Kirchplatz Kirche (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
[[Datei: Kirche Heiden von Süden.jpg | thumb | Kirche Heiden von Süden, Foto Hans-M. Kaup 2017]]
[[Datei: Kirche Heiden von Süden.jpg | thumb | Heiden, Ansicht von Süden. Foto Hans-M. Kaup 2017]]


Die Kirche in Heiden wurde oberhalb des Oetternbaches auf einem Felssporn aus mergeligem Kalkgestein errichtet. Der Standort lag nahe einer Furt am Oetternbach. Die Kirche ist seit vielen Jahrhunderten von einer Natursteinmauer umgeben, die mutmaßlich ehemals höher war und eine Schutzfunktion für die Dorfbewohner hatte. An der Ost- und Südseite ist die Kirchplatzmauer noch gut erhalten bzw. sie wurde vor einigen Jahren teilweise erneuert. An der Nordseite sind auf der Kirchenmauer ab ca. 1600 kleine Wohnstätten entstanden, die als Kirchplatzbebauung mit der Kirche ein in Westfalen fast einmaliges Ensemble historischer Bausubstanz bilden. [[Kirchplatz (Heiden)|Kirchplatz]]
Die Kirche in Heiden wurde oberhalb des Oetternbaches auf einem Felssporn aus mergeligem Kalkgestein errichtet. Der Standort lag nahe einer Furt am Oetternbach. Die Kirche ist seit vielen Jahrhunderten von einer Natursteinmauer umgeben, die mutmaßlich ehemals höher war und eine Schutzfunktion für die Dorfbewohner hatte. An der Ost- und Südseite ist die Kirchplatzmauer noch gut erhalten bzw. sie wurde vor einigen Jahren teilweise erneuert. An der Nordseite sind auf der Kirchenmauer ab ca. 1600 kleine Wohnstätten entstanden, die als Kirchplatzbebauung mit der Kirche ein in Westfalen fast einmaliges Ensemble historischer Bausubstanz bilden.  
[[Datei: Kirchplatz Heiden, Zeichnung von Reineke 1828.jpg | thumb | Kirchplatz Heiden, Zeichnung von Reineke 1828, Ausschnitt, Archiv Lipp. Landeskirche]]
[[Datei: Kirchplatz Heiden, Zeichnung von Reineke 1828.jpg | thumb | Kirchplatz Heiden, Karte von L. Reineke 1828, Ausschnitt. Archiv der Lippischen Landeskirche]]


Schriftliche Quellen zur Gründung der Kirche liegen nicht vor. Eine erste schriftliche Erwähnung der Kirche in Heiden findet sich in einem Verzeichnis des Herforder Stiftes vom Berge aus dem Jahr 1151 unter der Ortsbezeichnung „Hethe“.<ref>{{HülsHeiden1974}} S.114</ref> Der lateinische Name Hethe (später auch Hethis oder Hethem), als „Haus in der Heide“ für den Standort der Kirche nimmt offenbar Bezug auf den ca. 400 m westlich der Kirche damals schon bestehenden Meierhof zu Heiden, der später als Hof Meier Nr. 3 in Heiden bezeichnet wurde.
Schriftliche Quellen zur Gründung der Kirche liegen nicht vor. Eine erste schriftliche Erwähnung der Kirche in Heiden findet sich in einem Verzeichnis des Herforder Stiftes vom Berge aus dem Jahr 1151 unter der Ortsbezeichnung „Hethe“.<ref>{{HülsHeiden1974}} S.114</ref> Der lateinische Name Hethe (später auch Hethis oder Hethem), als „Haus in der Heide“ für den Standort der Kirche nimmt offenbar Bezug auf den ca. 400 m westlich der Kirche damals schon bestehenden Meierhof zu Heiden, der später als Hof Meier Nr. 3 in Heiden bezeichnet wurde.
