Blomberg (Kernstadt): Unterschied zwischen den Versionen
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}}Die Stadt Blomberg wurde um 1240-50 gegründet | }}Die Stadt Blomberg wurde um 1240-50 gegründet. Seit dem 1.1.1970 ist sie Verwaltungssitz der Großgemeinde [[Blomberg]] und gehört seit 1973 zum Kreis Lippe. | ||
[[Datei:Blomberg, Luftblid Haase 2008.jpg|mini|Blomberg, Luftbild von Süden. Foto: Rüdiger Haase 2008]] | [[Datei:Blomberg, Luftblid Haase 2008.jpg|mini|Blomberg, Luftbild von Süden. Foto: Rüdiger Haase 2008]] | ||
[[Datei:Blomberg, Stadtwappen von 1583 im Stadtbuch I, Melchior Kalden, Ausschnitt StadtA Blomberg.jpg|mini|Blomberg, Stadtwappen aus dem Stadtbuch I von Melchior Kalden, 1583. Stadtarchiv Blomberg]] | [[Datei:Blomberg, Stadtwappen von 1583 im Stadtbuch I, Melchior Kalden, Ausschnitt StadtA Blomberg.jpg|mini|Blomberg, Stadtwappen aus dem Stadtbuch I von Melchior Kalden, 1583. Stadtarchiv Blomberg]] | ||
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Blomberg liegt am Rande des "Blomberger Beckens", einer flachen Senke mit fruchtbaren Lössböden, die mit zahlreichen älteren Dörfern das agrarische Hinterland der Stadt bildet. Östlich und nördlich der Stadt liegen die bewaldeten Höhen von Eichenberg und Dickem Berg mit ausgedehnten städtischen Forstrevieren. | Blomberg liegt am Rande des "Blomberger Beckens", einer flachen Senke mit fruchtbaren Lössböden, die mit zahlreichen älteren Dörfern das agrarische Hinterland der Stadt bildet. Östlich und nördlich der Stadt liegen die bewaldeten Höhen von Eichenberg und Dickem Berg mit ausgedehnten städtischen Forstrevieren. | ||
Die Stadt hat eine markante Spornlage | Die Stadt hat eine markante Spornlage über dem Tal des Diestelbaches, am höchsten und am besten zu verteidigenden Punkt befindet sich die Burg. Die ansteigende Topographie der Stadt gliedert sich in eine Unterstadt (Brinkviertel und Großes Viertel) und eine Oberstadt (Winkelviertel mit Marktplatz und Kirche und Rossmüllerviertel). | ||
Der Diestelbach trieb etwa ein halbes Dutzend Mühlen an und mündet beim Nessenberg in die Emmer, die das ganze Gebiet zur Weser entwässert. | Der Diestelbach trieb etwa ein halbes Dutzend Mühlen an und mündet beim Nessenberg in die Emmer, die das ganze Gebiet zur Weser entwässert. | ||
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Erst 1863 wurde das Bauverbot außerhalb der Stadtmauern aufgehoben, als erster Neubau vor der Stadt entstand in diesem Jahr das Haus des Wagenbauers Schwarze vor dem Neuen Tor (Nr. 329, Neue Torstraße 34). Danach wurden in kurzer Zeit Fluchtlinien- und Bebauungspläne für die verlängerte Neue Torstraße (Barntruper Straße), Gartenstraße, Hagenstraße und Heutorstraße aufgestellt. Damit entstand ein großes Erweiterungsgebiet im Nordosten der Stadt, das bis zum Ersten Weltkrieg bebaut wurde.