Lopshorner Allee Meierei Lopshorn (Augustdorf): Unterschied zwischen den Versionen
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|Straße=Lopshorner Allee (Augustdorf) | |Straße=Lopshorner Allee (Augustdorf) | ||
|Hausnummer=- | |Hausnummer=- | ||
|Koordinaten=51. | |Koordinaten=51.90046, 8.79229 | ||
|Adressbuch1901=Ja | |Adressbuch1901=Ja | ||
|Ortsteil1901=Schloss Lopshorn | |Ortsteil1901=Schloss Lopshorn | ||
|Hausnummer1901=- | |Hausnummer1901=- | ||
|ErgänzteNummer1901=001 | |ErgänzteNummer1901=001 | ||
}}Meierei | }} | ||
1690 angelegte Meierei zum Jagdschloss Lopshorn, ab 1933 Augustdorf Nr. 265. | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Nach Verlegung des Sennergestüts nach Lopshorn 1680 wurde 1690 in der Nähe zur Unterhaltung des Gestüts und Jägerhofs und Jagdschlosses die Meierei angelegt.<ref>A. von Anderten, Das Sennergestüt im Fürstenthum Lippe-Detmold, Detmold 1873, abgedruckt in {{MarxWildbahngestüte2002}}, S. 93–101.</ref> Tund 300 m südwestlich vom Schloss gelegen. | |||
1690 war bei Lopshorn eine landwirtschaftliche Anlage eingerichtet worden, die für den Notfall Futter für die Sennerpferde anzubauen hatte. Später entwickelte sich hieraus die Meierei. 1945 ausgebrannt und seitdem Ruine (s. [[Lopshorner Allee Jagdschloss Lopshorn (Augustdorf)|Schloß Lopshorn]]).<ref>[https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/pageview/10093455 Otto Gaul, Detmold-Land, unveröff. Typoskript, um 1960].</ref> | |||
Bei der Auflösung des Gutsbezirks Lopshorn und Eingemeindung nach Augustdorf wurden 1933 vier Hausnummern vergeben: Schloß Lopshorn, Augustdorf 262; Inspektorwohnung Lopshorn, Augustdorf 263; Gestütsaufseherwohnung Lopshorn, Augustdorf 264; Meierei Lopshorn, Augustdorf 265.<ref>LAV NRW OWL L 101 C IV Nr. 3: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Augustdorf, | Bei der Auflösung des Gutsbezirks Lopshorn und Eingemeindung nach Augustdorf wurden 1933 vier Hausnummern vergeben: Schloß Lopshorn, Augustdorf 262; Inspektorwohnung Lopshorn, Augustdorf 263; Gestütsaufseherwohnung Lopshorn, Augustdorf 264; Meierei Lopshorn, Augustdorf 265.<ref>LAV NRW OWL L 101 C IV Nr. 3: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Augustdorf, | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[Datei:K5_14_Lopshorn_Meierei.jpg|thumb|Hauptgebäude der Meierei in Lopshorn; Kreisarchiv Lippe – Nachlaß Heinz Wiemann, Nr. K5_14]] | [[Datei:K5_14_Lopshorn_Meierei.jpg|thumb|Hauptgebäude der Meierei in Lopshorn; Kreisarchiv Lippe – Nachlaß Heinz Wiemann, Nr. K5_14]] | ||
[[Datei:ME-PK-36-117-Meierei1935.png|thumb|Hauptgebäude der Meierei, Ansicht von Nordosten, Ansichtskarte, 1937 (LLB, ME-PK-36-117; Originalfoto im Bildarchiv der LWL-Denkmalpflege/Münster)]] | |||
Längsdeelenhaus aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit Halbwalmdach, die beiden Giebeltrapeze aus Fachwerk. Fenster u. Torbögen-Gewände aus Werkstein (Sandstein). Im Schlussstein die Wappen des Grafen Simon Henrich und seiner Gemahlin Amalia zu Dohna. Die auf dem nebenstehenden Foto abgebildete Fassade entspricht dem um 1700 auf einem Ölgemälde (FRD M 189) dargestellten Zustand.<ref>Abgedruckt in {{LippeLopshorn2004}}, S. 10.</ref> Langgestreckter Bau in einfachen Formen. An der Rückgiebelseite ebenfalls ein rundbogiges Tor (Durchfahrtsdeele). Einfache rechteckige Fenster; im hinteren Teil Stallungen mit liegenden ovalen Fenstern. | |||
Parallel zum Meierhaus ein ebenso langer, einfacher Fachwerkbau (Schafstall), vor 1766.<ref>LAV NRW OWL, L 92 R / Lippische Rentkammer - Bausachen, Nr. 921: Bauten und Reparaturen am Schloss und der Meierei Lopshorn, Band 1, 1736–1772.</ref> | |||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||