Teutoburger-Wald-Straße 8 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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}}1781 als ''Straßenkötter'' bezeichnete Stätte Henrich Riesenberg (oder Grothof), Hörste Nr. 21 - wird 1869 - 1871 durch Teilung und Verkauf zur Stätte Wendt, später Wiemann. | }}1781 als ''Straßenkötter'' bezeichnete Stätte Henrich Riesenberg (oder Grothof), Hörste Nr. 21 - wird 1869 - 1871 durch Teilung und Verkauf zur Stätte Wendt, später Wiemann. | ||
[[Datei:Ausschnitt Teutoburgerwaldstraße.jpg|mini|Grundkarte Hörste, 1880, Ausschnitt mit heutiger Teutoburger-Wald-Straße und einigen Hausstätten: links Hanning Nr. 48, mittig Weber Nr. 12, rechts Wendt Nr. 21]] | [[Datei:Ausschnitt Teutoburgerwaldstraße.jpg|mini|Grundkarte Hörste, 1880, Ausschnitt mit heutiger Teutoburger-Wald-Straße und einigen Hausstätten: links Hanning Nr. 48, mittig Weber Nr. 12, rechts Wendt Nr. 21]] | ||
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Darüber hinaus kommt ziemlich früh eine Stätte Riesenberg in Pivitsheide VL hinzu. | Darüber hinaus kommt ziemlich früh eine Stätte Riesenberg in Pivitsheide VL hinzu. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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Für den Konkursverkauf der Stätte 1869 wird ein Inventar erstellt, das mit den Immobilien beginnt: ''1) Wohnhaus, 2) <s>Schmiede</s> Leibzucht, 3)'', was sich in dieser Form als zur Leibzucht umgebaute/umgenutzte Schmiede deuten lässt. Ende 1871 bezeichnet Hörstes Dorfvorsteher Brockmann die Bebauung der Stätte allerdings noch als ''das Wohnhaus mit der Schmiede''.<ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXIII, 15)</ref> 1882 wird die Leibzucht (erneut) umgebaut/''verbessert'' und dabei amtlicherseits auch beschrieben: ''massiv mit Brettergiebel, Ziegeldach; 2 beheizbare Stuben, 2 Kammern, 1 Keller.''<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 431</ref> | Für den Konkursverkauf der Stätte 1869 wird ein Inventar erstellt, das mit den Immobilien beginnt: ''1) Wohnhaus, 2) <s>Schmiede</s> Leibzucht, 3)'', was sich in dieser Form als zur Leibzucht umgebaute/umgenutzte Schmiede deuten lässt. Ende 1871 bezeichnet Hörstes Dorfvorsteher Brockmann die Bebauung der Stätte allerdings noch als ''das Wohnhaus mit der Schmiede''.<ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXIII, 15)</ref> 1882 wird die Leibzucht (erneut) umgebaut/''verbessert'' und dabei amtlicherseits auch beschrieben: ''massiv mit Brettergiebel, Ziegeldach; 2 beheizbare Stuben, 2 Kammern, 1 Keller.''<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 431</ref> | ||
Diese alte, umgebaute und instand gesetzte Bebauung bleibt vermutlich erhalten, bis Maurermeister Adolf Wiemann die Stätte 1930 übernimmt und das gegenwärtige Haus Teutoburger-Wald-Straße 8 errichten lässt. | Diese alte, umgebaute und instand gesetzte Bebauung bleibt vermutlich erhalten, bis Maurermeister Adolf Wiemann die Stätte 1930 übernimmt und das gegenwärtige Haus Teutoburger-Wald-Straße 8 errichtet oder errichten lässt. | ||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
Das Haus Teutoburger-Wald-Straße 8 trägt als Inschrift an | Das Haus Teutoburger-Wald-Straße 8 trägt als Inschrift an der Fassade zwischen Ornamenten das Baujahr ''1930''. | ||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||