Zur Kammersenne 10 (Oesterholz-Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Hermann Friedrich Wilhelm Kästing kaufte einen Teil der Stätte Nr. 52 (Betke) an.<ref>L 101 C I Nr. 681.</ref>. Er übernahm am 5. August 1876 neben 40 Quadratruten Länderei auch ein nicht eingetragenes Nebengebäude und gründete damit das Kolonat Nr. 84 auf der Kohlstädter Heide. | [[Datei:84 Kohlstädterheide.jpg|mini|Die alte Stätte 84 auf der Kohlstädter Heide, Foto: Sammlung Margit Lenniger.]] | ||
Hermann Friedrich Wilhelm Kästing kaufte einen Teil der [[Zur Kammersenne 8 (Oesterholz-Haustenbeck) |Stätte Nr. 52 (Betke)]] an.<ref>L 101 C I Nr. 681.</ref>. Er übernahm am 5. August 1876 neben 40 Quadratruten Länderei auch ein nicht eingetragenes Nebengebäude und gründete damit das Kolonat Nr. 84 auf der Kohlstädter Heide. | |||
Hermann Friedrich Wilhelm Kästing war auf dem elterlichen Kolonat [[Ostlandstraße 1 (Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 57]] geboren worden. Seine Halbschwester hatte das Kolonat geerbt. Da sie aber mit ihrem Mann nach Amerika auswanderte, hatten die Eheleute den Besitz verkauft. Der Rest der Familie, Eltern und Geschwister, erhielten ein Wohnrecht in ihrem ehemaligen Haus. | Hermann Friedrich Wilhelm Kästing war auf dem elterlichen Kolonat [[Ostlandstraße 1 (Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 57]] geboren worden. Seine Halbschwester hatte das Kolonat geerbt. Da sie aber mit ihrem Mann nach Amerika auswanderte, hatten die Eheleute den Besitz verkauft. Der Rest der Familie, Eltern und Geschwister, erhielten ein Wohnrecht in ihrem ehemaligen Haus. | ||
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Die neu gegründete Stätte Nr. 84 zeichnete sich dadurch aus, dass dort im Vergleich zu den den meisten viel kleineren Stätte auf der Kohlstädter Heide Kühe gehalten wurden. Deshalb erhielt das Kolonat den Beinamen „Kuhbauer“. Dies diente auch zur Unterscheidung von der Familie Kästing auf dem älteren Kolonat Nr. 57. | Die neu gegründete Stätte Nr. 84 zeichnete sich dadurch aus, dass dort im Vergleich zu den den meisten viel kleineren Stätte auf der Kohlstädter Heide Kühe gehalten wurden. Deshalb erhielt das Kolonat den Beinamen „Kuhbauer“. Dies diente auch zur Unterscheidung von der Familie Kästing auf dem älteren Kolonat Nr. 57. | ||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||