Kirchhof (Heiligenkirchen): Unterschied zwischen den Versionen
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Am 25.3.1986 wurde die Kirche mitsamt Kirchhofmauer und Grabsteinen in die Denkmalliste der Stadt Detmold eingetragen. | Am 25.3.1986 wurde die Kirche mitsamt Kirchhofmauer und Grabsteinen in die Denkmalliste der Stadt Detmold eingetragen. | ||
== | ==Beschreibung== | ||
[[Datei:DT-Hk_Kirchhof_BA_SP-DT-HGK-31016.jpg|thumb|Blick über den Kirchhof zur Kirche, 1920, Foto: Wilhelm Pecher (LLB: BA SP-DT-HGK-31016)]] | [[Datei:DT-Hk_Kirchhof_BA_SP-DT-HGK-31016.jpg|thumb|Blick über den Kirchhof zur Kirche, 1920, Foto: Wilhelm Pecher (LLB: BA SP-DT-HGK-31016)]] | ||
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* 1810 unter lfd. Nr. 2, Johann Simon Moritz Beins, gestorben in Hornoldendorf an Brustkrankheit [Lungentuberkulose] am 4. und begraben an 6. Januar, 1 Jahr, 11 Monate und 2 Wochen alt. | * 1810 unter lfd. Nr. 2, Johann Simon Moritz Beins, gestorben in Hornoldendorf an Brustkrankheit [Lungentuberkulose] am 4. und begraben an 6. Januar, 1 Jahr, 11 Monate und 2 Wochen alt. | ||
==Grabplatte des Pfarrers Winandt== | ===Grabplatte des Pfarrers Winandt=== | ||
Die Grabplatte des Haustenbecker Pfarrers Joachim Winandt, an der Südseite des Chors aufgestellt, wurde 1941 nach Heiligenkirchen gebracht.<ref>Landeskirchenarchiv, 04.03 / Heiligenkirchen (ev.-ref), Nr. 041.</ref> Dies hatte der Heiligenkirchener Pfarrer Voget veranlasst, da das Dorf Haustenbeck für den Truppenübungsplatz aufgegeben wurde. Denn Winandt war, bevor er nach Haustenbeck versetzt worden war, in Heiligenkirchen Pfarrer gewesen. Das 1659 gegründete Dorf Haustenbeck hatte 1677 eine eigene Kirche bekommen. Ab 1937 musste es dem Truppenübungsplatz weichen. 1939 waren die letzten Bewohner umgesiedelt. | Die Grabplatte des Haustenbecker Pfarrers Joachim Winandt, an der Südseite des Chors aufgestellt, wurde 1941 nach Heiligenkirchen gebracht.<ref>Landeskirchenarchiv, 04.03 / Heiligenkirchen (ev.-ref), Nr. 041.</ref> Dies hatte der Heiligenkirchener Pfarrer Voget veranlasst, da das Dorf Haustenbeck für den Truppenübungsplatz aufgegeben wurde. Denn Winandt war, bevor er nach Haustenbeck versetzt worden war, in Heiligenkirchen Pfarrer gewesen. Das 1659 gegründete Dorf Haustenbeck hatte 1677 eine eigene Kirche bekommen. Ab 1937 musste es dem Truppenübungsplatz weichen. 1939 waren die letzten Bewohner umgesiedelt. | ||
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Winandt hatte zu seiner Amtszeit in Haustenbeck die Geschichte dieses Dorfes aufgeschrieben. Er stammte aus Gravenstein [Grebenstein] in Hessen. In Heiligenkirchen, wo er seit 1653 Pfarrer war, wurde er wegen seines anstößigen Lebenswandels und seiner Untreue 1669 abgesetzt.<ref> Hermann Wendt, Das ehemalige Amt Falkenberg, Lemgo 1965, S. .</ref> 1671 wurde er auf seine Bitte als "Proponent und Schulmeister" nach Haustenbeck versetzt, wo er 1703 starb. 1681 verkaufte er sein Heiligenkirchener Haus [[Steinweg 2 (Heiligenkirchen)|Steinweg 2]] dem Vogt Alexander Meyer. Winandt hatte neun Kinder. Verheiratet war er mit einer Schwester des lippischen Generalsuperintendenten Conrad Sustmann (Amtszeit 1650–1677), der 1677 im Alter von 65 Jahren starb. | Winandt hatte zu seiner Amtszeit in Haustenbeck die Geschichte dieses Dorfes aufgeschrieben. Er stammte aus Gravenstein [Grebenstein] in Hessen. In Heiligenkirchen, wo er seit 1653 Pfarrer war, wurde er wegen seines anstößigen Lebenswandels und seiner Untreue 1669 abgesetzt.<ref> Hermann Wendt, Das ehemalige Amt Falkenberg, Lemgo 1965, S. .</ref> 1671 wurde er auf seine Bitte als "Proponent und Schulmeister" nach Haustenbeck versetzt, wo er 1703 starb. 1681 verkaufte er sein Heiligenkirchener Haus [[Steinweg 2 (Heiligenkirchen)|Steinweg 2]] dem Vogt Alexander Meyer. Winandt hatte neun Kinder. Verheiratet war er mit einer Schwester des lippischen Generalsuperintendenten Conrad Sustmann (Amtszeit 1650–1677), der 1677 im Alter von 65 Jahren starb. | ||
==Kriegerdenkmal== | ===Kriegerdenkmal=== | ||
[[Datei:DT-Hk_Kriegerdenkmal_ME-PK-24-44.jpg|thumb|Kriegerdenkmal, Ansicht von Südosten, um 1930 (LLB: ME-PK-24-44)]] | [[Datei:DT-Hk_Kriegerdenkmal_ME-PK-24-44.jpg|thumb|Kriegerdenkmal, Ansicht von Südosten, um 1930 (LLB: ME-PK-24-44)]] | ||
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