Klüter Straße 48 (Jerxen-Orbke): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Jerxen Nr. 2, Leibzucht 1792 Pahmeier 1970.jpg|mini|Jerxen Nr. 2, Hof Beine, Leibzucht von 1792. Foto: Pahmeier 1970 (LLB Detmold)]] | [[Datei:Jerxen Nr. 2, Leibzucht 1792 Pahmeier 1970.jpg|mini|Jerxen Nr. 2, Hof Beine, Leibzucht von 1792. Foto: Pahmeier 1970 (LLB Detmold)]] | ||
'''Leibzucht, 1792:''' Vierständer-Fachwerkbau von 1792, Längsdielenhaus von 6 Fachen (7 Gebinden) Länge, Außenwände sind dreifach verriegelt, gegenläufigen Schwelle-Ständer-Streben an den Giebelseiten, Giebeldreiecke über Stichbalken zweifach vorkragend. Torgiebeldreieck senkrecht mit Eichenholz verbrettert, in der Giebelspitze quer, rückwärtige Giebelverbretterung aus Nadelholz. Die Torbogenkante mit Rundstab, unten zur Spirale gerollt. Beide Torständer mit Vasen, aus denen Blumen ranken die obere Blüte aus Stern bzw. Rose, die Kopfbänder des Torbogens ebenfalls mit Blumenranken beschnitzt. | '''Leibzucht, 1792:''' Vierständer-Fachwerkbau von 1792, Längsdielenhaus von 6 Fachen (7 Gebinden) Länge, Außenwände sind dreifach verriegelt, gegenläufigen Schwelle-Ständer-Streben an den Giebelseiten, Giebeldreiecke über Stichbalken zweifach vorkragend. Torgiebeldreieck senkrecht mit Eichenholz verbrettert, in der Giebelspitze quer, rückwärtige Giebelverbretterung aus Nadelholz. Die Torbogenkante mit Rundstab, unten zur Spirale gerollt. Beide Torständer mit Vasen, aus denen Blumen ranken die obere Blüte aus Stern bzw. Rose, die Kopfbänder des Torbogens ebenfalls mit Blumenranken beschnitzt. Zwei Oberlichtfenster über dem des Sturzriegel, Stern auf dem mittleren Stiel, auf den Köpfen der Torständer jeweils eine Vase mit Tulpenranke. Querwand zum Kammerfach erhalten, ebenso Kopfbänder und Backsteinboden der Deele. Unter dem Kammerfach ein Teilkeller aus Bruchstein, halb eingetieft. Dachkonstruktion mit Kehl- und Hahnenbalkenlage, vier Hochsäulen in den Giebeln und an der Bodenluke im 3. Fach. Aussteifung in Längsrichtung durch kopfbandverstrebte Kehlbalkenunterzüge zwischen den Hochsäulen und angeblattete Streben. Aufzugsrolle am Verbindungsholz zwischen den paarig gesetzten Hochsäulen noch vorhanden. Bauzeitliche Dachlattung größtenteils erhalten. Dachfuß mit Unterrähm, von Knaggen gestützt. Satteldach mit dunklen Betondachsteinen. Jüngerere Anbauten an beinden Traufseiten.<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.</ref> | ||
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