<ref>Heinrich Stiewe, Über die Mauern hinaus..., in: Lieselotte Krull, Heinrich Stiewe, Dieter Zoremba, Über die Mauern der Stadt hinaus. Eine Dokumentation aus Anlass des 100jährigen Bestehens der Stadtsparkasse Blomberg, Blomberg 1993, S. ...</ref> | Erst 1863 wurde das Bauverbot außerhalb der Stadtmauern aufgehoben, als erster Neubau vor der Stadt entstand in diesem Jahr das Haus des Wagenbauers Schwarze vor dem Neuen Tor (Nr. 329, Neue Torstraße 34). Danach wurden in kurzer Zeit Fluchtlinien- und Bebauungspläne für die verlängerte Neue Torstraße (Barntruper Straße), Gartenstraße, Hagenstraße und Heutorstraße aufgestellt. Damit entstand ein großes Erweiterungsgebiet im Nordosten der Stadt, das bis zum Ersten Weltkrieg bebaut wurde.<ref>Heinrich Stiewe, Über die Mauern hinaus..., in: Lieselotte Krull, Heinrich Stiewe, Dieter Zoremba, Über die Mauern der Stadt hinaus. Eine Dokumentation aus Anlass des 100jährigen Bestehens der Stadtsparkasse Blomberg, Blomberg 1993, S. ...</ref> | ||
Blomberg erlebte eine relativ späte Industrialisierung, die sich aus dem örtlichen Schuhmacher- und Tischlerhandwerk entwickelte: 1885 gründete der Kaufmann Eduard Krohne eine erste Stuhlfabrik, bis in die 1920er Jahre entstanden sechs weitere Stuhlfabriken im Randbereich der Stadt. Aus der Blomberger Sägemühle entstand die Furnier- und Sperrholzfabrik von Bernhard Hausmann; hier wurde 1893 die erste Buchensperrholzplatte hergestellt. 1911 gründete Heinrich Prasse eine Schuhfabrik vor dem Niederen Tor. 1897 erhielt Blomberg einen Eisenbahnanschluss (Stichbahn von Schieder/Noltehof), die Strecke | Blomberg erlebte eine relativ späte Industrialisierung, die sich aus dem örtlichen Schuhmacher- und Tischlerhandwerk entwickelte: 1885 gründete der Kaufmann Eduard Krohne eine erste Stuhlfabrik, bis in die 1920er Jahre entstanden sechs weitere Stuhlfabriken im Randbereich der Stadt. Aus der Blomberger Sägemühle entstand die Furnier- und Sperrholzfabrik von Bernhard Hausmann; hier wurde 1893 die erste Buchensperrholzplatte hergestellt. 1911 gründete Heinrich Prasse eine Schuhfabrik vor dem Niederen Tor. 1897 erhielt Blomberg einen Eisenbahnanschluss (Stichbahn von Schieder/Noltehof). 1953 wurde der Personenverkehr eingestellt, 1987 wurde die Strecke stillgelegt. | ||
Heute ist Blomberg mit großen Betrieben wie Phoenix Contact oder Synflex ein Schwerpunkt der Metall- und Elektroindustrie. | Heute ist Blomberg mit großen Betrieben wie Phoenix Contact oder Synflex ein Schwerpunkt der Metall- und Elektroindustrie. | ||
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Hausnummern wurden erst nach Einführung des Katasters der 1752 gegründeten Lippischen Landesbrandversicherung eingeführt, eine "Verordnung zur Numerierung der Häuser" wurde 1766 erlassen. Gültigkeit erlangten sie aber erst nach 1805. Kurz vor 1900 wurden viele Straßen neu benannt und die Häuser erhielten die bis heute gültige straßenweise Nummerierung. | Hausnummern wurden erst nach Einführung des Katasters der 1752 gegründeten Lippischen Landesbrandversicherung eingeführt, eine "Verordnung zur Numerierung der Häuser" wurde 1766 erlassen. Gültigkeit erlangten sie aber erst nach 1805. Kurz vor 1900 wurden viele Straßen neu benannt und die Häuser erhielten die bis heute gültige straßenweise Nummerierung. | ||
