Sternberger Straße 52 (Asmissen): Unterschied zwischen den Versionen
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Infolge der Novemberrevolution 1919 ging die Burg Sternberg an den Freistaat Lippe über, 1921 Einrichtung einer Jugendherberge. Zugleich Gastwirtschaftsbetrieb. Ab 1935 "Mütterschule", dann "Reichsbräuteschule" der SS. 1942 Kriegsgefangenenlager und Versorgungslager der Luftwaffe, daher Sperrung für die Öffentlichkeit. Nach dem Krieg Sitz des Instrumentenbauers und -sammler Peter Harlan. Ab 1952 Jugendherberge in der Unterburg, seit 1974 Sozialwohnungen und Übergangsheim, in der Oberburg weiterhin musikpädagogische Aktivitäten der Familie Harlan, ab 1996 Verein Musikburg Sternberg e. V. 1998–2003 denkmalpflegerischer Ausbau der Oberburg zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort. In der Vorburg ab 2010 Café.<ref>{{HuismannBurg2016}}, S. 12 f.</ref> | Infolge der Novemberrevolution 1919 ging die Burg Sternberg an den Freistaat Lippe über, 1921 Einrichtung einer Jugendherberge. Zugleich Gastwirtschaftsbetrieb. Ab 1935 "Mütterschule", dann "Reichsbräuteschule" der SS. 1942 Kriegsgefangenenlager und Versorgungslager der Luftwaffe, daher Sperrung für die Öffentlichkeit. Nach dem Krieg Sitz des Instrumentenbauers und -sammler Peter Harlan. Ab 1952 Jugendherberge in der Unterburg, seit 1974 Sozialwohnungen und Übergangsheim, in der Oberburg weiterhin musikpädagogische Aktivitäten der Familie Harlan, ab 1996 Verein Musikburg Sternberg e. V. 1998–2003 denkmalpflegerischer Ausbau der Oberburg zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort. In der Vorburg ab 2010 Café.<ref>{{HuismannBurg2016}}, S. 12 f.</ref> | ||
===Oberförsterei=== | ===Oberförsterei <ref>nach Aufzeichnungen des Forstschreibers Wilhelm Brakemeier</ref>=== | ||
Von 1814 bis Ende 1928 war die Burg Sternberg Sitz der Oberförsterei Sternberg. Erst ab 1862 erhielt der Oberförster einen Forstschreiber zugeteilt, der dann ebenfalls auf der Burg wohnte. Ab 1929 kam Sternberg dann gemeinsam mit Detmold zur Oberförsterei Brake, die ihren Sitz im Schloss Brake hatte. | Von 1814 bis Ende 1928 war die Burg Sternberg Sitz der Oberförsterei Sternberg. Erst ab 1862 erhielt der Oberförster einen Forstschreiber zugeteilt, der dann ebenfalls auf der Burg wohnte. Ab 1929 kam Sternberg dann gemeinsam mit Detmold zur Oberförsterei Brake, die ihren Sitz im Schloss Brake hatte. | ||
Leiter der Oberförsterei Sternberg: | Leiter der Oberförsterei Sternberg: | ||
• Lemke, am 1.1.1812 in den Ruhestand getreten; wohnte in der "Lemkenburg" östlich der Burg Sternberg | |||
• Friedrich Kellner, Forstrat, geb. 1781, Oberförster von 1812 bis zu seinem Tod 1856 | |||
• Wilhelm-August Maertens, geb. 18.5.1832, 1856/57 vertretungsweise in Sternberg, dann nach Varenholz gewechselt | |||
• Karl Rodenberg, ab 1857 bis zum Ruhestand 1869 | |||
• Gustav Kellner, 1869 bis 1880, dann nach Berlebeck gewechselt | |||
• Friedrich Heise, Forstmeister, ab 1880 bis zum Ruhestand 1902 | |||
• Karl Riekehof, geb 20.12.1872, nur vertretungsweise | |||
• Albert Meyer, Forstmeister, geb. 19.9.1864, von 1902 bis zum Ruhestand am 31.12.1928 | |||
Letzer Forstschreiber auf Burg Sternberg war ab 1902 bis zu seinem Ruhestand am 31.12.1928 Wilhelm Brakemeier, geb. 2.7.1896, der Aufzeichnungen zur Forstgeschichte der Oberförstereien Brake und Sternberg hinterließ. | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||