; so wird in den 1640er Jahren zu einer ganzen Gruppe von mehreren Hörster Stätten vermerkt: ''gantz wegh.''
Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Stätte ''Seuwen achter dem Berge'' im Sommer 1623 bei großen Truppendurchzügen von Ost nach West (zuerst Armee des Christian von Braunschweig, dann verfolgend eine kaiserliche Armee unter Tilly) niedergebrannt worden. In diesem Rahmen kam es im Juli 1623 auch zu einer brutalen Verwüstung der nahen Dorfschaft Oerlinghausen. Hierzu liegt ein Beschwerdeschreiben des lippischen Grafen an den kaiserlichen Heerführer Tilly vom 24. Juli 1623 vor, in dem es heißt: <ref> LAV NRW OWL, L 56 Nr. 10 </ref>  .  .  .  ''daß dero Armee meine Graffschafft vorbei paßieren solle, derowegen thue gegen dieselbige Ich mich dienstfreundtlich bedanken, ich mag aber E: Exelz: darbeÿ nicht verhalten, daß unerachtet dero ungezweiffelten ernsten Befehls, gleichwoll viell vnderschiedtliche eintzelichte Trouppen beÿ 10, 20, auff hundert vnndt darüber häuffigs herein geritten vndt sonderlich im Kirspell Orlinghausen die arme Leuthe, die neben anderen biß dahero zu Underhaltung des Lindtloischen gantzer siebenzehn Wochen in dieser Graffschafft einlogierten Regiments alle das Ihrige vndt waß sie müsten darzu entlehnen vndt auffbringen können, gehorsamb vndt willig dargeschoßen vndt also deßwegen  zu Ihr vndt der Ihrigen nottwendiger Alimentation fast nichts behalten, überfallen, Häuser, Mühlen, Höfe, Fenster vndt Thüren mit Gewaldt auß vndt auffgeschlagen, waß noch vbrigs gewesen darauß genommen, alles Haußgeräth, Kisten vndt Kasten in Stücke zerschlagen, auch die Leuthe jämmerlich verwundet vndt beleidigtt, die Kirchen auffgebrochen, ja auch, welches aber doch dießer Örter vnerhört vndt abscheulich, der Todten Gräber nicht geschonet, die Sarke vndt Leichnam herauß genommen vndt alles waß irgendtwo in Kirchen vndt Häusern zu finden, geplündert vndt mitgenommen haben. Vndt ob man woll nicht eigentlich wißen kan(n), wer eines nach dem anderen gethan, ist doch der Obrist Nivenheimb umb Mitternacht in gedachtes Örlinghausen gefallen, vnndt hatt alles waß da vorhanden gewesen, außgeplündert vnndt weggeführt. Was nun aber solcher großer Frevel, Gewaldt, Muthwill vnndt Schade gantz unverantwortl: vnndt erbarmlich,  .  .  .'' Der Landesherr steht dem voranschreitenden dreißigjährigen Krieg mehr oder weniger hilflos gegenüber; so wird in den 1640er Jahren zu einer ganzen Gruppe von mehreren Hörster Stätten vermerkt: ''gantz wegh.''