Die Blomberger Bürgerhäuser waren bis kurz vor 1900 nach einem seit dem 18. Jahrhundert gültigen Umgang nummeriert, beginnend mit dem Eckhaus Nr. 1 | Die Blomberger Bürgerhäuser waren bis kurz vor 1900 nach einem seit dem 18. Jahrhundert gültigen Umgang nummeriert, beginnend am Marktplatz mit dem Eckhaus Nr. 1 (heute [[Marktplatz 6 (Blomberg)|Marktplatz 6]]) an der Ecke zur Burgstraße. Von dort aus durchlief die traditionelle Nummerierung die vier seit dem Mittelalter bekannten Stadtviertel: von 1 bis 66 im Winkelviertel, von 67 bis 174 im Roßmüllerviertel (Oberstadt), von 175 bis 272 im Großen Viertel und von 273 bis 328 im Brinkviertel (Unterstadt). Einige jüngere Hausstätten wurden im späten 18. und im 19. Jahrhundert mit a-, b- und c-Nummern hinzugefügt. Eine Übersichtskarte der alten Hausnummern in Blomberg (Abbildung) hat Heinz-Walter Rolf erstellt und 1981 erstmals veröffentlicht.<ref>Heinz-Walter Rolf, Blomberg. Geschichte - Bürger - Bauwerke, Blomberg 1981}}.</ref> | ||
==Hausstätten== | ==Hausstätten== | ||
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Die alte, fortlaufende Nummerierung der Blomberger Häuser begann an dem Eckhaus Marktplatz/Burgstraße (Marktplatz 6) mit der Nummer 1 und endete beim Haus Brinkstraße 27 (ehem. Schaumburgischer Krug) mit der Nummer 328. Die straßenweise Nummerierung wurde vor 1900 eingeführt und findet sich erstmalig im "Adreßbuch des Fürstentums Lippe" von 1901.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 160ff.</ref> | Die alte, fortlaufende Nummerierung der Blomberger Häuser begann an dem Eckhaus Marktplatz/Burgstraße (Marktplatz 6) mit der Nummer 1 und endete beim Haus Brinkstraße 27 (ehem. Schaumburgischer Krug) mit der Nummer 328. Die straßenweise Nummerierung wurde vor 1900 eingeführt und findet sich erstmalig im "Adreßbuch des Fürstentums Lippe" von 1901.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 160ff.</ref> | ||
'''Winkelviertel''' | '''Winkelviertel''' | ||
Blomberg Nr. 1 = [[Marktplatz 6 (Blomberg)|Marktplatz 6]] | Blomberg Nr. 1 = [[Marktplatz 6 (Blomberg)|Marktplatz 6]] | ||
Blomberg Nr. 11a = [[Pideritplatz 11 (Blomberg)|Pideritplatz 11]] | |||
Blomberg Nr. 11b = [[Burgstraße 7 (Blomberg)|Burgstraße 7]] | |||
Blomberg Nr. 16 = [[Im Seligen Winkel 4 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 4]] | |||
Blomberg Nr. 19 = [[Im Seligen Winkel 12 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 12]] | Blomberg Nr. 19 = [[Im Seligen Winkel 12 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 12]] | ||
