Oerlinghausen (Kernstadt): Unterschied zwischen den Versionen

Jens Boge (Diskussion | Beiträge)
Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 6: Zeile 6:


==Lage==
==Lage==
Oerlinghausen liegt im Westen des Kreises Lippe an einem alten Pass über den Teutoburger Wald. Die Kernstadt konzentriert sich auf den Nordhang des Tönsberges.
[[Datei:1_O_2_CDewitzc1880.png|thumb|Ansicht von Oerlinghausen, um 1880, Carl Dewitz (LLB Detmold, 1 O 2)]]
Oerlinghausen liegt im Westen des Kreises Lippe an einem bedeutenden alten Pass über den Teutoburger Wald. Die Kernstadt konzentriert sich auf den Nordhang des Tönsberges.
   
   
==Verwaltungszugehörigkeit==
==Verwaltungszugehörigkeit==
Hauptort der Stadt [[Oerlinghausen]] im Kreis Lippe (bis 31.12.1972 Kreis Lemgo), Regierungsbezirk Detmold.
Hauptort der Stadt [[Oerlinghausen]] im Kreis Lippe (bis 31.12.1972 Kreis Lemgo), Regierungsbezirk Detmold.
Ehemals Zentrum des Havergaues. Vogtei, 1746 zum Amt Oerlinghausen erhoben. Bildete ab 1879 zusammen mit dem Amt Schötmar das Verwaltungsamt bzw. ab 1927 Landratsamt [[Schötmar]].<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_Oerlinghausen Wikipedia zu Amt Oerlinghausen]</ref> Am 1.4.1926 erhielt Oerlinghausen Stadtrechte. 1932 mit Auflösung des Landratsamtes Schötmar dem neu gebildeten Kreis Lemgo zugeordnet, der zum 1.1.1973 im Kreis Lippe aufging.
   
   
==Geschichte==
==Geschichte==
Erste Besiedlungsspuren im heutigen Stadtgebiet lassen sich zwischen 400 und 50 v. Chr. belegen. Urkundlich wird der Ort erstmals 1036 als "Uralanchuson" erwähnt.<ref>Vita Meinwerci, gedruckt als Das Leben des Bischofs Meinwerk von Paderborn. Hg. v. Franz Tenckhoff, Hannover 1921.</ref><br>
Erste Besiedlungsspuren im heutigen Stadtgebiet lassen sich zwischen 400 und 50 v. Chr. belegen. Urkundlich wird der Ort erstmals 1036 als "Uralanchuson" erwähnt.<ref>Vita Meinwerci, gedruckt als Das Leben des Bischofs Meinwerk von Paderborn. Hg. v. Franz Tenckhoff, Hannover 1921.</ref><br> Damals stattete Bischof Meinwerk das von ihm gegründeten Busdorfstift in Paderborn mit 17 Gütern aus, darunter der [[Barkhauser Weg 22 (Asemissen)|Haupthof Barkhausen]] mit fünf Vorwerken, von denen eines Uralanchuson war. Die Gründungzeit der [[Hauptstraße Kirche (Oerlinghausen)|Alexanderkirche]] ist unklar, sie mag im Zusammenhang mit dem Vorwerk entstanden sei. Pieper schließt eine Entstehung bereits im 9. Jh. nicht aus.<ref>{{PieperKirche2011}}, S. 2.</ref> Die Siedlung Oerlinghausen hat sich aus diesem Nukleus von bischöflichem Meierhof und Kirche entwickelt.
Gehörte historisch zum Amt [[Schötmar]]. <br>
 
Am 1.4.1926 erhielt Oerlinghausen Stadtrechte.  
==Siedlungscharakteristik==
==Siedlungscharakteristik==
Geprägt durch die Lage am steilen Nordhang des Tönsbergs.
Geprägt durch die Lage am steilen Nordhang des Tönsbergs.
Zeile 594: Zeile 595:


==Verkehrswege==
==Verkehrswege==
Erschließung, Historische Wege, ...<br>
Oerlinghausen liegt an einem bedeutenden Pass über den Osning.<br>
Der Bahnhof von Oerlinghausen befindet sich in [[Asemissen]], einem Ortsteil von [[Leopoldshöhe]].
Der Bahnhof von Oerlinghausen befindet sich in [[Asemissen]], einem Ortsteil von [[Leopoldshöhe]]. Er ist Bestandteil der Bahnstrecke Bielefeld–Hameln. Zunächst war Oerlinghausen (Asemissen) seit 1.10.1903 nur mit dem [[Bahnhofstraße Bahnhof (Lage)|Bahnhof Lage]] verbunden. Ein Jahr später erfolgte die Fertigstellung des letzten Abschnitts der Strecke bis Bielefeld.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Bielefeld%E2%80%93Hameln Wikipedia zur Bahnlinie Bielefeld–Hameln].</ref>
   
   
==Straßen==
==Straßen==
Zeile 625: Zeile 626:
   
   
==Quellen==
==Quellen==
Dazu gehören Stadtpläne verschiedener Zeitschichten, Salbücher, Grundbücher, Brandkataster, Denkmalinventare, Adressbücher. Es ist zu entscheiden, was eingebunden wird (wichtig sind sicher die Stadtpläne) und was verlinkt wird (z. B. Salbücher im DFG-Viewer, Adressbücher in der Digitalen Sammlung der LLB).
   
   
==Weblinks==
==Weblinks==