Brokhauser Straße 62 (Brokhausen): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Bevölkerungszunahme nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere durch Flüchtlinge und Vertriebene, erforderte mehr Schulraum. Da eine Erweiterung der [[Brokhauser Straße Schule II (Brokhausen)|bestehenden Schule]] als ungeeignet beurteilt wurde, baute die Schulgemeinde Brokhausen 1949 eine neue Schule. Sie erhielt 2 Klassenzimmer, einen Gruppen- und einen Lehrmittelraum. Die Schule erhielt auch eine Glocke, die von Superintendent Kramer (geb. in Brokhausen) gestiftet worden war. Sie fand ihren Platz in einem kleinen Dachreiter nahe dem Ostgiebel.<ref>{{EhrlichEnde2013}}.</ref>
Die Bevölkerungszunahme nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere durch Flüchtlinge und Vertriebene, erforderte mehr Schulraum. Da eine Erweiterung der [[Brokhauser Straße Schule II (Brokhausen)|bestehenden Schule]] als ungeeignet beurteilt wurde, baute die Schulgemeinde Brokhausen 1949 eine neue Schule. Sie erhielt 2 Klassenzimmer, einen Gruppen- und einen Lehrmittelraum. Die Schule erhielt auch eine Glocke, die von Superintendent Kramer (geb. in Brokhausen) gestiftet worden war. Sie fand ihren Platz in einem kleinen Dachreiter nahe dem Ostgiebel.<ref>{{EhrlichEnde2013}}.</ref>
==Gebäude==
==Gebäude==
[[Datei:BRO-Schule3_BA_DT-59-28.png|thumb|1949/50 erbaute dritte Brokhauser Schule, Foto um 1960 (LLB, BA DT-59-28)]]
[[Datei:BRO-Schule3_JK2023.jpg|thumb|Dritte Schule des Dorfes Brokhausen, erbaut 1949/50, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]
[[Datei:BRO-Schule3_JK2023.jpg|thumb|Dritte Schule des Dorfes Brokhausen, erbaut 1949/50, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]
Rechteckiger langgestreckter Grundriss mit 13 Achsen, davon die mittlere als Haupteingang. Flach geneigtes Satteldach mit je 4 Gauben, Dachreiter mit Glocke und Pyramidendach am östlichen Ende. Vor dem Ostgiebel Utlucht. Im Dachgeschoss Wohnung der Hausmeisterin Else Sperr. Abseits separates Toilettenhaus mit Satteldach. Im 2. Bauabschnitt westlich [[Brokhauser Straße 60 (Brokhausen)|Lehrerwohnhaus]].
Rechteckiger langgestreckter Grundriss mit 13 Achsen, davon die mittlere als Haupteingang. Flach geneigtes Satteldach mit je 4 Gauben, Dachreiter mit Glocke und Pyramidendach am östlichen Ende. Vor dem Ostgiebel Utlucht. Im Dachgeschoss Wohnung der Hausmeisterin Else Sperr. Abseits separates Toilettenhaus mit Satteldach. Im 2. Bauabschnitt westlich [[Brokhauser Straße 60 (Brokhausen)|Lehrerwohnhaus]].
==Inschriften==
==Inschriften==



Aktuelle Version vom 21. Juli 2026, 21:15 Uhr

Brokhauser Straße 62 (Brokhausen)
OrtsteilBrokhausen
StraßeBrokhauser Straße (Brokhausen)
Hausnummer62
Karte
Adressbuch von 1901Nein

1949/50 erbaute Volksschule, 3. Schule des Dorfes, heute Kindergarten.

Geschichte

Die Bevölkerungszunahme nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere durch Flüchtlinge und Vertriebene, erforderte mehr Schulraum. Da eine Erweiterung der bestehenden Schule als ungeeignet beurteilt wurde, baute die Schulgemeinde Brokhausen 1949 eine neue Schule. Sie erhielt 2 Klassenzimmer, einen Gruppen- und einen Lehrmittelraum. Die Schule erhielt auch eine Glocke, die von Superintendent Kramer (geb. in Brokhausen) gestiftet worden war. Sie fand ihren Platz in einem kleinen Dachreiter nahe dem Ostgiebel.[1]

Gebäude

1949/50 erbaute dritte Brokhauser Schule, Foto um 1960 (LLB, BA DT-59-28)
Dritte Schule des Dorfes Brokhausen, erbaut 1949/50, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020

Rechteckiger langgestreckter Grundriss mit 13 Achsen, davon die mittlere als Haupteingang. Flach geneigtes Satteldach mit je 4 Gauben, Dachreiter mit Glocke und Pyramidendach am östlichen Ende. Vor dem Ostgiebel Utlucht. Im Dachgeschoss Wohnung der Hausmeisterin Else Sperr. Abseits separates Toilettenhaus mit Satteldach. Im 2. Bauabschnitt westlich Lehrerwohnhaus.

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

Literatur

Helmut Ehrlich, Das Ende einer Zwergschule. Die Dorfschule Brokhausen 1685-1968, Detmold 2013.

Quellen

LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/13599–4/13604: Pläne zum Bau der Schule in Brokhausen, 1949.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Helmut Ehrlich, Das Ende einer Zwergschule. Die Dorfschule Brokhausen 1685-1968, Detmold 2013.

Autor*innen

Joachim Kleinmanns

Seitenhistorie

Seite erstellt am 21.07.2026 von Joachim Kleinmanns

Letzte Änderung am: 21.07.2026 von Joachim Kleinmanns