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Der Pfarrbezirk umfasste außer Heiden noch Bentrup, Dehlentrup, Hardissen, Heßloh, Hedderhagen, Loßbruch, Nienhagen, Niewald, Oettern-Bremke, Pivitsheide V. H. und bis 1915 auch Klüt, Jerxen und Orbke. Eine ehemalige Filialkapelle befand sich in Bentrup. Früheste urkundliche Erwähnung 1315.<ref>Lippische Regesten, Nr. 618.</ref> Die Kirche war reich dotiert und hatte so hohe Einkünfte, dass außer dem Pfarrer auch ein Kaplan gehalten werden konnte. Einführung des lutherischen Gottesdienstes 1537, des reformierten Bekenntnisses 1608.
Der Pfarrbezirk umfasste außer Heiden noch Bentrup, Dehlentrup, Hardissen, Heßloh, Hedderhagen, Loßbruch, Nienhagen, Niewald, Oettern-Bremke, Pivitsheide V. H. und bis 1915 auch Klüt, Jerxen und Orbke. Eine ehemalige Filialkapelle befand sich in Bentrup. Früheste urkundliche Erwähnung 1315.<ref>Lippische Regesten, Nr. 618.</ref> Die Kirche war reich dotiert und hatte so hohe Einkünfte, dass außer dem Pfarrer auch ein Kaplan gehalten werden konnte. Einführung des lutherischen Gottesdienstes 1537, des reformierten Bekenntnisses 1608.


[[Datei: Lage - 07 - Kirche Heiden.jpg|thumb|Dorfkirche Heiden, 2012, Foto: Tsungam]]
[[Datei: Lage - 07 - Kirche Heiden.jpg|thumb|Heiden, Kirchturm von Westen, 2012. Foto: Tsungam]]
Im Jahre 1970 wurden in der Heidener Kirche im Zuge von Bauarbeiten archäologischen Grabungen durchgeführt. Dabei fanden Uwe Lobbedey und Friedrich Hohenschwert im Chorraum der Kirche Fundamentreste eines vorromanischen Apsidensaales, den sie in die Zeit zwischen 950 und 1025 einordnen. Dieser erste Bau hatte eine Länge von 26,80 m und eine Breite von 7,80 m und ähnelte anderen frühen Kirchengrundrissen in Lippe (Schlangen, Heiligenkirchen), jedoch der Kirchenraum in Heiden war auffällig länger. Den nachfolgenden romanischen Gewölbebau datierte Lobbedey in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts.
Im Jahre 1970 wurden in der Heidener Kirche im Zuge von Bauarbeiten archäologischen Grabungen durchgeführt. Dabei fanden Uwe Lobbedey und Friedrich Hohenschwert im Chorraum der Kirche Fundamentreste eines vorromanischen Apsidensaales, den sie in die Zeit zwischen 950 und 1025 einordnen. Dieser erste Bau hatte eine Länge von 26,80 m und eine Breite von 7,80 m und ähnelte anderen frühen Kirchengrundrissen in Lippe (Schlangen, Heiligenkirchen), jedoch der Kirchenraum in Heiden war auffällig länger. Den nachfolgenden romanischen Gewölbebau datierte Lobbedey in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts.


