Papendiek 101 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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Die ursprüngliche Dröge zuzuordnende Stätte in Heiden liegt im südlichen Dorf. Erwähnung findet der Hof als Hennrich Droge im Landschatzregister von 1568 sowie später als Dröge bei Friemel 1728. Die Kartendarstellung, die bei Hüls auf Grundlage der Friemelschen Karte als Abb. 39 präsentiert wird, zeigt die Flächen des Hofes Dröge in Heiden am Beginn des talseitigen Weges (heute Niedernkamp) bis zum Oetternbach. Drei Gebäude sind hier (am „Bükerloch“) auf Dröges Fläche dargestellt. Zugleich ist Dröge als einer der sechs Waldhufensiedler ausgewiesen, die ihre Flächen zwischen 1150 und 1250 westlich des Lemgoer Hellweges in ca. 500 m langen breiten Waldhufenstreifen auf dem Südriedel haben. <ref>{{HülsHeiden1974}} S.123 ff und Abb. 38 u. 39</ref> | Die ursprüngliche Dröge zuzuordnende Stätte in Heiden liegt im südlichen Dorf. Erwähnung findet der Hof als Hennrich Droge im Landschatzregister von 1568 sowie später als Dröge bei Friemel 1728. Die Kartendarstellung, die bei Hüls auf Grundlage der Friemelschen Karte als Abb. 39 präsentiert wird, zeigt die Flächen des Hofes Dröge in Heiden am Beginn des talseitigen Weges (heute Niedernkamp) bis zum Oetternbach. Drei Gebäude sind hier (am „Bükerloch“) auf Dröges Fläche dargestellt. Zugleich ist Dröge als einer der sechs Waldhufensiedler ausgewiesen, die ihre Flächen zwischen 1150 und 1250 westlich des Lemgoer Hellweges in ca. 500 m langen breiten Waldhufenstreifen auf dem Südriedel haben. <ref>{{HülsHeiden1974}} S.123 ff und Abb. 38 u. 39</ref> | ||
In der Zeit zwischen 1728 und der Katastererfassung von 1881 wird der ehemalige Hof Dröge Nr. 10 aus dem Dorf ausgesiedelt und auf dem westlichen Teil seiner Ackerfläche auf dem Südriedel (heute Papendiek 101)neu errichtet. Der ehemalige Hof Dröge im Dorf wird auf Büker (neu Nr. 68, im „Bükerloch“) übertragen. <ref>Hüls 1974, S. 142 und Abb. 53 u. 54</ref> | In der Zeit zwischen 1728 und der Katastererfassung von 1881 wird der ehemalige Hof Dröge Nr. 10 aus dem Dorf ausgesiedelt und auf dem westlichen Teil seiner Ackerfläche auf dem Südriedel (heute Papendiek 101) neu errichtet. Der ehemalige Hof Dröge im Dorf wird auf Büker (neu Nr. 68, im „Bükerloch“) übertragen. <ref>Hüls 1974, S. 142 und Abb. 53 u. 54</ref> | ||