Bülowstraße 48 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahre 1889 hatte es einen neuen Impuls zur Weiterentwicklung der südlichen Stadtquartiere gegeben. Der Rat der Stadt Detmold reagierte damit auf das zunehmende Wachstum der Einwohnerzahlen und genehmigte erstmals die Bebauung der Fläche "Hiddeser Berg" - also der ersten Hangterrasse auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes. Damit waren zugleich auch die Weichen für eine Bebauung des "Weinbergs" als Randlage zum "Hiddeser Berg" gestellt - zumindest insoweit, als das schwierige, steil abfallende Hanggelände eine Bebauung überhaupt erlaubte.
Im Jahre 1889 hatte es einen neuen Impuls zur Weiterentwicklung der südlichen Stadtquartiere gegeben. Der Rat der Stadt Detmold reagierte damit auf das zunehmende Wachstum der Einwohnerzahlen und genehmigte erstmals die Bebauung der Fläche "Hiddeser Berg" - also der ersten Hangterrasse auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes. Damit waren zugleich auch die Weichen für eine Bebauung des "Weinbergs" als Randlage zum "Hiddeser Berg" gestellt - zumindest insoweit, als das schwierige, steil abfallende Hanggelände eine Bebauung überhaupt erlaubte.


Im Jahr 1898/99 erwirbt ein "Fräulein Julie Hartung aus Dortmund" ein Grundstück im Weinberg von dem Rentner Ostermann (Besitznachfolger von Volger), um daurauf ein Wohnhaus zu erbauen. Das gekaufte Grundstück erstreckte sich als 20m breiter Streifen vom erwähnten Stichweg bis hinunter zum Ufer des Knochenbaches. Die Planung von 1899 sah die Bebauung mit dem Haus im oberen Hangdrittel vor - d.h. mit der Fahrweg-Erschließung über den damals noch namenlosen Stichweg.  
Im Jahr 1898/99 erwirbt ein "Fräulein Julie Hartung aus Dortmund" ein Grundstück im Weinberg von dem Rentner Ostermann (Besitznachfolger von Volger), um darauf ein Wohnhaus zu erbauen. Das gekaufte Grundstück erstreckte sich als ca. 20m breiter Geländestreifen vom erwähnten Stichweg bis hinunter zum Ufer des Knochenbaches. Die Planung von 1899 sah die Bebauung mit dem Haus im oberen Hangdrittel vor - d.h. mit der Fahrweg-Erschließung über den damals noch namenlosen Stichweg.
 
16.12.1898    Baugenehmigung durch den Magistrat der Stadt Detmold.
1898 bis 1900  Plan- und Bauzeit des Hauses. Bauherrin ist Fräulein Julie Hartung. 
09.11.1901    Antrag von Frau Julie Hartung an die fürstliche Fideikommiss-Verwaltung zur Erlaubnis des Baus einer eigenen Brücke
              über den Knochenbach für eine bessere Verbindung des Grundstückes an die Innenstadt. Das Gesuch wird zunächst abge-
              lehnt, wegen der "Beeinträchtigung der landschaftlichen Schönheit" der Promenade. Im zweiten Anlauf wird die Er-             
              laubnis erteilt. Im Gesuchsantrag vom 9.11.1901 wird auch der Erwerb des Baugrundstückes im Jahre 1898 noch einmal
              rekapituliert: "... im Jahre 1898 hat ein Fräulein Hartung von dem Renter Ostermann am Weinberg bei Detmold eine
              Waldparzelle erworben, die zwischen der Besitzung des Verkäufers und des Rentners Harkort belegen, an den Knochen-
              bach grenzt, und sich darauf eine Villa erbaut."
 
==Gebäude==
==Gebäude==