Als Familienname und/oder als Orts- bzw. Wohnplatzbezeichnung („auf´m Schapeler“) taucht ''Schapeler'' in Hörste ebenfalls ab 1603/04 auf  -  dies allerdings zunächst nicht in einem erkennbaren Zusammenhang mit ''Seuwen hinter dem Berge''. Uneheliche Schwangerschaften wurden als Unpflicht in Gogerichten mit Bußgeld geahndet; in den Registern findet sich: ''Engelke uffm Schapeler vnd Berend vfm Bockel'' (1603/04) <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 171, S. 226 </ref> , ''Bartoldt Rykehoff primo vnd Anna Ihm Schapeler primo'' (1607/08) <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 171, S. 287 </ref>  , ''Boker Cordt 2do vnnd Anneke Ihm Schapeler 2do'' (1609) <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 172, S. 116 </ref> , ''Johan Jobst Schaffer von Bauensen primo vnd Anna Ihm Schapeler 2do'' (1613) <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 171, S. 306 </ref>.
Als Familienname und/oder als Orts- bzw. Wohnplatzbezeichnung („auf´m Schapeler“) taucht ''Schapeler'' in Hörste ebenfalls ab 1603/04 auf  -  dies allerdings zunächst nicht in einem erkennbaren Zusammenhang mit ''Seuwen hinter dem Berge''. Uneheliche Schwangerschaften wurden als Unpflicht in Gogerichten mit Bußgeld geahndet; in den Registern findet sich: ''Engelke uffm Schapeler vnd Berend vfm Bockel'' (1603/04) <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 171, S. 226 </ref> , ''Bartoldt Rykehoff primo vnd Anna Ihm Schapeler primo'' (1607/08) <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 171, S. 287 </ref>  , ''Boker Cordt 2do vnnd Anneke Ihm Schapeler 2do'' (1609) <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 172, S. 116 </ref> , ''Johan Jobst Schaffer von Bauensen primo vnd Anna Ihm Schapeler 2do'' (1613) <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 171, S. 306 </ref>.
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Im Juni 1688 heiratet der Anerbe Berend Henrich Schapeler Anna Cath. Heuwinkel aus dem Hey, die 100 Taler und Vieh mit auf die Stätte in der Senne bringt.<ref> LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 135, S. 94 </ref> In den Jahren danach entwickeln sich heftige Streitereien zwischen der jungen Schapelerschen einerseits und ihrer Schwiegermutter mit Töchtern andererseits, die bis zu Tätlichkeiten gehen.<ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 180, S. 67 u. 148 </ref> Nachdem 1694 die Übergabe der Stätte an die jungen Leute erfolgt ist <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 180, S. 149 </ref>, werden 1695 auch schwere Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn  -  dem alten und dem jungen Schapeler  -  gemeldet.<ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 180, S. 191 </ref> 1697 zahlt der junge Schapeler Weinkauf für eine Stättenerweiterung; er will mehr Bienen halten (den „Immenstand“ erweitern) und verschiedene Sennestücke beackern.<ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 180, S. 274 </ref>
Im Juni 1688 heiratet der Anerbe Berend Henrich Schapeler Anna Cath. Heuwinkel aus dem Hey, die 100 Taler und Vieh mit auf die Stätte in der Senne bringt.<ref> LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 135, S. 94 </ref> In den Jahren danach entwickeln sich heftige Streitereien zwischen der jungen Schapelerschen einerseits und ihrer Schwiegermutter mit Töchtern andererseits, die bis zu Tätlichkeiten gehen.<ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 180, S. 67 u. 148 </ref> Nachdem 1694 die Übergabe der Stätte an die jungen Leute erfolgt ist <ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 180, S. 149 </ref>, werden 1695 auch schwere Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn  -  dem alten und dem jungen Schapeler  -  gemeldet.<ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 180, S. 191 </ref> 1697 zahlt der junge Schapeler Weinkauf für eine Stättenerweiterung; er will mehr Bienen halten (den „Immenstand“ erweitern) und verschiedene Sennestücke beackern.<ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 180, S. 274 </ref>


Wiederkehrende Streitereien mit dem Meier zu Stapelage als Grundherrn begleiten die Entwicklung auf der Stätte Schapeler ebenso wie auf den anderen Kötterstätten des Meierhofes.<ref> LAV NRW OWL, L 84 Nr. II, FP Nr. 42</ref> 1710 geht es u. a. um Eichen, die Berend Henrich Schapeler für den Bau eines neuen Hauses eingeschlagen und verwendet hat, was mit der Witwe den vorigen Meiers abgestimmt gewesen sei, was der aktive Meier jedoch bestreitet.
Die Haltung von „Immen“ (Bienenvölkern) war vor Jahrhunderten ein wichtiger Wirtschaftszweig auf dem Lande, da Honig, besonders aber Wachs (für Kerzen/Beleuchtung) ein begehrtes Handelsgut war. In frühesten Viehschatzregistern (Besteuerungsgrundlage) werden neben Pferden, Kühen, Rindern, Schafen und Schweinen „Immen“ gezählt – nicht aber das Federvieh. Auf dem Schapelerhof wurden Zeit seines Bestehens zahlreiche Bienenvölker gehalten, weil die dortige Flora (allerlei früh blühende Wiesenkräuter, danach die lange Blüte der großen Heideflächen im August) dies begünstigte.
 
Mehrfach kommt es zu Unglücksfällen, wenn Menschen (und ihre großen Tiere) einerseits und Bienenschwärme andererseits sich zu nahe kommen.<ref> LAV NRW OWL, L 77 A, Nr. 277 </ref>  So begehrt 1828 ein Fuhrmann aus dem Rietbergischen Schadenersatz, weil sein Sohn bei einem Transport zum Schapelerhof vielfach zerstochen worden sei und nicht arbeiten könne, eines seiner Pferde sei in kritischem Zustand , das andere gar verreckt. 300 Bienenstöcke befinden zu dieser Zeit auf dem Schapeler. Der Kötter wird verpflichtet, am Wege aus der Senne, der am Bienenstand vorbeiführt, ein Warnschild aufzustellen.
 
Im September 1839 will eine Frau aus Oerlinghausen mit geernteten Zwiebeln über den Schapeler nach Augustdorf gehen, wird ''von Bienenschwärmen überfallen und von ihnen so verwundet, daß, der angewandten ärztlichen Hülfe ohngeachtet am Tage nach dem Unglücksfalle der Tod die Folge davon gewesen'' sei. Erneut wird gewarnt.
 
Zurück zum Geschehen jenseits der Imkerei: Wiederkehrende Streitereien mit dem Meier zu Stapelage als Grundherrn begleiten die Entwicklung auf der Stätte Schapeler ebenso wie auf den anderen Kötterstätten des Meierhofes.<ref> LAV NRW OWL, L 84 Nr. II, FP Nr. 42</ref> 1710 geht es u. a. um Eichen, die Berend Henrich Schapeler für den Bau eines neuen Hauses eingeschlagen und verwendet hat, was mit der Witwe den vorigen Meiers abgestimmt gewesen sei, was der aktive Meier jedoch bestreitet.