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==Gebäude==
==Gebäude==
[[Datei: Kirchplatz Heiden 01..jpg | thumb | Kirchplatz Heiden 01., Foto Mika Weiser, 2025]]
[[Datei: Kirchplatz Heiden 01..jpg | thumb | Kirchplatz mit Kirche in Heiden. Foto Mika Weiser, 2025]]
[[Datei:LA-Heiden_GrundrissKirche.jpg|thumb|Heiden, Grundriss der Kirche mit Grabungsbefunden, aus: Lobbedey, 1971]]
[[Datei:LA-Heiden_GrundrissKirche.jpg|thumb|Heiden, Grundriss der Kirche mit Grabungsbefunden. Aus: Lobbedey 1971]]
[[Datei:LA-Heiden_KircheRekonstr.jpg|thumb|Heiden, Grundriss der Kirche mit Grabungsbefunden, aus: Lobbedey, 1971]]
[[Datei:LA-Heiden_KircheRekonstr.jpg|thumb|Heiden, Grundriss der Kirche mit Grabungsbefunden. Aus: Lobbedey 1971]]
[[Datei:Heiden-Kirche_Chorsanierung.JPG|thumb|Heiden, Kirche, Sanierung der Setzungsschäden am Chor, 2021, Foto: Joachim Kleinmanns]]
[[Datei:Heiden-Kirche_Chorsanierung.JPG|thumb|Heiden, Kirche, Sanierung der Setzungsschäden am Chor, 2021. Foto: Joachim Kleinmanns]]
===Äußeres===
===Äußeres===
Dreischiffige Hallenkirche mit älterem Westturm und polygonalem Chor mit 5/8-Schluss. Quersatteldächer mit Sollingplattendeckung über den Seitenschiffen, gedrehter Turmhelm mit Schieferdeckung. Verputzter Mauerwerksbau aus Bruchstein mit Werksteingliederungen aus hellem Sandstein ohne Steinmetzzeichen. Gewölbe aus Bruchstein. Nachfolgende Beschreibung nach Manuskript von Otto Gaul, um 1960:<ref>Stadtarchiv Lemgo, 14 L 9983: Bau- und Kunstdenkmäler des Landkreises Detmold, unveröff. Typoskript, 2. Fassung [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/title-info/10093449 Digitalisat].</ref> Gesamtlänge der Kirche 39,50 m.
Dreischiffige Hallenkirche mit älterem Westturm und polygonalem Chor mit 5/8-Schluss. Quersatteldächer mit Sollingplattendeckung über den Seitenschiffen, gedrehter Turmhelm mit Schieferdeckung. Verputzter Mauerwerksbau aus Bruchstein mit Werksteingliederungen aus hellem Sandstein ohne Steinmetzzeichen. Gewölbe aus Bruchstein.  
 
Nachfolgende Beschreibung nach Manuskript von Otto Gaul, um 1960:<ref>Stadtarchiv Lemgo, 14 L 9983: Bau- und Kunstdenkmäler des Landkreises Detmold, unveröff. Typoskript, 2. Fassung [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/title-info/10093449 Digitalisat].</ref>  
 
* Gesamtlänge der Kirche 39,50 m.
* Chor. Umlaufende Sockelbank, die nur an der Stirnseite der Strebe pfeiler unterbrochen ist. Steinernes Dachgesims aus Platte und Kehle. Regelmäßige Gliederung durch Strebepfeiler mit einem Wasser- schlag und oberer, mit Höxterplatten abgedeckter Schräge. In jedem Joch ein spitzbogiges, 2-teiliges Maßwerkfenster mit schrägem Gewände, abgeschrägten Pfosten und spitzbogigem Vierpass.  
* Chor. Umlaufende Sockelbank, die nur an der Stirnseite der Strebe pfeiler unterbrochen ist. Steinernes Dachgesims aus Platte und Kehle. Regelmäßige Gliederung durch Strebepfeiler mit einem Wasser- schlag und oberer, mit Höxterplatten abgedeckter Schräge. In jedem Joch ein spitzbogiges, 2-teiliges Maßwerkfenster mit schrägem Gewände, abgeschrägten Pfosten und spitzbogigem Vierpass.  
