Schapeler in der Senne: Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude==
==Gebäude==
Über die frühen, 1623 niedergebrannten Gebäude ist nichts bekannt. Zwischen 1660 und 1685 entstanden neue Gebäude, die aber offenbar so unzulänglich waren, dass bereits eine Generation später ein neues großes Haus her musste. Hierüber wurde 1710 derart (über das Bauholz und anderes) gestritten, dass Beschreibung und (vorgeblicher ?) Verwendungszweck des neuen Hauses gerichtlich protokolliert sind: <ref> LAV NRW OWL, L 84 Nr. II, FP Nr. 42 </ref> .  .  .  ''daß errichtete Häußgen von 15 biß 16 Fuß in der Breite, in der Länge aber 40 fuß ohngefehr .  .  . , die geringen 10 Speren'' (Sparren) ''sind dem Augenmaß nach von 10 fuß hoch, der Vordertheil desselben ist zur Ein- und Ausfahrt, quer durch das Hintertheil aber zur Wohnung apliciret und  .  .  . wozu das Haus ?  .  .  .  einen Einlieger darin setzen und den Rest zur Stallung einiger Schaafe gebrauchen wolte''  .  .  .  1710 wurde also ein typisches Längsdielenhaus auf dem Schapeler errichtet.
Im Messbuch von 1730 erfasst Feldmesser Friemel a) ''Schapelers Hoff mit 4 gebäu'' und b) ''der Immenstandt''. In den Salbüchern 1752/53 und 1781 wird aufgeschlüsselt: 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. ein Schoppe, 4. ein Backhaus.
Noch etwas näher an den tatsächlichen Gebäudebestand vor 200 Jahren führt möglicherweise eine 1821 gefertigte Skizze der Hofanlage Schapeler mit erläuternder Legende (vgl. Abbildung).<ref> Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe 843 / LWL-Dokumentation, Nr. 843/0016  Das historische (Reise-)Tagebuch des Friedrich C. D. von und zu Brenken (1790 - 1867) über eine  .  .  .  Reise durch  .  .  . Westphalen .  .  .  und benachbarte Gebiete gibt den Eindruck des Autors von seinem Besuch auf dem Schapelerhof  am 13. Mai 1821 wieder. </ref> Danach waren damals vorhanden: das (1807 errichtete ?) Wohnhaus des Hofbesitzers, zwei kleine Einliegerhäuser, ggfs. auch als Leibzucht nutzbar (eines davon 1813 erbaut), dazu jeweils ein Schweinestall, außerdem ein Backhaus und eine Hütte für den Bienenwärter.
Aus den Anfangsjahren der Ära Krecke sind kleinere Baumaßnahmen belegt: Umbau Schuppen zur Scheune (1911), Stallanbau an Wohnhaus (1914), Neubau Schweinestall (1916).<ref> LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold), Hörste Bd. 3 Bl. 23 bzw. 83 </ref> Die Leibzucht des Hofes wurde 1957 abgebrochen.<ref> LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 118 </ref>


==Inschriften==
==Inschriften==