Haustenbeck: Unterschied zwischen den Versionen

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Der ehemalige Ort Haustenbeck lag dort, wo sich seit Ende des 19. Jh. der Truppenübungsplatz Senne befindet.<br />
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Einige wesentliche (Lippe-Häuser-Wiki konforme) Informationen zu Haustenbeck sollen hier zusammengestellt werden.
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[[Datei:Kirche in Haustenbeck.png|mini|Kirche in Haustenbeck, um 1930, LLB SP-SCHL-1-21]]
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'''Kirche'''<br />
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Die Kirche wurde 1685 erbaut.<br />
Die Kirche wurde am 27.09.1685 eingeweiht. 1692 konnte der Auftrag für den Guss einer Glocke vergeben werden. Die Orgel aus dem Jahr 1899 stammt von Orgelbauer Ernst Klußmann aus Kirchheide. Die Kanzel stammt aus Heiden. Die Glocken wurden nach Heiligenkirchen abgegeben und kriegsbedingt kurz darauf eingeschmolzen.<br />
 
Die Ruine der Kirche steht unter Denkmalschutz.<br />
'''Pfarrhaus'''<br />
Der Entwurf für den Neubau stammt von Ferdinand Merckel.<br />
'''Schule'''<br />
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[[Datei:Schule Haustenbeck 1908.png|mini|Schule Haustenbeck, 1937, LLB HSA 2,50a<br />Foto: Hans Sprenger]]
Am 23.04.1908 wurde die nach den Plänen von Architekt Korf aus Detmold entworfene neue Schule eingeweiht und am 20.11.1939 endgültig geschlossen. Die Kinder aus der Randsiedlung Haustenbeck besuchten (wg. Raummangel) ab 1910 die Schule in Oesterholz.<br />
'''Mühle'''<br />
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==Verkehrswege==
==Verkehrswege==
Durch Haustenbeck führte die Verbindungsstraße von [[Augustdorf]] nach [[Oesterholz-Haustenbeck|Oesterholz]].
Durch Haustenbeck führte die Verbindungsstraße von [[Augustdorf]] nach [[Oesterholz-Haustenbeck|Oesterholz]].
 
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==Truppenübungsplatz==
==Truppenübungsplatz==
Der Truppenübungsplatz sollte nach ersten Plänen bis zur Fürstenallee erweitert werden und den gesamten Ort Oesterholz umfassen. Gegen diesen Plan erhob Heinrich Himmler Einspruch, da sich auf diesem Gebiet germanische Kultstätten befänden.<ref>Uwe Piesczek (Hg.), Truppenübungsplatz Senne, Paderborn 1992, Seite 37</ref>  
Der Truppenübungsplatz sollte nach ersten Plänen bis zur Fürstenallee erweitert werden und den gesamten Ort Oesterholz umfassen. Gegen diesen Plan erhob Heinrich Himmler Einspruch, da sich auf diesem Gebiet germanische Kultstätten befänden.<ref>Uwe Piesczek (Hg.), Truppenübungsplatz Senne, Paderborn 1992, Seite 37</ref>  

Version vom 10. Mai 2026, 18:39 Uhr

Haustenbeck
Großgemeinde
Karte

Der ehemalige Ort Haustenbeck lag dort, wo sich seit Ende des 19. Jh. der Truppenübungsplatz Senne befindet.
Einige wesentliche (Lippe-Häuser-Wiki konforme) Informationen zu Haustenbeck sollen hier zusammengestellt werden.

Lage

Haustenbeck um 1800, Kartenausschnitt
Carte vom Fürstenthum Lippe
Archive NRW Karten A 11725

Verwaltungszugehörigkeit

Geschichte

Haustenbeck wurde 1659 gegründet. Die politische Gemeinde Haustenbeck wurde zum 01.12.1939 aufgelöst.

In Haustenbeck gab es eine Kirche, eine Schule, eine Mühle

Kirche in Haustenbeck, um 1930, LLB SP-SCHL-1-21

Kirche
Die Kirche wurde am 27.09.1685 eingeweiht. 1692 konnte der Auftrag für den Guss einer Glocke vergeben werden. Die Orgel aus dem Jahr 1899 stammt von Orgelbauer Ernst Klußmann aus Kirchheide. Die Kanzel stammt aus Heiden. Die Glocken wurden nach Heiligenkirchen abgegeben und kriegsbedingt kurz darauf eingeschmolzen.
Die Ruine der Kirche steht unter Denkmalschutz.
Pfarrhaus
Der Entwurf für den Neubau stammt von Ferdinand Merckel.
Schule

Schule Haustenbeck, 1937, LLB HSA 2,50a
Foto: Hans Sprenger

Am 23.04.1908 wurde die nach den Plänen von Architekt Korf aus Detmold entworfene neue Schule eingeweiht und am 20.11.1939 endgültig geschlossen. Die Kinder aus der Randsiedlung Haustenbeck besuchten (wg. Raummangel) ab 1910 die Schule in Oesterholz.
Mühle

Siedlungscharakteristik

Pläne, Ortsansichten

Ortsname

Haustenbeck wurde auch als Lippisch Neudorf bezeichnet.