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Blomberg Nr. 42 = [[Neue Torstraße 14 (Blomberg)|Neue Torstraße 14]] | Blomberg Nr. 42 = [[Neue Torstraße 14 (Blomberg)|Neue Torstraße 14]] | ||
Blomberg Nr. | Blomberg Nr. 55 = [[Neue Torstraße 24 (Blomberg)|Neue Torstraße 24]] | ||
Blomberg Nr. 56 = [[Neue Torstraße 26 (Blomberg)|Neue Torstraße 26]] | Blomberg Nr. 56 = [[Neue Torstraße 26 (Blomberg)|Neue Torstraße 26]] | ||
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Blomberg Nr. 61 = [[Friedrichstraße 6 (Blomberg)|Friedrichstraße 6]] | Blomberg Nr. 61 = [[Friedrichstraße 6 (Blomberg)|Friedrichstraße 6]] | ||
Blomberg Nr. 61b = [[Friedrichstraße 8 (Blomberg)|Friedrichstraße 8, Scheune]] | |||
Blomberg Nr. 62 = [[Friedrichstraße 9 (Blomberg)|Friedrichstraße 9]] | Blomberg Nr. 62 = [[Friedrichstraße 9 (Blomberg)|Friedrichstraße 9]] | ||
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Blomberg Nr. 66 = [[Neue Torstraße 32 (Blomberg)|Neue Torstraße 32]] | Blomberg Nr. 66 = [[Neue Torstraße 32 (Blomberg)|Neue Torstraße 32]] | ||
Blomberg Nr. 66b = [[Neue Torstraße 36 (Blomberg)|Neue Torstraße 36]] | Blomberg Nr. 66b = [[Neue Torstraße 36 (Blomberg)|Neue Torstraße 36]] | ||
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Blomberg Nr. 67 = [[Neue Torstraße 1 (Blomberg)|Neue Torstraße 1]] | Blomberg Nr. 67 = [[Neue Torstraße 1 (Blomberg)|Neue Torstraße 1]] | ||
Blomberg Nr. | Blomberg Nr. 88 = [[Petersilienstraße 43 (Blomberg)|Petersilienstraße 43]] | ||
Blomberg Nr. 95a = [[An der großen Mauer 40 (Blomberg)|An der Großen Mauer 40]] | |||
Blomberg Nr. 97 = [[An der Großen Mauer 32 (Blomberg)|An der Großen Mauer 32]] | |||
Blomberg Nr. 113 = [[Im Haspel 2 (Blomberg)|Im Haspel 2]] | Blomberg Nr. 113 = [[Im Haspel 2 (Blomberg)|Im Haspel 2]] | ||
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Blomberg Nr. 117 = [[Im Haspel 7 (Blomberg)|Im Haspel 7]] | Blomberg Nr. 117 = [[Im Haspel 7 (Blomberg)|Im Haspel 7]] | ||
Blomberg Nr. 135 = [[Petersilienstraße 2 (Blomberg)|Petersilienstraße 2, Scheune]] | |||
Blomberg Nr. 167 = [[Kurzer Steinweg 16 (Blomberg)|Kurzer Steinweg 16]] | |||
Blomberg Nr. 168 = [[Kurzer Steinweg 14 (Blomberg)|Kurzer Steinweg 14]] | Blomberg Nr. 168 = [[Kurzer Steinweg 14 (Blomberg)|Kurzer Steinweg 14]] | ||
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Blomberg Nr. 175 = [[Marktplatz 7 (Blomberg)|Marktplatz 7]] | Blomberg Nr. 175 = [[Marktplatz 7 (Blomberg)|Marktplatz 7]] | ||
Blomberg Nr. 183 = [[Kurzer Steinweg 13 (Blomberg)|Kurzer Steinweg 13]] | |||
Blomberg Nr. 205 = [[Kuhstraße 3 (Blomberg)|Kuhstraße 3]] | Blomberg Nr. 205 = [[Kuhstraße 3 (Blomberg)|Kuhstraße 3]] | ||
Blomberg Nr. 222 = [[Kuhstraße 15 (Blomberg)|Kuhstraße 15]] | |||
Blomberg Nr. 224 = [[Kuhstraße 16 (Blomberg)|Kuhstraße 16]] | |||
Blomberg Nr. 238 = [[Kuhstraße 32 (Blomberg)|Kuhstraße 32]] | |||
Blomberg Nr. 242 = [[Kuhstraße 38 (Blomberg)|Kuhstraße 38]] | |||
Blomberg Nr. 244 = [[Langer Steinweg 42 (Blomberg)|Langer Steinweg 42]] | Blomberg Nr. 244 = [[Langer Steinweg 42 (Blomberg)|Langer Steinweg 42]] | ||
