Papenstraße 11 (Lemgo): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei: Lemgo - St. Nicolai - Panorama 1.jpg|thumb|St. Nicolai Kirche, 2012, Foto: Tsungam]] | [[Datei: Lemgo - St. Nicolai - Panorama 1.jpg|thumb|St. Nicolai Kirche, 2012, Foto: Tsungam]] | ||
Die ev.-luth. Pfarrkirche der Altstadt in Lemgo wurde dem Schutzheiligen der Kaufleute | Die ev.-luth. Pfarrkirche der Altstadt in Lemgo wurde dem Schutzheiligen der Kaufleute –Nicolaus– geweiht. Mit ihrer seltenen Doppelturmfront gibt sie der Stadt schon von weitem ein markantes Gepräge. Die Stadt nutzte den ihr bis heute gehörenden Nordturm als Wächter- und Uhrglockenturm. | ||
Der Bau der Nicolaikirche begann Ende des 12. Jh. als spätromanische Gewölbebasilika. 1280-1300 erfolgte der Umbau zur frühgotischen Hallenkirche durch den Neubau der Seitenschiffe; 1310-1365 Anbau der Chorapsis und Erweiterung des Chores; 1365-1375 Erweiterung des Altarraumes und des Hauptchores. | Der Bau der Nicolaikirche begann Ende des 12. Jh. als spätromanische Gewölbebasilika. 1280-1300 erfolgte der Umbau zur frühgotischen Hallenkirche durch den Neubau der Seitenschiffe; 1310-1365 Anbau der Chorapsis und Erweiterung des Chores; 1365-1375 Erweiterung des Altarraumes und des Hauptchores. | ||
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Im | Im Nordturm befindet sich ein Glockenspiel.<br /> | ||
Eine | Das bei Eduard Korfhage in Buer gegossene Glockenspiel aus dem Jahr 1939 wurde 1946 erweitert und umfasst 18 Glocken.<br /> | ||
Eine Stundenschlagglocke befindet sich an der Spitze des Nordturmes. | |||
Die Viertelstundenglocke von 1856 am Nordturm, gegossen von Trebbe in Lemgo fiel unter die Kriegsabgabe 1942. | |||
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Im Südturm befinden sich die Glocken der Nicolai-Kirche.<br /> | |||
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Aktuelle Version vom 16. August 2026, 17:02 Uhr
| Papenstraße 11 (Lemgo) | |
|---|---|
| Ortsteil | Lemgo (Kernstadt) |
| Straße | Papenstraße (Lemgo) |
| Hausnummer | 11 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Nein |
Ev.-luth. Kirche St. Nicolai Lemgo
Das Wahrzeichen der Alten Hansestadt Lemgo ist ohne Zweifel die Doppelturmanlage von St. Nicolai. Ihr Entstehung geht auf die zweischen 1210/15 und 1250 errichtete Pfarrkirche der Lemgoer Altstadt, eine dreischiffige Basilika, zurück.[1]
Geschichte
Der höhere südliche Turm hat seine alte, in einem schlanken Helm auslaufende Gestalt bewahrt, der nördliche dagegen erhielt seine Zopfhaubenform erst, als die 1660 von einem Sturm niedergeworfene Spitze 1665 neu gebaut wurde.[2]
Gebäude

Die ev.-luth. Pfarrkirche der Altstadt in Lemgo wurde dem Schutzheiligen der Kaufleute –Nicolaus– geweiht. Mit ihrer seltenen Doppelturmfront gibt sie der Stadt schon von weitem ein markantes Gepräge. Die Stadt nutzte den ihr bis heute gehörenden Nordturm als Wächter- und Uhrglockenturm.
Der Bau der Nicolaikirche begann Ende des 12. Jh. als spätromanische Gewölbebasilika. 1280-1300 erfolgte der Umbau zur frühgotischen Hallenkirche durch den Neubau der Seitenschiffe; 1310-1365 Anbau der Chorapsis und Erweiterung des Chores; 1365-1375 Erweiterung des Altarraumes und des Hauptchores. Der Helm des städtischen Turmes, der heute die die Schlaguhr von 1851 und das Glockenspiel von 1930 enthält, wurde 1569 in Renaissanceformen errichtet. Der südliche Turm 1663 erhielt nach einem Sturmschaden einen schlanken gedrehten neuen Spitzhelm.
Der Kirchplatz diente bis 1832 als Friedhof. Die letzte umfassende Sicherung und Restaurierung des Kirchengebäudes fand in den Jahren 2007-2008 statt. Der Kirchplatz wurde 2010-2011 neu gestaltet.[3]

Inschriften
Glocken
Im Nordturm befindet sich ein Glockenspiel.
Das bei Eduard Korfhage in Buer gegossene Glockenspiel aus dem Jahr 1939 wurde 1946 erweitert und umfasst 18 Glocken.
Eine Stundenschlagglocke befindet sich an der Spitze des Nordturmes.
Die Viertelstundenglocke von 1856 am Nordturm, gegossen von Trebbe in Lemgo fiel unter die Kriegsabgabe 1942.
Eine Glocke aus dem Nordturm wurde 1862 an die lutherische Gemeinde Bergkirchen verkauft.[4]
Im Südturm befinden sich die Glocken der Nicolai-Kirche.
Eine ehemalige Glocke im Südturm, 1897 von G. A. Jaux, Leipzig für die Martin-Luther-Kirche Detmold gegossen, wurde 1924 von Sankt Nicolai erworben.
Glockendaten: Schlagton as1, ⌀ = 920 mm, m = 400 kg, Inschrift: Kommt, denn es ist alles bereit. Die Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942 und existiert nicht mehr.[5], [4]
| Schlagton | Gussjahr | ⌀ in mm | m in kg | Bezeichnung | Verzierung |
| es1 | ./. | 1380 | 1750 | Betglocke | Kruzifixe |
| f1 | ./. | 1300 | 1600 | Feuerglocke | keine |
Orgel
Inventar
Eigentümer
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai Lemgo
Pastoren
bis 1926 [2]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.nicolai-lemgo.de
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Nicolai_(Lemgo)
Einzelnachweise
- ↑ Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 127
- ↑ 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 482 ff
- ↑ Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, Veröffentlichung 2012, S.114-115
- ↑ 4,0 4,1 Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
- ↑ Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 26.05.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 16.08.2026 von Wolfgang Kramer