Brokhauser Straße Friedhof (Brokhausen): Unterschied zwischen den Versionen
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}}Der Brokhauser Friedhof liegt weit außerhalb südlich des Dorfkerns an der Brokhauser Straße, gut 200 m vor der Einmündung in die Barntruper Straße (K 89). | }}Der 1873 gegründete Brokhauser Friedhof liegt weit außerhalb südlich des Dorfkerns an der Brokhauser Straße, gut 200 m vor der Einmündung in die Barntruper Straße (K 89). | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Ursprünglich wurden die Brokhauser Toten in Detmold begraben, da Brokhausen zur Landgemeinde Detmold gehörte. Wie in anderen Dorfschaften auch wurde in Brokhausen im späteren 19. Jh. ein eigener Friedhof angelegt und von der "Totenhofgemeinde" unterhalten. In Brokhausen | Ursprünglich wurden die Brokhauser Toten in Detmold begraben, da Brokhausen zur Landgemeinde Detmold gehörte. Wie in anderen Dorfschaften auch wurde in Brokhausen im späteren 19. Jh. ein eigener Friedhof angelegt und von der "Totenhofgemeinde" unterhalten. In Brokhausen erwarben die "Totenhof-Contribuenten" 1873 ein Grundstück vom [[Brokhauser Straße 89 (Brokhausen)|Hof Potthoff]].<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2245.</ref> 1901 erfahren wir über die Beerdigung des Lehrers Cruel aus Brokhausen. Er war als Lehrer in [[Leese]] verstorben und von dort in seinen Geburtsort Brokhausen überführt worden: "Nachdem noch die anwesenden Lehrer 2 Lieder gesungen, wurde die Leiche verladen, unter Glockengeläut durch Lemgo gebracht und dem Bestimmungsorte, Friedhof in Brokhausen, zugeführt. Der Kriegerverein Leese, dessen eifriges Mitglied Cruel war, hat die Leiche bis Brokhausen begleitet, und hörten wir soeben noch, daß Herr Pastor Werdelmann in Detmold die Leiche auf dem Brokhauser Kirchhofe empfangen und eingesegnet habe".<ref>Lippische Landeszeitung, 134. Jg. Nr. 32 (7.2.1901).</ref> | ||
==Beschreibung== | ==Beschreibung== | ||
[[Datei:BRO-Friedhofskapelle_JK2023.jpg|thumb|Friedhofskapelle, Foto: Joachim Kleinmanns, 2023]] | [[Datei:BRO-Friedhofskapelle_JK2023.jpg|thumb|Friedhofskapelle, Foto: Joachim Kleinmanns, 2023]] | ||
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[[Datei:BRO-Friedhof-Rikus1_JK2023.jpg|thumb|Freistehende Skulpturwand von Josef Rikus, Foto: Joachim Kleinmanns, 2023]] | [[Datei:BRO-Friedhof-Rikus1_JK2023.jpg|thumb|Freistehende Skulpturwand von Josef Rikus, Foto: Joachim Kleinmanns, 2023]] | ||
Schmale rechteckige Parzelle in NW-SO-Ausrichtung, im Westen durch die Brokhauser Straße | Schmale rechteckige Parzelle in NW-SO-Ausrichtung, im Westen durch die Brokhauser Straße schräg angeschnitten. Nördlich des Hauptweges steht die Friedhofskapelle, ein Bau wohl der 1960er Jahre. | ||
Der Paderborner Künstler Josef Rikus (1923-1989) gestaltete 1965 zwei Friedhofstore und eine freistehende skulpturale Wand an der Friedhofshalle. | Der Paderborner Künstler Josef Rikus (1923-1989) gestaltete 1965 zwei Friedhofstore und eine freistehende skulpturale Wand an der Friedhofshalle. | ||
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Hans-Ulrich Hillermann, Der Bildhauer Josef Rikus. Sein Lebenswerk, Petersberg 2023. | Hans-Ulrich Hillermann, Der Bildhauer Josef Rikus. Sein Lebenswerk, Petersberg 2023. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||