Bevölkerung

1901 lebten in Haustenbeck 974 (+38) Einwohner. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat

Wohnstätten

Die Wohnstätten in der Randsiedlung Haustenbeck wurden bei der Platzerweiterung in Jahre 1939 der Bauerschaft Oesterhaus zugeordnet und erhielten neue Hausnummern.

  • Haustenbeck Nr. 6 wird zu: Oesterholz Nr. 85 - Röhrmann
  • Haustenbeck Nr. 46 wird zu: Oesterholz Nr. 86 - Sprenger
  • Haustenbeck Nr. 62 wird zu: Oesterholz Nr. 87 - Schneider
  • Haustenbeck Nr. 64 wird zu: Oesterholz Nr. 88 - Bierwirth
  • Haustenbeck Nr. 66 wird zu: Oesterholz Nr. 89 - Walter
  • Haustenbeck Nr. 67 wird zu: Oesterholz Nr. 90 - Voß
  • Haustenbeck Nr. 68 wird zu: Oesterholz Nr. 91 - Nolte
  • Haustenbeck Nr. 71 wird zu: Oesterholz Nr. 92 - Kalkreuter
  • Haustenbeck Nr. 72 wird zu: Oesterholz Nr. 93 - Bierwirth
  • Haustenbeck Nr. 77 wird zu: Oesterholz Nr. 94 - Koch
  • Haustenbeck Nr. 84 wird zu: Oesterholz Nr. 95 - Wille
  • Haustenbeck Nr. 96 wird zu: Oesterholz Nr. 96 - Hagemeier
  • Haustenbeck Nr. 112 wird zu: Oesterholz Nr. 97 - Hagemeier
  • Haustenbeck Nr. 117 wird zu: Oesterholz Nr. 98 - Biere
  • Haustenbeck Nr. 131 wird zu: Oesterholz Nr. 99 - Schildmann
  • Haustenbeck Nr. 137 wird zu: Oesterholz Nr. 100 - Linnemann
  • Haustenbeck Nr. 140 wird zu: Oesterholz Nr. 101 - Kalkreuter
  • Haustenbeck Nr. 141 wird zu: Oesterholz Nr. 102 - Mehrmann
  • Haustenbeck Nr. 142 wird zu: Oesterholz Nr. 119 - Hagemeier
  • Haustenbeck Nr. 143 wird zu: Oesterholz Nr. 103 - Wächter
  • Haustenbeck Nr. 144 wird zu: Oesterholz Nr. 104 - Linnemann
  • Haustenbeck Nr. 145 wird zu: Oesterholz Nr. 105 - Büker
  • Haustenbeck Nr. 146 wird zu: Oesterholz Nr. 106 - Sprenger
  • Haustenbeck Nr. 148 wird zu: Oesterholz Nr. 107 - Voß
  • Haustenbeck Nr. 150 wird zu: Oesterholz Nr. 108 - Heißenberg
  • Haustenbeck Nr. 151 wird zu: Oesterholz Nr. 109 - Walter
  • Haustenbeck Nr. 159 wird zu: Oesterholz Nr. 110 - Kehne

Im Zuge der (zweiten) Platzerweiterung im Jahre 1957 mussten diese Wohnstätten aufgegeben werden.

Verkehrswege

Durch Haustenbeck führte die Verbindungsstraße von Augustdorf nach Oesterholz.

Truppenübungsplatz

Der Truppenübungsplatz sollte nach ersten Plänen bis zur Fürstenallee erweitert werden und den gesamten Ort Oesterholz umfassen. Gegen diesen Plan erhob Heinrich Himmler Einspruch, da sich auf diesem Gebiet germanische Kultstätten befänden.[1]

Literatur

  • Annette Fischer (Hg.), Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck, Bd. 3, Bielefeld 2020
  • Uwe Piesczek (Hg.), Truppenübungsplatz Senne, Paderborn 1992

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Uwe Piesczek (Hg.), Truppenübungsplatz Senne, Paderborn 1992, Seite 37

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 07.05.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 10.05.2026 von Wolfgang Kramer