Uekenpohl 25 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:1656 Töchter Henrich im Hagen.jpg|mini|Die sieben Töchter des Hermann im Hagen, 1656, LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400]]
[[Datei:1656 Töchter Henrich im Hagen.jpg|mini|Die sieben Töchter des Hermann im Hagen, 1656, LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400]]
[[Datei:1781 Salbuch Hermann im Hagen.jpg|mini|Die Hörster Stätte Hermann im Hagen olim Evert im Salbuch der Vogtei Lage von 1781, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 110, S. 934/935]]
Henrich im Hagen hat 1633 geheiratet: ''Hinrich im Hagen des Krawinckels Kotter nimpt Lisken Geller mit vierzig Thaler einer Kuh vndt einem Schweine.''<ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 174, S. 82 </ref> 1645 sind aus der Ehe 4 Kinder hervorgegangen, 1648 werden 3 Kinder unter 10 Jahren auf der Stätte gezählt, Ende 1656 werden alle (lebenden) Kinder namentlich genannt:
Henrich im Hagen hat 1633 geheiratet: ''Hinrich im Hagen des Krawinckels Kotter nimpt Lisken Geller mit vierzig Thaler einer Kuh vndt einem Schweine.''<ref> LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 174, S. 82 </ref> 1645 sind aus der Ehe 4 Kinder hervorgegangen, 1648 werden 3 Kinder unter 10 Jahren auf der Stätte gezählt, Ende 1656 werden alle (lebenden) Kinder namentlich genannt:
   
   
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[[Datei:Nr. 18 Straßenansicht 1.jpg|mini|Stätte Ebert im Uekenpohl, früher Hörste  Nr. 18: Straßenansicht 1, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Nr. 18 Straßenansicht 1.jpg|mini|Stätte Ebert im Uekenpohl, früher Hörste  Nr. 18: Straßenansicht 1, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Nr. 18 Straßenansicht 2.jpg|mini|Stätte Ebert im Uekenpohl, früher Hörste  Nr. 18: Straßenansicht 2, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Ebert Nr. 18 nördl Traufseite bearbeitet.jpg|mini|Stätte Ebert im Uekenpohl, früher Hörste  Nr. 18: Nordöstliche Traufseite, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
==Gebäude==
==Gebäude==
Auf der Stätte im Hagen/Evert/Ebert, Hörste Nr. 18, existiert um 1640 nur ''ein Hauß''; 1781 wird zusätzlich ''ein Schoppen'' aufgeführt.
Auf der Stätte im Hagen/Evert/Ebert, Hörste Nr. 18, existiert um 1640 nur ''ein Hauß''; 1781 wird zusätzlich ''ein Schoppen'' aufgeführt.
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Wohl dieses oder jedenfalls ein vorhandenes Haus wird 1880 von Interimswirt/Kötter Gottlieb Hilgenstöhler durch einen Neubau ersetzt; Beschreibung: ''2 Stockwerke, massiv mit Brettergiebel, Dach aus Ziegeln in Kalk,'' (im Inneren:) ''2 heizbare Stuben, 3 Kammern, 1 Keller, 1 Dreschdehle, 3 Bühnen, 1 Rauchkammer.'' Grund des Neubaus: ''Das frühere Wohnhaus ist abgebrannt.''<ref>  LAV NRW OWL, L 101 A Nr. 431 </ref>
Wohl dieses oder jedenfalls ein vorhandenes Haus wird 1880 von Interimswirt/Kötter Gottlieb Hilgenstöhler durch einen Neubau ersetzt; Beschreibung: ''2 Stockwerke, massiv mit Brettergiebel, Dach aus Ziegeln in Kalk,'' (im Inneren:) ''2 heizbare Stuben, 3 Kammern, 1 Keller, 1 Dreschdehle, 3 Bühnen, 1 Rauchkammer.'' Grund des Neubaus: ''Das frühere Wohnhaus ist abgebrannt.''<ref>  LAV NRW OWL, L 101 A Nr. 431 </ref>


Das 1880 erbaute Haus, einst Zieglerstätte mit Selbstversorgung, wird 1969 als Pension „Waldklause“ genannt, ist also (in der Nachkriegszeit ?) erheblich umgebaut worden.
Das 1880 erbaute Haus hat  - wie an der wohl original erhaltenen Nordostfassade erkennbar - Außenwände aus Feldsteinen, wobei die Fensterlaibungen mit roten Ziegeln ausgeführt sind. Die Fenster im Obergeschoss (wo die ''Kammern'' und ''Bühnen'' zu finden waren) sind kleiner als im Erdgeschoss. Dieses große Haus, einst Zieglerstätte zur Selbstversorgung, wird 1969 als Pension „Waldklause“ genannt, ist (auch deshalb) erkennbar umgebaut und modernisiert worden.


==Inschriften==
==Inschriften==