Kolonat 24 (Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
*Nr. 24 Ursprüngliches Kolonat Nr. 24 besteht nicht mehr, ist zu Wille Nr. 44 gekommen. Nr. 24 ist heute der Neubau, der auf dem Platze der ehem. Nr. 14 steht. Besitzer: Linnemann. <ref>{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 135</ref>
*Nr. 24 Ursprüngliches Kolonat Nr. 24 besteht nicht mehr, ist zu Wille Nr. 44 gekommen. Nr. 24 ist heute der Neubau, der auf dem Platze der ehem. Nr. 14 steht. Besitzer: Linnemann. <ref>{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 135</ref>
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Linnemann, Horn-Moorlage.<ref>Göbel, Walter in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff</ref>
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Linnemann, Horn-Moorlage.<ref>Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff</ref>


==Gebäude==
==Gebäude==

Aktuelle Version vom 13. Juli 2026, 15:12 Uhr

Kolonat 24 (Haustenbeck)
OrtsteilHaustenbeck
Straße-
Hausnummer-
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHaustenbeck
Hausnummer024

Ehemaliges Kolonat Nr. 24.[1]

Geschichte

  • Nr. 24 Ursprüngliches Kolonat Nr. 24 besteht nicht mehr, ist zu Wille Nr. 44 gekommen. Nr. 24 ist heute der Neubau, der auf dem Platze der ehem. Nr. 14 steht. Besitzer: Linnemann. [2]
  • Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Linnemann, Horn-Moorlage.[3]

Gebäude

1939: HSA 2,43 "Die Sandstraße führt von der Dorfmitte in nordöstlicher Richtung bis an die Lopshorner Straße und setzt sich im Detmolder Weg fort. Die Aufnahme zeigt den Blick vom Schulhof die Sandstraße hinauf. Links der Neubau Linnemann Nr. 24, davor die "Franzosenlinde", so genannt, weil die Franzosen hier in einer Einquartierung während des Siebenjährigen Krieges ihre Pferde angebunden hatten. (In dem Kolonat Nr. 28 war die Feldschmiede der Franzosen.)"; HSA 2,44 "Vgl. HSA 2,43. -- So sah man vom oberen Klassenzimmer der Haustenbecker Schule ins Dorf. Links wieder das Kolonat Nr. 24, davor die Franzosenlinde, rechts das Gehöft Pucker Nr. 7."

Die Sandstraße im Winter, 1937/1939, LLB HSA 2,44, Foto: Hans Sprenger.
Die Sandstraße, 1937/1939, Foto: Hans Sprenger.

Inschriften

Zuletzt am Gebäude Haustenbeck Nr. 121, Nur teilweise überlieferte Inschrift:

„Schaffet das ihr selig werdet mit Furcht und Zittern. Es ist böse Zeit. Bewahr uns Herr von Solche Sinnen, die sich damit Ruhm gewinne........... da daß nach Sathans Willen den bösen ......... ........ . Jahr 1803“ M. Chr. Filges Thien Wilhelm Wille und seine Ehe............. 1803 3. April 1866

Das Haus soll ursprünglich von Meister Chr. Filges für Wilhelm Wille von Nr. 24 errichtet worden sein. Nach späterem Abbruch erwarb der Einlieger Bernhard Kelle das erhaltene Ständerwerk für den Neubau seiner Stätte Nr. 121 an anderer Stelle im Jahr 1866.[4]

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

  • 1901 --fehlt-- VZ 1919: Linnemann[5]
  • 1926 Linnemann, Heinrich, Ziegler.[6]

Literatur

  • Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939
  • Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989
  • Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993
  • Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 200 ff.
  2. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 135
  3. Walter Göbel in Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994 , S. 54 ff
  4. Walter Göbel, Hausinschriften in Haustenbeck
  5. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 206 ff.
  6. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 673 ff.

Autor*innen

Olaf Biere

Seitenhistorie

Seite erstellt am 08.07.2026 von Olaf Biere

Letzte Änderung am: 13.07.2026 von Justus Hillebrand