Braker Mitte 1 (Brake): Unterschied zwischen den Versionen

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Wolfgang Kramer (Diskussion | Beiträge)
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==Glocken==
==Glocken==
Eine Glocke aus dem 18. Jh. musste im Kriegsjahr 1917 abgegeben werden.<br />
Eine Glocke aus dem 18. Jh. fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Sie existiert nicht mehr.<br />
Die '''g1''' Glocke musste 1942 abgegeben werden, die Rückgabe von der Sammelstelle Lünen erfolgte 1948.<br />
Die '''g<sup>1</sup>''' Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942. Die Rückgabe von der Sammelstelle Lünen erfolgte 1948.<br />
Zwei Uhrglocken wurden 1905 von der Gießerei Korfhage aus Buer gegossen.<br />
Zwei Uhrglocken wurden 1905 von der Gießerei Korfhage aus Buer gegossen.<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17]</ref><ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref><br />
Das Geläut hat die Disposition: <ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Glocken- und Orgelsachverständiger Alexander Wagner]</ref>
{| class="wikitable" style="text-align:center;"
<ref Name="Glocken">Theolog. Bibliothek der Lippischen Landeskirche: "Die Glocken des Lipperlandes"</ref><br />
| '''Schlagton''' || '''Gussjahr''' || '''&#8960; in mm''' || '''m in kg''' || '''Inschrift'''
* Auf '''g1''' gestimmt, Durchmesser: 105 cm, Masse: 665 kg
|-
'''GERERE+AVE MARIA GRATIA PLENA DOMINUS TECUM+'''
| ''' f<sup>1</sup> ''' || 1922 || ./. || ./. || Hier ist unser Pilgrimstand
* Auf '''f1''' gestimmt, <!--, Durchmesser: cm, Masse:  kg--> gegossen 1922 vom Bochumer-Verein
|-
'''Hier ist unser Pilgrimstand'''
| ''' g<sup>1</sup> ''' || ./. || 1050 || 665 || GERERE + AVE MARIA GRATIA PLENA DOMINUS TECUM +
* Auf '''as1''' gestimmt, <!-- Durchmesser: cm, Masse: kg,  -->gegossen 1922 vom Bochumer-Verein
|-
'''Droben unser Vaterland'''
| ''' as<sup>1</sup> ''' || 1922 || ./. || ./. || Droben unser Vaterland
|}


==Orgel==
==Orgel==

Version vom 8. Juli 2026, 17:49 Uhr

Braker Mitte 1 (Brake)
OrtsteilBrake
StraßeBraker Mitte (Brake)
Hausnummer1
Karte
Adressbuch von 1901Nein

Ev.-ref. Kirche Brake

"Unser Leichnam soll hier in der Dorfkirche in ein Gewölb gesetzet werden ... und daferne jemand dawider handelt, soll er seiner Erbschaft verlustig sein."[1]

Geschichte

Durch die benachbarte Burg der lippischen Grafen (Schloß Brake) hat das Dorf in der lippischen Geschichte eine besondere Stellung eingenommen. Die Kirche ist dem hl. Nikolaus (Bischof von Myra) geweiht.[2] Eine Kirche in dem Dorf Brake wurde erstmals 1328 erwähnt. Das nahe gelegene Schloss der Grafen von Lippe soll dem Dorf zu einem gewissen Wohlstand verholfen haben. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Kirchengebäude grundlegend saniert und umgebaut.

Gebäude

Kirche Brake, 2010, Foto: Die Bücher-Berg

Der Bauplan zum Umbau der Kirche im Jahr 1876 stammt vom Architekten Seiff aus Salzuflen. Zweijochiger Kirchenbau im romanischen Stil mit quadratischem Westturm.
Drei steinerne Epitaphien wurden aus der alten Kirche übernommen.

Inschriften

Glocken

Eine Glocke aus dem 18. Jh. fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Sie existiert nicht mehr.
Die g1 Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942. Die Rückgabe von der Sammelstelle Lünen erfolgte 1948.
Zwei Uhrglocken wurden 1905 von der Gießerei Korfhage aus Buer gegossen.[3], [4]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
f1 1922 ./. ./. Hier ist unser Pilgrimstand
g1 ./. 1050 665 GERERE + AVE MARIA GRATIA PLENA DOMINUS TECUM +
as1 1922 ./. ./. Droben unser Vaterland

Orgel

Gräfin Anna Amalia zu Lippe-Brake schenkte 1670 die erste Orgel für die Kirche. Sie wurde 1769 ersetzt durch ein Instrument von Stephan Heeren aus Gottsbüren und auf die Ostempore gebaut. 1896 wurde durch Ernst Klaßmeyer aus Kirchheide eine Orgel mit 17 Registern, zwei Manualen und Pedal auf der Westempore aufgestellt.
Die aktuelle Orgel wurde von der Werkstatt Alfred Führer aus Wilhelmshafen gebaut und ebenerdig im westlichen Turmjoch aufgestellt. Es ist eine Schleifladenorgel mit 21 klingenden Stimmen auf zwei Manualen und Pedal.[5]

  • Hauptwerk (C-g3) mit Prinzipal 8', Rohrflöte 8', Oktave 4', Metallgedackt 4', Nasat 2 2/3', Gemshorn 2', Mixtur 4-6fach, Trompete 8'
  • Brustwerk (C-g3) mit Holzgedackt 8', Blockflöte 4', Sesquialtera 2fach, Quinte 1 1/3', Scharff 3fach, Regal 8', Tremulant
  • Pedal (C-f1) mit Subbaß 16', Oktav 8', Choralbass 4', Nachthorn 2', Rauschpfeife 4fach, Posaune 16'
Hauptwerk
C-g3
Brustwerk
C-g3
Pedal
C-f1
Koppeln
 
Prinzipal 8' Subbass 16' BW/HW
Rohrflöte 8' Holzgedackt 8' Oktav 8' HW/P
Oktave 4' Blockflöte 4' Choralbass 4' BW/P
Metallgedackt 4' Prinzipal 2' Nachthorn 2'
Nasat 2⅔' Sesquialtera 2 fach Rauschpfeife 4fach
Gemshorn 2' Quinte 1⅓' Posaune 16
Mixtur 4-6fach Scharff 3fach
Trompete 8' Regal 8'
Tremulant

Inventar

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Brake

Pastoren

bis 1926 [2]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 135
  2. 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 347 ff
  3. Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17
  4. Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
  5. Alexander Wagner, Orgeln in Lippe (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe; 80), Detmold 2008

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 16.06.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 08.07.2026 von Wolfgang Kramer