Willy-Brandt-Platz 1 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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1724 [i] erbaut, sog. "Kavaliershaus", nicht in den Baurechnungen der Rentkammer. Bauherr war wohl der lippische Kammerrat, Kanzleisekretär und Amtmann Adolf Karl Both. Das Haus 1763 mit 1.000 Reichstalern zur Feuerversicherung taxiert.<ref>{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 170.</ref>
1724 [i] erbaut, sog. "Kavaliershaus", nicht in den Baurechnungen der Rentkammer. Bauherr war wohl der lippische Kammerrat, Kanzleisekretär und Amtmann Adolf Karl Both. Das Haus 1763 mit 1.000 Reichstalern zur Feuerversicherung taxiert.<ref>{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 170.</ref>
Johann Nutt, Gastwirth und Conditor, inserierte Ende Dezember 1829 im Intelligenzblatt: "Ich beehre mich, hiermit anzuzeigen, daß mein an der neuen Straße vor dem Hornschen Thore an der Meinberger, Hornschen und Pyrmonter Chaussée hieselbst neu erbaueter, mit Remisen und Stallungen wohlversehener, Gasthof: Zum Lippischen Hofe, jetzt zur Aufnahme verehrter Gäste völlig eingerichtet, geschmackvoll decorirt und neu möblirt ist. Da ich für gute Küche, vorzügliche Weine, so wie für billige und aufmerksame Bedienung stets angelegentlichst besorgt seyn werde; darf ich einem zahlreichen Zuspruch, auch der geehrten Reisenden, mit Vertrauen entgegensehen, und empfehle mich zu dem Ende dem verehrten Publicum bestens."<ref>Fürstlich Lippisches Intelligenzblatt, 21. Jg. Nr. 52 (26.12.1829), S. 416.</ref>


1866<ref>{{PetersBaugeschichte1953}}, S. 189.</ref> durch Gastwirt August Müller um 1 Etage aufgestockt, großer Balusterbalkon über dem alten Portal, Terrasse mit Balusterbrüstung vor dem Eingang, vor dem Walmdach über dem Risalit zur Allee und zur Hornschen Straße schildwandartige Aufbauten mit Seitentürmchen und Zinnenkranz sowie ein flacher Dreiecksgiebel über der östlichen Achse der Hauptfassade. Zugleich nach Süden bei gleicher Traufhöhe viergeschossig um 2 Fensterachsen erweitert (dort Balkone im 1. und 2. Obergeschoss).  
1866<ref>{{PetersBaugeschichte1953}}, S. 189.</ref> durch Gastwirt August Müller um 1 Etage aufgestockt, großer Balusterbalkon über dem alten Portal, Terrasse mit Balusterbrüstung vor dem Eingang, vor dem Walmdach über dem Risalit zur Allee und zur Hornschen Straße schildwandartige Aufbauten mit Seitentürmchen und Zinnenkranz sowie ein flacher Dreiecksgiebel über der östlichen Achse der Hauptfassade. Zugleich nach Süden bei gleicher Traufhöhe viergeschossig um 2 Fensterachsen erweitert (dort Balkone im 1. und 2. Obergeschoss).  
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1805 Eigentümer: Kellner; Bewohner: Müllers Gasthof<ref>LLB: 1 D 36,0.</ref>
1805 Eigentümer: Kellner; Bewohner: Müllers Gasthof<ref>LLB: 1 D 36,0.</ref>
1829 Johann Nutt, Gastwirth und Conditor.<ref>Fürstlich Lippisches Intelligenzblatt, 21. Jg. Nr. 52 (26.12.1829), S. 416.</ref>


1871 (Adressbuch) August Müller, Gastwirt (* 1832, † 1906); C. A. W. Nehring, Buchhalter.
1871 (Adressbuch) August Müller, Gastwirt (* 1832, † 1906); C. A. W. Nehring, Buchhalter.