Dem nächsten Anerben/Kötter Johann Christoph Schapeler (1689 - 1722) ist nur ein kurzes Leben beschieden. Seine junge, aus Ehrentrup stammende Witwe Triene Elisabeth Lütgebrune heiratet nach dem Trauerjahr Johann Jost Ehlebracht aus Hillegossen. Diese beiden bewirtschaften die Schapeler-Stätte 37 Jahre. Mit dem frühen Tod der einzigen Tochter aus erster Ehe der Colona geht 1739 auch die Erbfolge der Stätte auf ihre gemeinsamen Kinder über.
Dem nächsten Anerben/Kötter Johann Christoph Schapeler (1689 - 1722) ist nur ein kurzes Leben beschieden. Seine junge, aus Ehrentrup stammende Witwe Triene Elisabeth Lütgebrune heiratet nach dem Trauerjahr Johann Jost Ehlebracht aus Hillegossen. Diese beiden bewirtschaften die Schapeler-Stätte 37 Jahre. Mit dem frühen Tod der einzigen Tochter aus erster Ehe der Colona geht 1739 auch die Erbfolge der Stätte auf ihre gemeinsamen Kinder über.
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Die restliche Stätte Schapeler in der Senne wird im Februar 1961 ''mit aufstehenden Gebäuden und Aufwuchs'' für 300 000 Mark ''für Zwecke der Stationierungsstreitkräfte und Bundeswehr, und zwar für Übungsgelände'' verkauft.<ref> LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold), Hörste Bd. 3 Bl. 23 bzw. 83, S. 118 - 120 </ref>
Die restliche Stätte Schapeler in der Senne wird im Februar 1961 ''mit aufstehenden Gebäuden und Aufwuchs'' für 300 000 Mark ''für Zwecke der Stationierungsstreitkräfte und Bundeswehr, und zwar für Übungsgelände'' verkauft.<ref> LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold), Hörste Bd. 3 Bl. 23 bzw. 83, S. 118 - 120 </ref>


In der Folgezeit verlässt Familie Herbst den Schapeler; die Hofgebäude werden durch Vandalismus und militärischen Übungsbetrieb beschädigt, verfallen schließlich zu Ruinen und sind 50 Jahre später vollends verschwunden. „Der Schapelerhof“ ist nurmehr eine Ortsmarkierung auf Landkarten.
In der Folgezeit verlässt Familie Herbst, die sich ein Wohnrecht bis Ende 1963 ausbedungen hat, den Schapeler. Die Hofgebäude werden bald durch Vandalismus und militärischen Übungsbetrieb beschädigt, verfallen schließlich zu Ruinen und sind 50 Jahre später vollends verschwunden. „Der Schapelerhof“ ist nurmehr eine Ortsmarkierung auf Landkarten.




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==Inschriften==
==Inschriften==
In den 1930er Jahren trugen zwei Häuser auf dem Schapeler (Torbalken-)Inschriften: <ref> Die Familienchronik Heinrich Hunke (LAV NRW OWL, D 72 Nr. 217) enthält beide Inschriften, teils weicht der Text leicht ab; Inschrift b) ist nur teilweise lesbar erhalten gewesen. Der Torbalken mit der Inschrift a) ist erhalten, er wurde - wohl wegen des Schlüsselwortes "Evenhausen" - von den Heimatfreunden Leopoldshöhe im Sauerland erworben, restauriert und 2021 im Heimathof Leopoldshöhe wieder aufgestellt. ( https://heimatverein-leopoldshoehe.de/aktuell/aufstellung-des-restaurierten-torbogens-auf-dem-heimathof/ ) </ref>
a) '''IM JAHR 1807 D 22 AUGUST HAT JOHAN HERMAN ADOLP SCHAPLER UND ANNA CATTRIENA ILSABEIN KOBS AUS EWENHAUSSEN DIESES HAUS MIT GOT UND SEINER HÜLFE LASSEN BAUEN  *  TAUSEND MAHL SEI DIR GESUNGEN HERR MEIN GOT PREIS LOB UND DANK DAS ES MIR BISHER GELUNGEN ACH LAS MEINES LEBENSGANG FERNER DOCH DURCH JESU LEITEN  A. D. N. GSB 177  V .14  M. T. W.'''
b) '''ANNO 1813 DEN 4. JUNIUS JOHANN CHRISTOPH LANGE ❤️ UND ANNA CATTRINA ILSABEIN  .  .  .  BAUEN HAT UNS .  .  .    HEUT SIND WIR FRISCH GESUND UND STARK. MORGEN TOT UND LIEGEN IM SARK. HEUT BLÜHEN WIR WIE EIN ROSENSTRAUCH. BALD .  .  .'''


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==