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Blomberg Nr. 277 = [[Langer Steinweg 3 (Blomberg)|Langer Steinweg 3]] | Blomberg Nr. 277 = [[Langer Steinweg 3 (Blomberg)|Langer Steinweg 3]] | ||
Blomberg Nr. 278 = [[Langer Steinweg 5 (Blomberg)|Langer Steinweg 5]] | |||
Blomberg Nr. 279 = [[Langer Steinweg 7 (Blomberg)|Langer Steinweg 7]] | Blomberg Nr. 279 = [[Langer Steinweg 7 (Blomberg)|Langer Steinweg 7]] | ||
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Blomberg Nr. 304 = [[Brinkstraße 4 (Blomberg)|Brinkstraße 4]] | Blomberg Nr. 304 = [[Brinkstraße 4 (Blomberg)|Brinkstraße 4]] | ||
Blomberg Nr. 323 = [[Im Siebenbürgen 1a (Blomberg)|Im Siebenbügen 1a]] | |||
Blomberg Nr. 328 = [[Brinkstraße 21 (Blomberg)|Brinkstraße 21]] | Blomberg Nr. 328 = [[Brinkstraße 21 (Blomberg)|Brinkstraße 21]] | ||
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Bei Blomberg kreuzte sich die "Cöllnische Landstraße" mit einer alten Heerstraße von Bremen über Lemgo und Höxter nach Kassel. Diese Straße entspricht in etwa der heutigen Ostwestfalenstraße (B 252), diese nimmt aber ab Blomberg einen anderen Verlauf und führt über Brakel und Warburg zur A 44 Dortmund-Kassel. | Bei Blomberg kreuzte sich die "Cöllnische Landstraße" mit einer alten Heerstraße von Bremen über Lemgo und Höxter nach Kassel. Diese Straße entspricht in etwa der heutigen Ostwestfalenstraße (B 252), diese nimmt aber ab Blomberg einen anderen Verlauf und führt über Brakel und Warburg zur A 44 Dortmund-Kassel. | ||
1897 erhielt Blomberg einen Eisenbahnanschluss als Stichbahn, die beim Noltehof von der Linie Hannover-Altenbeken abzweigte. Ein geplanter Weiterbau bis Detmold kam nicht zustande. | 1897 erhielt Blomberg einen Eisenbahnanschluss als Stichbahn, die beim Noltehof von der Linie Hannover-Altenbeken abzweigte. Ein geplanter Weiterbau bis Detmold kam nicht zustande. 1953 wurde der Personenverkehr eingestellt, die endgültige Streckenstilllegung erfolgte 1987, das Bahnhofsgebäude wurde 1993 abgerissen. | ||
1926 erfolgte der Anschluss Blombergs an das Straßenbahnnetz der PESAG (Paderborner Elektrizitäts- und Stranbahn AG), die Straßenbahn kam von Horn und Bad Meinberg über die Reichsstraße 1 die Bahnhofstraße, wo sich auch ein Depot befand, in die Stadt. Von dort verlief sie über Heutorstraße und Kurzen Steinweg bis auf den Marktplatz. Schon 1936 wurde die Straßenbahn stillgelegt und durch "Kraftpost"-Omnibusse ersetzt. | 1926 erfolgte der Anschluss Blombergs an das Straßenbahnnetz der PESAG (Paderborner Elektrizitäts- und Stranbahn AG), die Straßenbahn kam von Horn und Bad Meinberg über die Reichsstraße 1 die Bahnhofstraße, wo sich auch ein Depot befand, in die Stadt. Von dort verlief sie über Heutorstraße und Kurzen Steinweg bis auf den Marktplatz. Schon 1936 wurde die Straßenbahn stillgelegt und durch "Kraftpost"-Omnibusse ersetzt. | ||