* Langhaus. Die Sockelbank des Chors setzt sich am Nordschiff bis zur Tür im Ostjoch fort. Ein Dachgesims nur an der Westseite des Südschiffs. Gliederung durch Strebepfeiler (außer an der Südost- Ecke) von entsprechender Form wie am Chor. - Die Fenster sämtlich spitzbogig. Nordschiff: An der Nordseite in jedem Joch ein 3-teiliges Maßwerkfenster mit schrägem Gewände, abgeschrägten Pfosten und im Maßwerk 2 Vierpässen und kleinem Dreipass. An der West- und Ostseite je ein 2-teiliges Maßwerkfenster, bündig mit der Außenwand. - Südschiff: An der Südseite des Ost- und Mitteljoches je ein 2- teiliges Maßwerkfenster, das aus der Mitte der Mauer erheblich nach außen gerückt ist; das Gewände gekehlt, die Pfosten abgeschrägt, als Maßwerk ein spitzbogiger Dreipass. An der Südseite des Westjoches ein 3-teiliges, an der Westseite ein 2-teiliges Maßwerkfenster mit schrägem Gewände, gekehlten Pfosten und Fischblasen-Maßwerk. Das Ostfenster nur noch von innen zu erkennen. - Die jetzigen einfachen Türen aus dem 19.Jh. An der Nordseite des Ostjoches ist das Gewände einer ehem. segmentbogigen Tür z. T. sichtbar. Über den 3 Jochen Quersatteldächer mit steinernen Dreieckgiebeln. Zwischen den Giebeln an der Nordseite 2 Wasserspeier in Röhrenform mit Tierköpfen. An der Südseite 2 spätere einfache Röhren- Wasserspeier, unter dem einen noch ein älterer Tierkopf. - An der Nordost-Ecke unter dem Giebelansatz ein menschlicher Kopf, entsprechend an der Nordwest-Ecke ein Tierkopf.  
* Langhaus. Die Sockelbank des Chors setzt sich am Nordschiff bis zur Tür im Ostjoch fort. Ein Dachgesims nur an der Westseite des Südschiffs. Gliederung durch Strebepfeiler (außer an der Südost- Ecke) von entsprechender Form wie am Chor. - Die Fenster sämtlich spitzbogig. Nordschiff: An der Nordseite in jedem Joch ein 3-teiliges Maßwerkfenster mit schrägem Gewände, abgeschrägten Pfosten und im Maßwerk 2 Vierpässen und kleinem Dreipass. An der West- und Ostseite je ein 2-teiliges Maßwerkfenster, bündig mit der Außenwand. - Südschiff: An der Südseite des Ost- und Mitteljoches je ein 2- teiliges Maßwerkfenster, das aus der Mitte der Mauer erheblich nach außen gerückt ist; das Gewände gekehlt, die Pfosten abgeschrägt, als Maßwerk ein spitzbogiger Dreipass. An der Südseite des Westjoches ein 3-teiliges, an der Westseite ein 2-teiliges Maßwerkfenster mit schrägem Gewände, gekehlten Pfosten und Fischblasen-Maßwerk. Das Ostfenster nur noch von innen zu erkennen. - Die jetzigen einfachen Türen aus dem 19.Jh. An der Nordseite des Ostjoches ist das Gewände einer ehem. segmentbogigen Tür z. T. sichtbar. Über den 3 Jochen Quersatteldächer mit steinernen Dreieckgiebeln. Zwischen den Giebeln an der Nordseite 2 Wasserspeier in Röhrenform mit Tierköpfen. An der Südseite 2 spätere einfache Röhren- Wasserspeier, unter dem einen noch ein älterer Tierkopf. - An der Nordost-Ecke unter dem Giebelansatz ein menschlicher Kopf, entsprechend an der Nordwest-Ecke ein Tierkopf.  
* Dach. Die drei Quersatteldächer mit doppelt stehendem Stuhl, verbunden durch ein modernes Längssatteldach in Fortsetzung des Chordaches. Dachdeckung mit Höxterplatten.
* Dach. Die drei Quersatteldächer mit doppelt stehendem Stuhl, verbunden durch ein modernes Längssatteldach in Fortsetzung des Chordaches. Dachdeckung mit Höxterplatten.
* Der romanische Turm an der Westseite ist der älteste noch bestehende Teil der Heidener Kirche und wurde zwischen 1100 und 1150 aus Natursteinmauerwerk erstellt. Die äußeren Abmessungen betragen 8 x 8 m und die Höhe des gemauerten Turmes beträgt 23 m. Viergeschossig, ohne Geschossgliederung. An den westlichen Ecken grobe, später angebaute Strebepfeiler. An der Westseite eine einfache Tür, Inschrift "1700" (vorher ohne Eingang). Im 1. Obergeschoss im Norden ein später eingebrochenes Fenster. Im 2. Obergeschoss (urspr. Glockengeschoss) an der Nord-, West- und Süd-Seite je zwei kleinere rundbogige Öffnungen mit geradem Gewände (die westlichen vermauert). Im 3. 0bergeschoss (jetzige Glockenstube) an der Nord-, West- und Süd-Seite je eine, an der Ostseite zwei spitzbogige Öffnungen, zweiteilig mit Vierpass-Maßwerk; die westliche später zugesetzt, in der südlichen das Maßwerk z. T. zerstört. An der Westseite des Turms ein hölzernes Uhrzifferblatt des 18. Jh. Besonderes Merkmal der Kirche in Heiden ist der hohe, um 90° gedrehte achtseitige Kirchturmhelm.  
