Augustdorf: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verwaltungszugehörigkeit==
==Verwaltungszugehörigkeit==
 
1775 gegründet gehörte Augustdorf zunächst zur Vogtei Lage im Amt Detmold. mit der Auflösung der Vogteien Lage und Heiden 1807 kam Augustdorf zum Amt Lage. 1879 wurden die Verwaltungsämter gebildet und Augustdorf gehörte bis 1932 zum Verwaltungsamt Detmold, danach zum Kreis Detmold.
 
==Geschichte==
==Geschichte==
Als Gründungsdatum Augustdorfs gilt der 11. Dezember 1775. An diesem Tag unterzeichnete Graf Simon August den Meierbrief für den Barntruper Bürger August Simon Struß. Die planmäßige Besiedlung des Ortes begann etwa 1779.
 
==Siedlungscharakteristik==
==Siedlungscharakteristik==
   
   
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==Ortsname==
==Ortsname==
Spätestens 1789 erhielt die Ansiedlung den Namen "Augustdorf" in Erinnerung an den 1782 verstorbenen Grafen Simon August.
 
==Bevölkerung==
==Bevölkerung==
Die Einwohnerzahl Augustdorfs liegt derzeit bei etwa 9.690 Menschen (2026). Das Adressbuch von 1901 nennt 1.471 Einwohner, 1919 waren es 1.346 Einwohner.
 
==Hausstätten==
==Hausstätten==
Konkordanz der alten, bis 1900 chronologisch angelegten Hausstättennummern zu den aktuellen Adressen.<ref>{{BiereAugustdorf2024}}, S. 338ff.</ref>
Konkordanz der alten, bis 1900 chronologisch angelegten Hausstättennummern zu den aktuellen Adressen.<ref>{{BiereAugustdorf2024}}, S. 338ff.</ref>

Aktuelle Version vom 25. Juli 2026, 18:40 Uhr

Augustdorf
Karte

Die bereits bestehende Gemeinde und frühere Bauerschaft Augustdorf wurde mit der kommunalen Gebietsreform im damaligen Kreis Detmold zum 1.1.1970 zur Großgemeinde erhoben. Seit 1.1.1973 gehört sie zum damals neugebildeten Kreis Lippe.

Augustdorf um 1800, Kartenausschnitt
Carte vom Fürstenthum Lippe
Archive NRW Karten A 11725

Lage

Augustdorf liegt in einem Randbereich der Senne, der im Bereich Augustdorf durch den Teutoburger Wald begrenzt wird. Von der Dörenschlucht, einem Gebirgspass des Teutoburger Waldes, ausgehend erstreckt sich die Siedlung im Westen bis zur Grenze des Hochstifts Paderborn und im Süden bis zum ehemaligen Ort Haustenbeck in der Senne. Heute liegt die Gemeinde zwischen zwei Truppenübungsplätzen die seit der Mitte des 20. Jahrhunderts zusammen mit dem Kasernengelände der Bundeswehr ca. 60% des Gemeindegebiets beanspruchen. Verkehrstechnisch ist der Ort heute durch die Landesstraße L 758 erschlossen, die den Ort als Waldstraße von in Ost-West-Richtung quert und einem historischen Wegeverlauf von Detmold nach Lippstadt folgt. In Höhe des Dörenkrugs zweigt eine historische Wegeverbindung zum Schloß Lopshorn ab und der Verlauf der heutigen Haustenbecker Straße / Stukenbroker Straße / Kohlenweg markiert ebenfalls eine historische Wegeverbinung aus der Senne nach Bielefeld.

Verwaltungszugehörigkeit

1775 gegründet gehörte Augustdorf zunächst zur Vogtei Lage im Amt Detmold. mit der Auflösung der Vogteien Lage und Heiden 1807 kam Augustdorf zum Amt Lage. 1879 wurden die Verwaltungsämter gebildet und Augustdorf gehörte bis 1932 zum Verwaltungsamt Detmold, danach zum Kreis Detmold.

Geschichte

Als Gründungsdatum Augustdorfs gilt der 11. Dezember 1775. An diesem Tag unterzeichnete Graf Simon August den Meierbrief für den Barntruper Bürger August Simon Struß. Die planmäßige Besiedlung des Ortes begann etwa 1779.

Siedlungscharakteristik

Pläne, Ortsansichten

Ortsname

Spätestens 1789 erhielt die Ansiedlung den Namen "Augustdorf" in Erinnerung an den 1782 verstorbenen Grafen Simon August.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl Augustdorfs liegt derzeit bei etwa 9.690 Menschen (2026). Das Adressbuch von 1901 nennt 1.471 Einwohner, 1919 waren es 1.346 Einwohner.

Hausstätten

Konkordanz der alten, bis 1900 chronologisch angelegten Hausstättennummern zu den aktuellen Adressen.[1]

Bei dem Straßennamen "Truppenübungsplatz" handelt es sich um die Lagebezeichnung der nicht mehr vorhandenen Hausstätten auf dem Gelände des heutigen Truppenübungsplatzes Senne. Die "Hausnummer" entspricht der Koordinate auf der Karte "Aufgekaufte Häuser und Höfe" im Buch: Augustdorf, Höfe und Stätten. S.344 ff.


  • Augustdorf Nr. 251 | Forsthaus Dörenschlucht | Am Ehberg 1




Straßen

Ortsteile

Augustdorf hat keine Ortsteile.

Literatur

Olaf Biere, Augustdorf. Stätten und ihre Besitzer 1775-1900, mit einem Beitrag von Annette Fischer, Bielefeld 2024

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Olaf Biere, Augustdorf. Stätten und ihre Besitzer 1775-1900, mit einem Beitrag von Annette Fischer, Bielefeld 2024, S. 338ff.

Autor*innen

Hans-Christian Schall

Seitenhistorie

Seite erstellt am 03.04.2025 von Roland Linde

Letzte Änderung am: 25.07.2026 von Olaf Biere