Haustenbeck: Unterschied zwischen den Versionen
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{{Ort info | {{Ort info | ||
|Großgemeinde=Schlangen | |||
|Koordinaten=51.83567, 8.776 | |Koordinaten=51.83567, 8.776 | ||
}} | }}Die ehemalige Gemeinde Haustenbeck musste 1939 der Ausweitung des [[#Truppenübungsplatz| Truppenübungsplatzes Senne]] weichen. Die frühere Gemarkung gehört heute zum Ortsteil [[Oesterholz-Haustenbeck]] der Großgemeinde [[Schlangen]]. | ||
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[[Datei:Kirche in Haustenbeck.png|mini|Kirche in Haustenbeck, um 1930, LLB SP-SCHL-1-21<br />Foto: Wilhelm Pecher]] | [[Datei:Kirche in Haustenbeck.png|mini|Kirche in Haustenbeck, um 1930, LLB SP-SCHL-1-21<br />Foto: Wilhelm Pecher]] | ||
'''Kirche'''<br /> | '''Kirche'''<br /> | ||
Der erste Pfarrer in Haustenbeck | Der erste Pfarrer in Haustenbeck war der wieder in Dienst genommene Pfarrer a.D. Joachim Wienandt aus Berlebeck (bis 1670 Pfarrer in [[Heiligenkirchen]]). Am 3. April 1671 wurde ihm "das Predigen und Unterrichten der Kinder" übertragen. Alle Amtsgeschäfte durfte er ab 1677 wahrnehmen. Er war bis 1703 im Dienst. Da noch keine Kirche existierte, hielt er seine Predigten im Krug von Elgershausen. Die Kirche am Tötgen-Wege, deren Errichtung mehrere Jahre dauerte, wurde am 27.09.1685 eingeweiht.<ref Name="Sprenger" /> 1685 lieferte Claudius Bricon, Glockengießer aus Steinheim, die erste Glocke. 1707 wurde eine Uhr angelegt, 1747 ein Positiv.<ref>{{ButterweckGeschichte1926}},Seite 402</ref> Die Orgel aus dem Jahr 1899 stammt von Orgelbauer Ernst Klußmann aus Kirchheide. Die Orgel wurde 1940 in der Kapellenkirche in Heidenoldendorf neu geweiht und 1958 in der neuen Kirche in Heidenoldendorf eingebaut. Die Kanzel stammt aus Heiden, sie befindet sich seit 1965 in der Kirche in Donop. Die beiden Glocken, eine war eine Stiftung von ausgewanderten Haustenbeckern in Amerika, wurden nach Heiligenkirchen abgegeben und kriegsbedingt kurz darauf eingeschmolzen. Der Grabstein des ersten Pfarrers befindet sich in Heiligenkirchen, wo Pfarrer Wienandt seine erste Pfarrstelle hatte. Die Kirchturmuhr wurde nach Stapelage abgegeben und dort 1955 eingebaut.<br /> | ||
Von 80 belegten Wappenfenster mit Stifterscheiben von 1683 befinden sich 8 im Lippischen Landesmuseum Detmold.<ref>{{KleinmannsStifter2019}}.</ref> | Von 80 belegten Wappenfenster mit Stifterscheiben von 1683 befinden sich 8 im Lippischen Landesmuseum Detmold.<ref>{{KleinmannsStifter2019}}.</ref> | ||
Die Ruine der Kirche steht unter Denkmalschutz.<ref>Hildegard Mehrmann, Das ehemalige Haustenbeck, Lage 1993 Seite 56 ff</ref><br /> | Die Ruine der Kirche steht unter Denkmalschutz.<ref>Hildegard Mehrmann, Das ehemalige Haustenbeck, Lage 1993 Seite 56 ff</ref><br /> | ||
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* [[Haustenbeck_Nr._6_(Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 6]] | * [[Haustenbeck_Nr._6_(Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 6]] | ||
* [[Haustenbeck_Nr._7_(Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 7]] | * [[Haustenbeck_Nr._7_(Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 7]] | ||
* [[Kolonat 34 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 34]] | |||
* [[Randsiedlung (Haustenbeck)| Randsiedlung ab 1939]] | * [[Randsiedlung (Haustenbeck)| Randsiedlung ab 1939]] | ||
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[[Kategorie:Ortsteil]] | [[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Kolonat (Haustenbeck)]] | ||