* Der romanische Turm an der Westseite ist der älteste noch bestehende Teil der Heidener Kirche und wurde zwischen 1100 und 1150 aus Natursteinmauerwerk erstellt. Die äußeren Abmessungen betragen 8 x 8 m und die Höhe des gemauerten Turmes beträgt 23 m. Viergeschossig, ohne Geschossgliederung. An den westlichen Ecken grobe, später angebaute Strebepfeiler. An der Westseite eine einfache Tür, Inschrift "1700" (vorher ohne Eingang). Im 1. Obergeschoss im Norden ein später eingebrochenes Fenster. Im 2. Obergeschoss (urspr. Glockengeschoss) an der Nord-, West- und Süd-Seite je zwei kleinere rundbogige Öffnungen mit geradem Gewände (die westlichen vermauert). Im 3. 0bergeschoss (jetzige Glockenstube) an der Nord-, West- und Süd-Seite je eine, an der Ostseite zwei spitzbogige Öffnungen, zweiteilig mit Vierpass-Maßwerk; die westliche später zugesetzt, in der südlichen das Maßwerk z. T. zerstört. An der Westseite des Turms ein hölzernes Uhrzifferblatt des 18. Jh. Besonderes Merkmal der Kirche in Heiden ist der hohe, um 90° gedrehte achtseitige Kirchturmhelm.  
Der Kirchturm wurde 1594 erbaut, 1633 durch ein "Donnergewitter" zerstört, 1663 teilweise erneuert. 1843 wurde der Turm ein weiteres Mal durch einen Blitzschlag in Brand gesetzt.<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 409 ff</ref>
* Der Kirchturm wurde 1594 erbaut, 1633 durch ein "Donnergewitter" zerstört, 1663 teilweise erneuert. 1843 wurde der Turm ein weiteres Mal durch einen Blitzschlag in Brand gesetzt.<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 409 ff</ref> Eine Vermessung der Höhe des Kirchturmes ergab 2024, dass die Höhe des Kirchturmes von der Schwelle am Turmeingang bis OK der Kugel eine Höhe von 50,62 m beträgt.
Eine Vermessung der Höhe des Kirchturmes ergab 2024, dass die Höhe des Kirchturmes von der Schwelle am Turmeingang bis OK der Kugel eine Höhe von 50,62 m beträgt.
* Nebenchor und Sakristei: An der Ostseite des Nebenchors ein rundbogiges, zweiteiliges Maßwerkfenster von derselben Forn wie die beiden am Südschiff. Die Tür 1909 angelegt. Die Jahreszahl 1888 über der Sakristei-Tür bezeichnet eine Restauration. Über beiden Anbauten ein Pultdach.
* Nebenchor und Sakristei: An der Ostseite des Nebenchors ein rundbogiges, zweiteiliges Maßwerkfenster von derselben Forn wie die beiden am Südschiff. Die Tür 1909 angelegt. Die Jahreszahl 1888 über der Sakristei-Tür bezeichnet eine Restauration. Über beiden Anbauten ein Pultdach.


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==Literatur==
==Literatur==
* Saskia Schöfer, Lage (Krs. Lippe). Evangelisch-Reformierte Kirche [Heiden], in: Westfalen, 94. Jg. (2016), S. 432–435, Münster 2016.
* Saskia Schöfer, Lage (Krs. Lippe). Evangelisch-Reformierte Kirche [Heiden], in: Westfalen, 94. Jg. (2016), S. 432–435, Münster 2016.
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