Lagesche Straße 173-175 (Jerxen-Orbke): Unterschied zwischen den Versionen

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An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.
1851 gegründete Hausstätte, Jerxen-Orbke Nr. 24.
==Geschichte==
1851 wurde diese Neuwohnerstätte in das Salbuch eingetragen als Nr. 24 Wentker, ein Neuwohner und Straßenkötter, hat diese Stätte in dem Leibzuchthause und auf Gründen des Kolonats No. 16 angelegt und besitzt 1 Wohnhaus.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 122: Salbuch der Vogtei Heiden von 1829, Bd. 2, 1829-1855 (1771), S. 1534z1 [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lippe%2FL101CI%2F~001%2F00122%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=306&cHash=07f2cd1b2bbb307ff9fd97e76549b791 Digitalisat].</ref> Das [[Lagesche Straße 163 (Jerxen-Orbke)|Kolonat Nr. 16]] war erst wenige Jahre zuvor, 1839, gegründet worden. Beide Neuwohnerstätten entstanden auf Land des [[Klüter Straße 48 (Jerxen-Orbke)|Kolonats Beine, Nr. 2]].


==Geschichte==
Nachfolgend wurde die Neuwohnerstätte durch Landverkauf immer kleiner:<ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage / Amt Lage, Nr. Fach 2 Nr. 28 - Band 6: Kolonatssachen in der Bauerschaft Jerxen-Orbke, 1855-1859, Nr. 4: Zersplitterung des Wentkerschen Kolonats Nr. 24 in Jerxen Verkauf an den Ziegelmeiste Grotegut, mit Ausnahme des Landes auf der Jerxer Heide, 1856.</ref> Im Salbuch von 1855 gibt es zu Wentker Nr. 24 mehrere Nachträge: 1856 wurde die Stätte an Ziegelfabrikant Grotegut abgetreten und dabei ein Teil an Mellies zur Gründung der [[Lagesche Straße 178 (Jerxen-Orbke)|Neuwohnerstätte Nr. 26]] verkauft. 1863 wurde Land auf der Jerxerheide für die Gründung der [[Lagesche Straße 168 (Jerxen-Orbke)|Neuwohnerstätte Nr. 30]], Beining, verkauft, 1864 wurde ein Kotten erbaut und im Jahr darauf Land für die [[Lagesche Straße 180 (Jerxen-Orbke)|Neuwohnerstätte Nr. 37]] abgegeben. 1878 Verkauf des Kolonats Nr. 24 mit 1 Wohnhaus an Johann Heinrich Gieseler.<ref> LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 139: Salbuch der ehem. Vogtei Heiden von 1855, Bd. 3, 1855-1886/1888 (1771), S. 4115 f. und 4139.</ref>


==Gebäude==
==Gebäude==
1855 verzeichnet das Salbuch 1 Wohnhaus, 1864 wurde ein Kotten erbaut, für den ab 1867 der Kottentaler zu entrichten war.<ref> LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 139: Salbuch der ehem. Vogtei Heiden von 1855, Bd. 3, 1855-1886/1888 (1771), S. 4115.</ref>
Längsdeelenhaus mit Satteldach, gemauerter Wandkasten mit eingestelltem Torbogen aus Fachwerk, Giebeldreiecke Fachwerk. Torbogen von 1825 hierhin transferiert, der Zeitpunkt ist unbekannt (nach 1825, vor 1864).


==Inschriften==
==Inschriften==
Aktuell auf dem Torbogen:<br>
"Im Jahr 1825 den 12ten Mai hat Simon Rottmeier [richtig: Klütmeier] und Wilhelmine Strohmeier aus Fromhausen dieses <br>
Haus lassen bauen Wo der Herr nicht das Haus bauet da arbeiten umsonst die daran bau<br>
en und wo Gott nicht das Haus behütet so wachett der Wächter umsonst Nun Herr du bist Gott Jahve<br>
anzusehen das Haus deines Knechtes das es ewiglich sei bei dir denn was du segnest ist gesegnet ewiglich<br>
MSTR WBR"<br>
Bei dem Namen des Erbauers handelt es sich um einen Lesefehler. Gemeint ist Simon Henrich Klütmeier aus Dehlentrup Nr. 10.<ref>LAV NRW OWL, L 108 Lage / Amt Lage, Nr. Fach 2 Nr. 19 - Band 1: Kolonatssachen in der Bauerschaft Dehlentrup, Band 1, 1775-1821.</ref> Seine Frau Wilhelmine Strohmeier stammte vom [[Fromhauser Straße 43 (Fromhausen)|Hof Strohmeier Nr. 3 in Fromhausen]]. Auch der Bibelspruch lautete nach Aufzeichnungen von Wilhelm Süvern anders:<ref>Stadtarchiv Lemgo, Wilhelm Süvern, Unveröff. Hausinschriften, zit. nach {{Heuwinkel-OtterDorf2014}}, S. 101.</ref><br>
"Wo der Herr nicht das Haus bauet so arbeiten umsonst die daran bauen. Wo der Herr nicht dies Haus behütet so wacht der Wächter umsonst. Nun, Herr, du bist Gott Jawe. Behüte das Haus deines Knechtes, das in ewiglich bleibe. Denn was du segnest, ist gesegnet ewiglich."


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
1851 Wentker.
1856 Grotegut.
1878 Johann Heinrich Gieseler.


==Literatur==
==Literatur==