Kloster Falkenhagen Kirche (Falkenhagen): Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
→Gebäude: Textergänzung und Einfügung von 2 Fotos |
||
| (Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
}} | }} | ||
'''Ev.-ref. Klosterkirche Falkenhagen'''<br /> | '''Ev.-ref. Klosterkirche Falkenhagen'''<br /> | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
[[Datei: Lügde - 16 - Kloster Falkenhagen, ev. Kirche (6).jpg|thumb|Kloster Falkenhagen, 2013, Foto: Tsungam]] | |||
[[File:Lügde - 16 - Kloster Falkenhagen, ev. Kirche (22).jpg|thumb|Chorfenster im Kloster Falkenhagen, 2013, Foto: Tsungam]] | |||
Die Anfänge des klösterlichen Lebens liegen im Jahre 1247. Nach der Feuerkatastrophe 1479 wurde die Klosterkirche wieder aufgebaut. Mit dem Teilungsvertrag von 1596 vereinbarten Lippe und Paderborn die Aufhebung des Klosters. | Die Anfänge des klösterlichen Lebens liegen im Jahre 1247. Nach der Feuerkatastrophe 1479 wurde die Klosterkirche wieder aufgebaut. Mit dem Teilungsvertrag von 1596 vereinbarten Lippe und Paderborn die Aufhebung des Klosters. | ||
<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 394 ff</ref> | <ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 394 ff</ref> | ||
<ref Name="Meier">{{MeierLippischeKirchen2004}}</ref> | <ref Name="Meier">{{MeierLippischeKirchen2004}}</ref> | ||
Das Kloster Falkenhagen wurde im Jahre 1247 als Zisterzienserinnenkloster Liliental gegründet. Die Äbtissin Kunigunde, Tochter des Grafen Volkwin IV. führte es im 13. Jh. zu großer Blüte. In der Eversteiner Fede wurde das Kloster 1407 vollständig zerstört, die Nonnen flohen ins Kloster Brenkhausen. Im Jahre 1432 übernahmen Mönche des Kreuzherrenordens die Klosterruinen in Falkenhagen und errichteten schließlich die Kirche so, wie sie in ihrer äußeren Gestalt noch heute besteht. Nach einem Dachstuhlbrand im Jahre 1479 wurde das Kloster 1497 endgültig fertiggestellt. | |||
Aus der Zeit der Erbauung stammen das Chorgestühl in der Kirche mit dem Zelebrantenstuhl und die Kanzel. Im Jahre 1509 bauten die Kreuzherren auch das Gebäude mit Refektorium (Speisesaal) und Dormitorium (Schlafsaal, heute ev. Pfarrhaus), das als ältestes Fachwerkhaus in Lippe gilt. Im späten Mittelalter kam das Kloster zu großer Blüte, es war das größte Kloster des Kreuzherrenordens, das jemals Bestand hatte. <ref>Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, S.138, 2012</ref> | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Die Chorfenster mit den bedeutendsten Glasmalereien Ostwestfalens stammenen aus den Jahren um 1500.<ref Name="Meier" /> | Die Chorfenster mit den bedeutendsten Glasmalereien Ostwestfalens stammenen aus den Jahren um 1500.<ref Name="Meier" /> | ||
[[Datei: Kirche in Falkenhagen.jpg | thumb | Kirche in Falkenhagen, Foto L.Kaup 2012]] | |||
[[Datei: Kirche in Falkenhagen, Pfarrhaus.jpg | thumb | Kirche in Falkenhagen, Pfarrhaus, Foto L.Kaup 2012]] | |||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||